Thema Wissenschaften


Mystik und String

Scheinbar fehlt eine Brücke zwischen Mystik und Schamanentum auf der einen sowie wissenschaftlich nachprüfbaren Fakten auf der anderen Seite. Doch Überlegungen zur String-Theorie im Vergleich zu schamanischen Luftseilen oder mystischen Bändern der Liebe zeigen mehr Gemeinsamkeiten als bisherige Überlegungen, etwa zu Strahlen, auf. Im Hinduismus, bei den alten Griechen wie auch den Aborigines Australiens finden sich nämlich Vorstellungen von magischen Luftseilen, die an die Strings erinnern und die C.G. Jung dem Bereich des kollektiven Unbewussten zuordnete. Neben diesen schamanischen Ansichten existiert zudem in der Mystik die Vorstellung eines Bandes der Liebe zwischen den beiden Seelenteilen des Menschen sowie zwischen Gott und Mensch. Da nach der String-Theorie mikroskopisch nicht mehr wahrnehmbare, kleinste Fäden den Raum bilden, könnte darin ein erster wirklich gemeinsamer Ansatz zwischen alten Naturauffassungen und moderner Wissenschaft gesehen werden. Zum Text

Mystik und Darwinismus

Mit Darwin und der Überlegung nach Vervollkommnung durch Evolution brach so etwas wie Mystik in die schamanische Gedankenwelt des Christentums und bedrohte die Existenz der Kirche. Seine gar nicht neuen Gedanken führten aber nur von Religion fort, doch wieder einmal zu Gott hin. Moderne Wissenschaftler indes versuchen die Radikalität seiner naturwissenschaftlichen Thesen zu glätten, weil etwa auf bestimmte Nahrung spezialisierte Nischenbewohner die Ausnahme und Allesfresser die Regel sind. Trotzdem gibt es eine Artenvielfalt, die dann nur mit „schöpferischer Spielerei“ – und damit erneut mit einer Existenz Gottes – erklärt werden könnte. Deshalb warf Darwin mit seinen Thesen vielleicht eine für uns Menschen viel grundsätzlichere Frage auf: Darf sich Frau oder Mann gegen Religion stellen? Und hier lautet die Antwort, dass dies ein jeder nicht nur darf, sondern muss, um nämlich zuletzt zum Schöpfer seiner eigenen Religion zu werden. Doch trotz seiner Abkehr von Religion, die ihn sogar an Gott zweifeln ließ, wurde Darwin kein erklärter Gegner Gottes (allerdings auch kein Mystiker). Ein solcher Mystiker jedoch war Friedrich Nietzsche, kein Atheist oder Nihilist, wie man in ihm zu erkennen glaubte. Denn dass er im Angesicht seines Seelenkörpers ausrief: „Gott ist tot“ hat etwas mit (s)einem seelischen Entwicklungsprozess und der Deutung von Traumgeschehen zu tun, und ist deshalb nicht wortwörtlich zu verstehen. Nicht umsonst nämlich konstatiert er, liebe Gott die Weibchen, die hübschen obendrein, nämlich die voll entwickelten Seelen. Und eine solche tiefe Einsicht kann ihm nur als Mystiker erwachsen sein. Zum Text

Mystik und Neurowissenschaften

Der Disput, ob Philosophie oder Neurowissenschaften die letztlich führende Wissenschaft sei, wird heutzutage gerne zugunsten der Mediziner entschieden. Doch die gucken nach wie vor, trotz bester Apparate, noch immer nur vor das Hirn und nicht wirklich hinein. So lässt sich denn zwar das Denken physisch nachvollziehen, doch das Warum, der Sinn des Lebens oder aber die Frage nach der Existenz Gottes können nicht geklärt werden. Hier hilft Ihnen nur die gute alte Mystik weiter, eine lange vernachlässigte Teildisziplin der Philosophie und das so gut und so gründlich wie seit zigtausend Jahren. Zum Text

Hippokratischer Eid umd Mystik

Fünf Punkte des Originals sind zu überdenken: Geburtenkontrolle, psychische Störungen, traditionelle Medizin kontra Schulmedizin, Gentechnik und Lebensverlängerung. Noch relativ einfach lässt sich zur Abtreibung mit den darin verborgenen göttlichen Geheimnissen deren Zulässigkeit konstatieren, denn Abtreibung ist kein Mord und im Auflösungsweg kann Gott als Frau geschaut werden. Damit ist der Punkt um die Abtreibung ersatzlos zu streichen. Da psychische Probleme oft um das Erwachsen-Werden der Seele entstehen, bedürfen diese meist keiner Behandlung. Selbstredend für einen Gott Fürchtenden zudem, niemals der Schöpfung ins Handwerk zu pfuschen oder etwa Gene zu manipulieren. Weil des Weiteren eine Seele auf die Erde geboren wird, sich Erlösung aus einem Kreislauf von Wiedergeburten zu verschaffen, sind deshalb Leben verlängernde Maßnahmen tabu. Aus diesen wenigen Grundüberlegungen wird dann ein modernisierter Text anhand nachvollziehbarer Erkenntnisse aus mystischen Leidensprozessen vorgeschlagen. Zum Text