Mystik und Politik

Liebe Leserinnen und Leser,

unstreitig steht der Planet „Erde“ in vielerlei Hinsicht an einem Scheideweg. Die Meere sind überfischt, viele Meerestiere sind bereits mit Plastikmüll vergiftet sowie das Meerwasser mit atomaren Teilchen und Chemikalien verseucht. Ebenso verdreckt und ausgebeutet ist das Land: Bis hinab zur Pflugsohle, jenem Bereich, der mittels Traktoren bearbeitet werden kann, existiert noch ein Bodenleben. Darunter findet sich in dem von schwerem Ackergerät verdichteten Boden kaum Lebendiges mehr. Die Luft ist ebenfalls durch Chemie und Atomteilchen kontaminiert. Zudem wurde unter anderem mit Kohlendioxyd aus Verbrennungsmotoren, Hausbrand, Industrie und Kraftwerken der Klimawandel unumkehrbar eingeläutet. Alle Experten sind sich einig, dass jetzt etwas geschehen müsste, um die Erde noch vor dem drohenden Kollaps zu bewahren. Stattdessen geschieht im Grunde nichts. Die wenigen multilateralen Übereinkommen sind allenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. Hinzu tritt die Ausbeutung der Bodenschätze, insbesondere die Förderung seltener Erden für immer rascher veraltende Unterhaltungselektronik. Dies Alles lässt künftigen Generationen kaum noch Chancen auf ein unserem Standard vergleichbares Leben. Von den Lebensbedingungen zukünftiger Wildtiere, ausgenommen Ratten, wollen wir erst gar nicht reden.

Besehen wir uns die derzeitigen „Eliten“, finden wir eine Verflechtung von Kapital und Politik, vereint, um von unten nach oben umzuverteilen. Das Ergebnis wird über kurz oder lang eine Verelendung der Massen auf breitester Front sein. Berichten zufolge muss nun auch in Deutschland spätestens für die geburtenstarken Jahrgänge mit Altersarmut gerechnet werden, weil trotz Jahrzehnten der Einzahlungen in die gesetzliche Altersvorsorge die Rente nicht reichen wird. Diese Umverteilung wird in vielen Ländern noch von den Religionen unterstützt, die die Massen aufhetzen, um den Fokus von der Innenpolitik auf vermeintlich „Ungläubige“ zu lenken. Dass diese „Glaubenslehren“ überdies ihren Anhängern das Seelenheil vorenthalten, weil eigenes Erkennen unterdrückt wird, wollen wir einmal gänzlich außer Betracht lassen. Stattdessen jedoch müssten die Menschen aufgeklärt werden, müsste ihnen Bildung zugänglich gemacht, müsste Vorsorge gegen Armut und – in Deutschland neuerdings auch gegen Altersarmut – getroffen werden. Doch an einem fairen Umgang mit den Menschen besteht seitens der Macht-Eliten kein Interesse. Und nicht nur in unserem Lande unterstützen zu unguter Letzt noch TV-Sender mit einer Verblödungsoffensive das Bemühen der Machthaber, den Bürger unmündig zu belassen und den Menschen Zukunftsvorsorge und Seelenentwicklung vorzuenthalten.

Stellt sich die Frage, was denn zu unternehmen wäre, um dieser unheilvollen Allianz aus Wirtschaft, Exekutive, Legislative, Religion und unfreier Presse die Stirn zu bieten. Die Judikative als verbleibende „freie“ Instanz kann mit einigen, wenigen Grundsatzurteilen kaum etwas bewirken, der große Wurf ist mit ihr nicht zu erreichen. Daher muss der Lösungsansatz mittels einer allumfassenden Strategie über Aufklärung, Bildung sowie einem Politikwechsel gesucht werden. Eine solche, „große Lösung“ bietet nur die Mystik, eine lange vernachlässigte philosophische Denkrichtung. Als ihr wesentliches Fundament ist zunächst die widerspruchsfreie Erklärung des Entstehens der Religionen über die Auflösung von Schlüsselerlebnissen zu nennen. Daneben werden umgekehrt zugleich Ansätze für die eigene seelische Entwicklung vermittelt. Darüber hinaus kann über ein allgemein gültiges Lebensziel überdies das politisch-philosophische Grundkonzept vielfältiger Gesellschaftsformen dargestellt werden. Ausführliche Überlegungen hierzu finden Sie in den Werken des Unterzeichners, nämlich Lebens-, Werte- und Politikberatung aus einer Hand, daneben (falls es Ihnen nötig werden sollte) Begleitung im eigenen Erkenntnisprozess. Vertrauen Sie also einem Mann, der aufgrund seines Jahrzehnte währenden Ringens um Erkenntnisse, im Anschluss an die Auflösung der Abtreibung als Mann (Rätselmeisterschaft) sowie die Auflösung eines sexuellen Erlebnisses (Buddhaschaft bzw. nach Laotse: Mittlere Meisterschaft) das Vertrauen der Mutter der Welt genießt. Denn ohne ihre Hilfe (und einen „guten Draht nach oben“) wird es mit der Rettung unseres Planeten nichts werden. Übrigens bin ich nach Goethe und Nietzsche der dritte Rätselmeister, der (siehe „Zarathustra“) „deutsch und deutlich“ schreibend, in ihren (Hesse: „Getruds“, Nietzsche: „Mandies“) Diensten steht.

In eigener Sache nachgetragen sei, dass es mir tatsächlich zuwider ist, Ihnen immer und immer wieder erneut zu schreiben. Im Grunde dränge ich nämlich nicht nach vorne, sondern möchte eigentlich nur meine Ruhe haben. Vor diesem Hintergrund tut es mir sogar leid, Sie von Zeit zu Zeit behelligen zu müssen, auch weil ich von Hause aus keine „Nervensäge“ bin. Aber es ist nun einmal meine Lebensaufgabe, Ihnen die Spielregeln menschlichen Daseins zu vermitteln. Da sei mir die Frage gestattet, was ich denn Anderes anstellen sollte, als mir mit Briefen und Erläuterungen Gehör zu verschaffen? Die Vorstellung jedenfalls, dass am Ende sieben Milliarden „hinter mir her dackeln“, ist mir schon jetzt ein Alptraum. Denn normalerweise kann ich es nicht einmal ab, wenn mir schon nur einer hinterherläuft. Außerdem ist es mir persönlich völlig schnurz piepe, was ein jeder von Ihnen mit meinen Informationen anfängt. Von mir aus können sie alle Ihre Seelen auf den Mond schießen. Wenn Sie für sich der Auffassung sein sollten, dass Jesus für Sie am Kreuz gestorben ist, Ihre Sünden hinweg zu nehmen, oder Sie allein aufgrund fünffachen täglichen Füße Waschens in das Himmelreich eingehen, dann ist das Ihr Ding. Glauben Sie doch, was Sie wollen! Begreifen Sie aber, dass wir Menschen alle in einem Boot sitzen, Ihre Seelen allesamt von Gott geboren wurden. Begreifen Sie auch, dass Gott einen Reichen/Weißen nicht mehr liebt, als einen Armen/Schwarzen. Sie alle müssen Ihre Seelen über mehrere verschiedene Existenzen hinweg entwickeln, um sich göttliche Aufnahme zu verdienen.

Zum Abschluss noch ein Wort an die Presse: Sie haben einen Informationsauftrag, dem Sie bislang nicht nachkommen sind. Es tut mir leid, Sie darauf hinweisen zu müssen. Von mir aus veröffentlichen Sie meine Erkenntnisse ohne Namensnennung, wenn Sie Angst haben, einem „Idioten“ aufzusitzen. Oder nennen Sie ihn, falls Sie es für richtig halten. In Anbetracht der vielen Wahnsinnigen auf diesem Planeten habe ich ohnehin mit meinem Leben abgeschlossen und meine Angelegenheiten für mich geregelt.

Mit freundlichen Grüßen

Übersicht „Briefe“