Philosophie und Politik

Mystik und Philosophie

Die westliche Philosophie wird gerne als eine Fußnote Platons bezeichnet. Sie ist es auch, seit dem Vatermord des Plato an Parmenides. Parmenides war Platos geistiger Ziehvater, doch wollte sich Plato von ihm lösen, um einer eigenen Philosophie und es ihm darob gebührenden Ruhmes willen. Inzwischen aber haben uns seine Ideen an den Abgrund geführt, Gegensätze zwischen Ost und West, zwischen westlicher und fernöstlicher Philosophie verhindern eine friedliche Nutzung der Ressourcen der Erde. Daher wird es Zeit, Platons einengende Lehre hinter uns zu lassen und zu den mystischen Wurzeln der westlichen Zivilisation zurückzukehren. Zum Text

Freie Mystik / Religionen

Die Freie Mystik ist eine weltumspannende und alle Epochen der Geschichte umfassende Strömung freier Denker in freier Hinwendung zu Gott. Sie versteht sich daher nicht als ein Angebot neben den Religionen, denn ein Jeder soll in die Lage versetzt werden, mit ihrer Hilfe zum Stifter der eigenen Religion werden. Ziel ist es also, dazu zu verhelfen, selbst ein Buddha oder Mahavira zu werden. Daher besteht kein Interesse, Freie Mystik auf einem Markt der Möglichkeiten unter Glaubenslehren wie Sauerbier anzubieten und anzudienen. Zum Text

Mystik, Geschichte und Politik

Geschichtsbetrachtungen sind meist wissenschaftlicher Art und können vielfältig sein. Dazu pflegt jede der Wissenschaften ihre eigene Geschichtsschreibung, sodass alle Bereiche abgedeckt zu sein scheinen. Doch auf die Wissenschaften allein sollte man sich nicht verlassen. Zu oft schon musste sich gerade deren Vorzeigelehre, die Geschichtswissenschaft im engeren Sinne, neuen archäologischen Erkenntnissen beugen. Andere Quellen als die wenigen alten Urkunden, Steuerlisten und sonstigen Aufzeichnungen sind somit ebenso zu nutzen und darauf ist in Schule, Universität, Forschung, Lehre und Politik hinzuwirken. Mystische Erkenntnisse, ohnehin zeitlos und beständig, aufgezeichnet bei Dichtern, Denkern, Philosophen und Gelehrten, könnten dabei vielfältige neue Anregungen in einer sich wandelnden Welt geben. Einzufordern ist daher neben einer anderen Betrachtung der Geschichte auch eine neue Sichtweise auf die eigenen Geschichte. Ohnehin bedarf es vielfältiger, veränderter Ansätze des Denkens und Handelns auf diesem ständig mehr zerstörten Planeten. Dazu gehört auch eine neue Politik von seelisch Erwachsenen, einem Kreis von Mystikern, die sich als eine moralische Instanz in einer Welt des Umbruchs verstehen. Zum Text

Zur Kritik

Das Schweigen in der Mystik ist auf persönliche Betroffenheit in Erlebnissen sowie auf nachfolgende, zu Erkenntnissen verdichtete Überlegungen zurückzuführen. Letztere gehen zum Teil auf Träume zurück, welche als persönliche Offenbarungen angesehen werden müssen. Der gesamte Komplex um Schlüsselerlebnisse und deren Auflösung wird deshalb von Mystikern ungern publik gemacht, stattdessen werden häufig allein die gezogenen Erkenntnisse in den Raum gestellt. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Buddhas In-Gang-Setzen des Rades oder an Mohammeds göttliche Rechtsordnung, die solche Überlegungen ohne Benennen des zugrunde liegenden Erlebnisses aufzeigen. Aber auch bei den Dichtern und Denkern finden sich zumeist nur die Ergebnisse, nicht aber die zugrunde liegenden Erlebnisse sowie der auflösende Weg zu den Erkenntnissen. Das macht das Nachvollziehen und Vergleichen schwierig, sollte uns aber nicht davon abhalten, es zu tun. Allerdings, den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit aus vordergründig Nicht-Vergleichbarkeit und Nicht-Nachvollziehbarkeit zu erheben, gar den Herren Religionsstiftern, Dichtern wie Denkern zu unterstellen, sie hätten wegen ihrer Weisheit nur einen an der Waffel, geht an der Wirklichkeit vorbei. Es ist zu akzeptieren, dass Wissenschaftlichkeit und Weisheit zwei verschiedene Paar Schuhe sind und auf unterschiedlichen Wegen geschöpft werden. Für den Einzelnen aufbereitet wurden hier im Übrigen viele Erlebnisse zusammengefasst und bewertet, damit ein Jeder für sich selbst (für sein Seelenheil) den Sinn des Lebens und Gott erkennen möge. Zum Text