Über mich

Autorenportrait

Claus-Peter Peters

Meine Mutter wollte, dass ich Claus heiße, mein Vater bevorzugte Peter, geeinigt hat man sich auf Claus-Peter. Dank des hübschen Nachnamens ist mein Spitzname nun „Pepe“ (von Peter Peters). Geboren wurde ich am 15. Mai 1960 in Langenfeld-Richrath, dort zwei Tage später römisch-katholisch getauft. Trotz emsigen Bemühens verschiedener Personen ist mir jedoch mein einstiger Glaube – das muss ich als Mystiker sicher nicht betonen – inzwischen gänzlich abhanden gekommen. Stattdessen habe ich bereits vor etlichen Jahren, nach hartem Ringen mit mir selbst, in den Bereichen Lebenssinn und „Religion“ eigenes Wissen geschöpft. Nutzen wir  hier einmal die Gelegenheit, meinen Weg und mein daraus erklärliches Bemühen zu betrachten. Zum beruflichen Werdegang: Nach Schule, Wehrdienstzeit und Jura-Studium, Letzteres ohne Examen, arbeite ich als Schadensachbearbeiter in der Versicherungswirtschaft. Kennenlernen konnte ich den klassischen Versicherer, den Versicherungsmakler sowie den Direktversicherer und habe zwischendurch noch einen Bachelor in BWL machen können (überflüssig). In meinem Beruf habe ich in den vergangenen 25 Jahren Schäden (fast) aller Sparten und Größenordnungen bearbeitet. Es mögen inzwischen gut 50.000 Fälle sein, die von mir von A-Z abgewickelt wurden. Gearbeitet habe ich vorwiegend im Innendienst, die Regulierung vor Ort kenne ich jedoch auch. Soweit im Grunde nichts Erwähnenswertes, doch gab es neben dem Studium weitere Niederlagen und unliebsame Erlebnisse, die die Seele beschwerten. Am Ende blieb nur die Hinwendung zu Gott mit der Frage, warum er/sie mir dieses beschissene Leben angetan hat. Völlig vergessen hatte ich, dass ich mir die „Suppe womöglich selbst eingebrockt“ hatte. Als ich nämlich fünfzehn war und quartalsweise Bände eines Lexikons geschenkt erhielt, fiel mir auf, dass es zum Namen „Peters“ keinen wirklich Großen in der Weltgeschichte gegeben hatte. Einzig wurde ein Carl benannt, ein Kaufmann aus Frankfurt, der in Ostafrika für Kaiser und Vaterland reihenweise Neger (Schwarze, Farbige, Stark-Pigmentierte etc.) umgebracht hatte. Dem Fehlen eines großen Namens wollte ich abhelfen und wandte mich an den Himmel mit dem Wunsch, mein Name möge weltweit in allen Lexika stehen bis ans Ende aller Tage. Und – was soll ich sagen – der Job war frei und mein Wunsch wurde angenommen. Das jedoch, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Meine erste Aufgabe folgte nach ca. ein bis zwei Jahren. Meine Mutter erzählte mir die Sage vom versunkenen Schloss, die ich gedanklich bis auf die Ebene göttlicher Erkenntnis auflöste. (Siehe hierzu auch meine zweite Webseite ritter-pitter.de) Der Schnelldurchlauf: Eine Frau wird von einem Ritter geraubt und deswegen geht sein „Schloss“ mit Mann und Maus unter. Erste Überlegung: Die Frau wurde nicht nur geraubt, sondern auch vergewaltigt. Wenn es „deswegen“ war, müssen die Menschen eine Verbindung hergestellt haben, die sich ihnen aufdrängte. Es wird der Anblick der Toten gewesen sein, der die Menschen zu Lohn und Strafe inspirierte. Wenn jedoch Gott belohnt und gleichermaßen bestraft, kann Gott nicht eine die Schuld hinwegnehmende Trinität, sondern es muss eine andere Gestalt sein. Übrig blieb (und bleibt), die so genannte „Muttergottes“. Meine zweite Aufgabe erledigte ich dann mit etwa zwanzig Jahren, als mir vorgehalten wurde, noch über keine „Schlüsselerlebnisse“ zu verfügen. Das allerdings war Nonsens, denn binnen drei Tagen ersten Leidens konnte ich meine gesamte Jugend auf entsprechende „Knotenpunkte des Lebens“ hin untersuchen. Ich beendete das Leid, indem ich diese Erlebnisse als „Meine Jugenderlebnisse“ für mich zur Seite schob. Heute heißt das ganz modern „Neurolinguistische Programmierung“, wurde selbstredend von einem Ami erfunden und wird in NLP-Kursen für teuer Geld vermittelt. Völlig überflüssig, denn ein gesunder Verstand findet diesen Weg ohnehin für sich. Kleiner Wermutstropfen für Freunde der NLP, die Erlebnisse bleiben im Hintergrund aktiv, heißt, sie mischen weiter im Leben mit, auch ohne diesbezügliches Bewusstsein. Am Ende bleibt nur die Auseinandersetzung mit sich selbst. Der Umstand war mir bereits damals gleich bewusst, doch konnte ich auch diese Einsicht erfolgreich zur Seite schieben. Zur „Belohnung“ zeigte mir Gott-Frau als Torso-Figur (ganz wie im Traum zur mittleren Meisterschaft) mein Buch, eine Collage aus verschiedenen Texten, Grafiken, Gemälden etc. und ich fragte: Ist das alles von mir? Und erhielt zu Antwort: Ja das ist alles von dir. Mein Hinweis auf drei blaue Bände im Hintergrund wurde abgetan. Es ging allein um die Zusammenführung der Texte in einen Band. Nach meiner heutigen Kenntnis handelt es sich bei diesem Buch um „Die Seelenfibel“, auch wenn ich früher bereits häufiger wünschte, es möchten damals aktuelle Werke gewesen sein. Sie mögen daran erkennen, dass es für diese Entwicklung eines rechtzeitigen Anzeigens bedurfte. Nach ersten bestandenen Prüfungen (zu einer möglichen „Beständigkeitsprüfung“ möchte ich unter „Alte Webseiten“ vortragen) mussten dazu weitere negative Lebenserfahrungen geschultert werden, um richtig aufzuladen. Letzten Endes bedurfte es dann aller Erfahrungen und Einsichten, die „gewünschte Aufgabe“ zu meistern. Zwei von fünf Wegen zur Weisheit waren dazu selbst zu beschreiten, nämlich die Auflösung der Abtreibung als Mann und die Lösung eines Erlebnisses gegen die sexuelle Selbstbestimmung (anhand der dann schriftlich fixierten Lösung der Sage(n) vom versunkenen Schloss). Heutzutage bliebe mir, wenn ich denn alle drei Stufen der Meisterschaft nach Laotse erreichen wollte, in Notwehr einen Menschen zu töten. Dies jedoch halte ich weder für erstrebenswert, noch würde es irgendeinen Sinn ergeben, zumal ich die Lösung sowieso bereits kenne.

Noch ein Wort zu den Herren in der Kopfzeile, in die ich mich so einfach eingereiht habe. Übrigens, alle erkannt? Es sind (von links nach rechts) die Herren Laotse, Rumi, Goethe, Hesse, Nietzsche und Dante neben mir versammelt. Leider gibt es kein Bild von Hafis, denn ich gerne mit aufgenommen hätte, denn er half Goethe in seinen stillsten Stunden weiter. Goethe selbst war Nietzsche und Hesse Vorbild, und Hesse dann mir Hilfe, meinen Prozess zu einem glücklichen Ende zu führen. Die oben versammelten Autoren (zuzüglich Hafis) waren überwiegend Rätselmeister (die Mittleren Meister Hesse und Rumi ausgenommen), lösten also die Abtreibung mit eigenen Erlebnissen auf. Zu ihren Werken bleibt zu konstatieren, dass sie „Kinder ihrer Zeit“ waren und die Texte deshalb manchmal antiquiert wirken. Dennoch sind ihre Aussagen ewig, denn sie entstammen einem System, das hinter Allem steht. Man mag es in Anbetracht vieler unterschiedlicher Religionen kaum glauben, aber es ist tatsächlich eine einheitliche Struktur aufdeckbar, wenn man sich als Mystiker von innen heraus mit Glaubenslehren, hoher Literatur und Märchen beschäftigt. Weil ich im Übrigen viel zitiere, viel mit Literatur und Märchen erkläre, um aus Religionsstiftern wieder Menschen werden zu lassen, überdies mit Literatur erkläre, wie Buddha & Co. über den Wert ihrer Einsichten irrten, sehe ich mich mit den Herren oben in einer Reihe. Mein frommer Wunsch: Möge mir der Erfolg beschieden sein, der ihnen bereits zugekommen ist und mögen meine Werke eines Tages der Weltliteratur zugerechnet werden.