Kategorie: Politik

Anschlag von Nizza

schrieb am 15.07.2016 - Grundlagen zur Mystik, Pamphlet, Philosophisches, Politik - Noch keine Kommentare

Zum ‚Anschlag von Nizza‘ ein offener Brief an die Presse, die mich leider seit Jahren schneidet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach den Franzosen unser tiefes Mitgefühl aus. Wenn das keine Floskel bleiben soll, dann handeln Sie endlich! Bereits seit Jahren teile ich Ihnen mit, dass über die Verarbeitung von Lebenserfahrung Weisheit geschöpft wird. Dabei war/ist es unerheblich, ob sich derjenige anschließend zum Literaten, Märchenerzähler oder Religionsstifter wandelt(e). Die Herkunft allen Wissens im Bereich Gott und Seele stammt aus vergleichbaren Auflösungsprozessen.

Es ist möglich, Glaubenslehren zurückzuführen auf die Schlüsselerlebnisse der Religionsstifter. Und mit eben dieser Vorgehensweise lassen sich Religionen auflösen. Wenn man weiß, was bei Mord, Vergewaltigung, Abtreibung etc. auf der göttlichen Selbsterkenntnisebene herauskommt, packt man die Herren Religionsstifter bei den Eiern. Und genau das wäre es, womit man den Franzosen jetzt helfen kann, um endlich den Wahnsinn – wie den Anschlag von Nizza – zu beenden.

Mohammeds Eltern etwa starben früh, er wuchs bei einem Onkel auf. Dessen Erziehung war hart und er verheiratete Mohammed mit einer älteren Kaufmnannswitwe. Nach deren Tod legte sich Mohammed keine Zügel mehr auf und heiratete eine Zehnjährige, die sogar zu seiner „Lieblingsfrau“ avancierte. Mithin: Sexuelles Schlüsselerlebnis aus Überforderung gleich umgesetzt mit der Heirat einer Zehnjährigen! Bekannt ist weiter, dass Mohammed schamanisierte (zutreffende Vorhaltung eines Onkels). Dafür muss sich seine Freiseele leicht vom Körper gelöst haben. Diese „Fähigkeit“ resultierte aus einem Prügelerlebnis und wir erinnern uns dazu, dass Mohammed von einem ihn hart fordernden Onkel adoptiert wurde. Neben dem frühen Verlust der Eltern, verlor Mohammed immer wieder Familienangehörige. Daher finden wir (neben dem sexuellen) drei weitere Schlüsselerlebnisse, nämlich ein Prügelerlebnis, Seelenwanderung(en) sowie die Verluste naher Angehöriger. Diesen Sprengel etwa setzte Goethe (gelistet im Wilhelm Meister) um in Weisheit (Faust). Mohammed tat das nicht, sondern nutzte seine Erlebnisse fürs Schamanisieren. Mithin wurde er nicht Rätselmeister, sondern blieb ein niederer Meister. Seine einzige mystische Einsicht nämlich stammte aus einem Notwehrdelikt, weshalb er auch Moses in Schutz nahm und den Juden (zutreffend) die Verfälschung ihrer Schrift vorhielt.

Was also lernen wir daraus? Wenn wir uns Glaubenslehren strukturiert betrachten, erfahren wir, was wir aus den Offenbarungen der Religionsstifter mitnehmen können. Das ist – Freunde der Presse – leider viel zu wenig. Es wäre daher anzuraten, diese Welt an das Wissen der Literaten anzubinden und die Einsichten von Religionsstiftern und Märchenerzählern gleichberechtigt beizuziehen. Mit dem Erkennen struktureller Zusammenhänge besteht die Möglichkeit, endlich das Zeitalter konkurrierender Glaubenslehren mit seinen Kriegen und Kämpfen zu überwinden.

Wenn Sie also Frankreich helfen möchten, wenn sich einmal nicht auf Staatsverträge mit Kirchen zurückziehen, dann haben wir jetzt eine Chance, bevor wir den „Point of no Return“ überschritten haben. Also: Was ist? Sind Sie dabei oder übernehmen Sie für alles Weitere vor Gott mit Ihrem Seelenheil persönlich die Verantwortung? Der Mutter aller Seelen können Sie übrigens keine Märchen erzählen. Guten Tag.

Hier finden Sie weitere Infos zum Thema „Briefe an die Presse

 

Die Alternative zu Religion

schrieb am 28.03.2016 - Grundlagen zur Mystik, Philosophisches, Politik - Noch keine Kommentare

Gibt es ‚die Alternative zu Religion‘ oder ist die Verhaftung in den Glaubenslehren ein unabwendbares Schicksal der Menschheit? Sicher nicht wenige werden diese Frage in Anbetracht der Terroranschläge der jüngeren Geschichte bereits aufgeworfen haben. Und auch der Blick in die Geschichte der Glaubenslehren zeigt, dass diese bis auf wenige Ausnahmen eben nicht zu einer Befriedung der Welt, sondern zu mehr Krieg geführt haben. Was also wäre zu tun?

Eine vertiefte Analyse der Glaubenslehren beginnt mit der Betrachtung der wesentlichen Kernaussagen einer jeden Religion. Welcher Weg zur Erkenntnis lässt sich erkennen, die der (oder mehrere der ursprünglichen) Stifter der Religion beschritten hat? Hier ist strukturiert zu ermitteln. Auf „welcher Schiene“ war eigentlich derjenige (oder waren diejenigen) unterwegs? Mit einigem Bedauern am Rande notiert, dass wir an dieser Stelle ein Wissen der Frauen im Wesentlichen (leider) vernachlässigen können, was nicht bedeutet, dass wir dieser Erkenntnisse nicht bedürften.

Wie also finden wir ‚die Alternative zu Religion‘? Zunächst einmal wären in grundsätzlicher Betrachtung fünf Wege zu nennen, die für die Schöpfung einer Glaubenslehre in Betracht kommen: Mystik, Schamanentum, Okkultismus/Spiritismus, Philosophie und priesterliche Riten. Selbstredend gehört Politik ebenso mit dazu, sonst würden sich die Anhänger der einzelnen Schulen nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen. Doch lassen wir Politik einmal außen vor, weil die Agierenden auf den verschiedenen Wegen nicht identisch sind. Zunächst also zu den fünf Wegen an sich:

Zwischen Mystik und Schamanentum wäre 'die Alternative zu Religion' zu suchen

Grundstrukturen der Religionen – Zwischen Mystik und Schamanentum

Zuvorderst zu nennen, wären Mystik und Schamanentum, wobei beide nur durch einen Seelenentscheid im Prozess um die „leidvolle Aufarbeitung eigener Lebenserlebnisse“ getrennt sind. Beide Wegen bieten sich zudem als ‚die Alternative zu Religion‘ an, weil sie Kernpunkte der alten Zweiwegelehren waren. Entscheidet sich der Adept für die Arbeit mit der weiblichen Seite der Seele, hat dies den inneren Weg und damit Mystik zur Folge. Entscheidet er sich stattdessen für die Arbeit mit dem männlichen Teil der Seele, zieht dies das Schamanentum und Seelenreisen nach sich. Auf beiden Wegen muss der Adept allerdings massiv Opfer und sich damit gegebenenfalls an der Rand der eigenen physischen Existenz bringen. Beide Wege sind somit gefahrvoll, werden andererseits dafür auch mit ordentlich Erkenntnissen „belohnt“. Mystik hat zudem Einsichten über das weitere persönliche Schicksal, nämlich Antworten auf die Frage nach göttlicher Aufnahme nach diesem Leben zum Inhalt. Dagegen dreht sich Schamanentum wesentlich um Heilwissen und Kenntnisse um die Welt. Viele Schöpfungsgeschichten und manche (wissenschaftlich zu erklärende) Glaubensinhalte stammen aus Seelenreisen in das – wie die alten Ägypter es genannt hätten – Zwischenreich des Ach(s), in dem noch nicht vervollkommnete Seelen – zeitlos – auf ihre Wiedergeburten warten.

Zu den übrigen Wegen: Wenig Sinnvolles stammt aus dem Bereich Okkultismus/Spiritismus, weil man keine Einsichten erhält, die man sich selbst erarbeitet hat, sondern Geister befragt. Die können wohl gesonnen oder böse sein, vor dem Hintergrund eigenen Unwissens kein guter Ansatz. Ob dagegen „priesterlichen Riten“ taugen, sprich Hokuspokus taugt, mag ein jeder für sich selbst entscheiden. Und was man schließlich von „Gehirn Auswringen“, sprich Philosophie, erwarten kann, zeigt uns das Extrem auf: So war es keine gute Idee, Spirituelles im Stile der Sozialisten/Kommuninsten auszuklammern. Bislang hat es nämlich keine Gesellschaft geschafft, der Religion „nüchterne Wissenschaften“ entgegenzusetzen. Hintergrund, warum dies nie funktionierte, ist die jedem Menschen von Gott mitgegebene Seele, die zugleich Motor jeden Antriebs der Rückkehr zu Gott ist. Mit anderen Worten, der Mensch kann gar nicht ohne – Religion. Ist ‚die Alternative zu Religion‘ daher nur eine möglicherweise unrealistischer Wunsch, wenn doch der Mensch nicht ohne Religion leben kann? Wie zuvor gesehen, gibt uns jedoch die Mystik und nur die Mystik Antwort auf die Frage, ob nach diesem Leben göttliche Aufnahme zu erwarten ist. Daher sollte – selbst wenn dies gefahrvoll ist – die Mystik sinnvolle Alternative zu den Glaubenslehren sein.

Belohnung war kurz angeschnitten, daher noch einige Worte zu den Wegen und den darin innewohnenden Belohnungen.

Erste Faustformel: Zu unterscheiden sind Tätererlebnisse (wie Mord, Tötung in Notwehr etc.) von Opfererlebnissen (etwa sexuelle Nötigung, Kindesmisshandlung usw.) Dabei hat jeder Weg ganz eigene Einsichten zum Inhalt. So werden Opfer ob ihres bereits auf der Erde erlittenen Leids besonders belohnt, dgegen erfahren Täter häufig von Strafen, nämlich von zusätzlichen Existenzen, in denen sie sich – in Unkenntnis dieser Umstände – nichts zu Schulden kommen lassen dürfen. Größtmögliche Einsichten hält übrigens die Abtreibung vor, da hier neben Opfertum auch Fragen um Leben und Tod im Leiden zu erörtern sind.

Zweite Faustformel: Täter dürfen Gott nicht schauen, Opfer werden damit belohnt. Es ist daher nur Opfern möglich, etwas über das Bildnis des Göttlichen zu erfahren.

Und dritte Faustformel: Über das tiefe Wesen des Göttlichen erfährt nur derjenige etwas, der auf dem Weg der Abtreibung unter Zusammenführung eigenen Erlebnisse im Wege des Martyriums um Erkenntnisse leidet. Er erfährt nämlich, dass Gott sich zwar in mystischen Erkenntnisprozessen zumeist als Frau zeigt (ebenso wie „große“ Schamanen sie als Tiermutter kennenlernen), sie jedoch in ihrem tiefen Wesen eine Trinität aus Frau-Mann-Liebe ist. Damit allerdings sind wir bereits ein gutes Stück über die Eingangsfrage hinausgekommen. Dazu am Rande notiert, bestimmt Gott über Mystik und Schamanentum die Geschicke der Menschheit mit, bei den drei übrigen „Zutaten für Glaubenslehren“ mischt sich nur die menschliche Politik ein.

Fassen wir zusammen, beschert allein die Mystik ‚die Alternative zu Religion‘, weil der Mensch Wissen um seine göttliche Aufnahme erlangen kann. Dies bedeutet, dass jeder Mensch des anderen Einsichten respektieren und Toleranz üben muss. Zu notieren war des Weiteren, dass sich Gott in mystischen Erkenntnisprozessen als Frau zeigt (ebenso wie bei den großen Schamanen), sie jedoch in ihrer Tiefe eine Trinität aus Frau-Mann-Liebe ist.

Wozu Mystik? – 5 Gründe

schrieb am 06.03.2016 - Allgemein, Pamphlet, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

Wozu Mystik?, ist eine spannende Frage, die sicher mancher Leser in Anbetracht meiner Bemühungen aufwirft. Im Wesentlichen sind folgende Gründe zu nennen:

Wozu Mystik? Grund 1: Religionen beseitigen. Religionen lassen sich nicht von außen „knacken“, sie müssen von innen heraus erläutert und einer Auflösung zugeführt werden. Denn die Lehren der Stifter entstammen Prozessen der Aufarbeitung von Lebensgeschichten. Folglich sind Eigeneinsichten und göttliche Selbsterkenntnisse verschiedener Lebenswege zu analysieren, um dann mithilfe der Ergebnisse jede der Glaubenslehren einzeln für sich zu erläutern. Dazu war es sinnvoll, dass ein Mensch einmal alles für sich durchdenkt (und dennoch alle Überlegungen am Ende mit den Ergebnissen anderer Meister vergleicht, seine eigenen Gedanken also verifiziert oder falsifiziert).

Wozu Mystik? Grund 2: Neue Religionen verhindern. Mithilfe einer Vielzahl von Ergebnissen für verschiedene Lebenserlebnisse lassen sich vergleichbare Erkenntnisse herausarbeiten und Unterschiede verdeutlichen. Man kann gemeinsame Einsichten aller Menschen weltweit und zu allen Zeiten als Weisheiten definieren. Zudem lässt sich ein Belohnungs- und Bestrafungssystem ablesen, dass sich aus Täter- und Opfererlebnissen ergibt. Damit können Aussagen etwa zur Person des Göttlichen getroffen, zugleich neue Religionen für alle Zukunft ausgeschlossen werden.

Wozu Mystik? Grund 3: Gemeinsam die Erde retten. Ohne Religionen hat die Menschheit die Möglichkeit, den Planeten aufzuräumen und die Welt zu retten. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich als Teil des großen Ganzen zu erkennen. Wir sitzen nämlich alle in demselben Boot mit den gleichen Anforderungen an unsere seelische Entwicklung.

Wozu Mystik? Grund 4: Wissen um die eigene göttliche Aufnahme erfahren. Seelische Entwicklung als Aufgabe aller Menschen bedeutet, dass ein Jeder sein eigener Religionsstifter wird und Toleranz übt. Zugleich besteht die Möglichkeit, für sich in Erfahrung zu bringen, ob man nach diesem Leben göttliche Aufnahme erwarten darf.

Wozu Mystik? Grund 5: Führung durch Mystiker statt Politiker (die Welt gewinnen durch Nichtstun). Wird die Menschheit zugleich von Meistern geführt, so ist deren Wirken ein solches, ohne vorzuschreiben, denn das Leben eines jeden Menschen muss eine göttliche Prüfung der Seele bleiben. Das bedeutet Basisdemokratie, Beteiligung aller an Gesellschaft, Eigenverantwortung eines Jeden etc. Dazu bedarf es gemeinsamer Anstrengungen hinsichtlich Nahrung, Kleidung, Bildung aller Menschen sowie eines Denkens in Kreisläufen.

Nachtrag: Aktuell ist nicht zu erkennen, dass es Bestrebungen gäbe, die aktuelle politische Situation zu hinterfragen oder gar zu ändern. Ich habe inzwischen gut zwei Jahrzehnte der Mühsal neben der Erwerbsarbeit gestemmt, zudem auf private Erfüllung verzichten müssen. Mir langt es überdies auch mit dem Anrennen gegen Wände, selbst wenn ich als alter „Hard-Rocker“ den Spruch der Band Metallica „Bang that head, that doesn’t bang“ gerne beherzigt habe. Nun muss es die Große Mutter selbst richten und den Wandel in die Spur bringen. Ich kann Ihnen dazu im Übrigen nur empfehlen, die vielen (Mystik beinhaltenden) Veröffentlichungen in unserer Sprache zu nutzen, wenn sie das Leiden um die eigene Entwicklung trifft. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen bereits jetzt „Die Wahre Tetralogie„, erschienen bei Amazon mit Kosten von 12,80 EUR je Band. Denn wenn dereinst alle Menschen weltweit begreifen, um was es geht, muss man sich in einem Geplärre aus sieben Milliarden Kehlen göttliches Gehör verschaffen. Und dass es so kommen wird, dürfen Sie mir gerne glauben. Schließlich ist mir bekannt, wohin mich meine Arbeit in der Zukunft einmal führen wird.

Alte Frauen, Lügner, Rotstiftbarone

schrieb am 29.01.2016 - Allgemein, Lebenshilfe, Politik - 2 Kommentare

Mein Job ist der tägliche Wahnsinn: Offenbar gibt es kaum noch jemanden, der nicht auf Geld aus ist. Meine Herrschaften, kommt in dem Satz: „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Seele zu vervollkommnen“ vielleicht das Wort „Geld“ vor, oder „mein Auto“? Oder steht da etwas von „Leute oder Versicherungen bescheißen“, sprich: „Solidargemeinschaft aufkündigen“? Ich meine nicht, aber ich kann mich irren. Die obige Aussage zum Lebenssinn geht übrigens weiter mit: „Dies geschieht durch die Auflösung von Schlüsselerlebnissen, die zu Selbsterkenntnis und göttlicher Selbsterkenntnis befähigen.“ Mit anderen Worten, es geht im wahren Leben um nichts anderes als um das seelische Erwachsenwerden, um damit den Austritt aus dem Geburtenkreislauf zu erlangen. Das kann ich wohl noch etwas anders formulieren, doch inhaltlich bliebe sich das gleich und Überlegungen wie „Geld, Gewinnmaximierung oder Lügen und Betrügen“ sind jedenfalls nie dabei. Ich nenne daher diese allenthalben zu beobachtende Raffgier (selbstredend seelisch Kind gebliebener) „asozial“ und muss leider dazu konstatieren, dass sich diese Geisteshaltung durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten zieht.

So komme ich vor kurzem einen Radweg entlang, als mir eine alte Dame ins Fahrrad fährt, Kopf runter, Anlauf genommen und rein in die Seite. Nachdem sie sich dabei selbst zu Fall brachte, machte sie mir Vorhaltungen. Ich sei daran schuld, dass sie gefallen sei. Aus anfänglicher Verwunderung wurde nun Verärgerung. Doch damit nicht genug: Dreist wurde es, als sie gegen mich noch Strafanzeige erstattete, um Ansprüche auf Schadenersatz und Schmerzensgeld einfacher durchsetzen zu können. Wie „clever“: Erst mit dem „Alte-Frauen-Bonus“ die Schuld verschieben, dann die Kohle zocken (hier wohl für ein neues Rad), und anschließend ins Fäustchen gelacht. Und mir erzählte man, weiße Haare ständen für weise. Was für ein albernes Ammenmärchen!

Das Vorgehen der Alten ist natürlich beileibe kein Einzelfall, wie mir als Schadensachbearbeiter hinlänglich bekannt ist. Allerdings wurde ich, ob dieses eigenen Unfalls erst richtig auf das Phänomen aufmerksam und habe deshalb andere (oft ebenso) alte Frauen auf ihren Fahrrädern beobachtet. Die führen den Linksverkehr ein, fahren bei Rot oder schaukeln mal nach rechts und mal nach links, ganz wie sie ihnen beliebt, durchweg aber in einer höchst eigenen Ideallinie. Was soll’s? Gegen Damen muss der Mann ja galant sein, vor allem gegen alte. Und nicht viel anders, wenn Frau oder Herr Arroganz (selbstredend auch jüngere) am Steuer sitzen. Bemerken sie andere Verkehrsteilnehmer nicht oder sollen die sich gefälligst in den Graben werfen? Leben oder Tod, es scheint völlig egal zu sein, was aus den Mitmenschen wird, getreu dem Motto: „Ich komme überall durch!“ Kleiner Hinweis meinerseits: Wer eines anderen Menschen Leben auslöscht, wird von Gott dafür bestraft. Es gibt zudem kein „Man lebt nur einmal“ und wird nicht mit Absolution der Kirche in das Himmelreich verfrachtet. Welcher Idiot glaubt denn wirklich, dass sich Gott von irgendwelchen Pfaffen etwas vorschreiben oder sich vergackeiern lässt?

Das Spiel wiederholt sich selbstredend zugleich außerhalb der Straße. Nicht wenige Menschen glauben, sie könnten sich ungestraft alles erlauben, so mit „Ex und Hopp“ alle Ressourcen dieses Planeten verballern, alle fossilen Energien verfeuern und damit das Klima schädigen, die gesamte Landschaft zubetonieren und so weiter. Nein Herrschaften, könnt Ihr nicht, denn das Leben ist im Zyklus von Tod und Wiedergeburt eine göttliche Prüfung der Seele. Und wer in diesem Leben völlig maßlos lebt, nimmt seiner Seele, was diese womöglich in einem nächsten Leben braucht. Die Allermeisten von Euch kommen im jetzigen Leben aus dem Zyklus der Wiedergeburten doch gar nicht raus. Wie bescheuert muss man also sein, die eigenen Lebensgrundlagen für die Zukunft zu zerstören. Und noch am Rande notiert: Wie dämlich ist es zudem, unberechtigt Mystiker um Geld anzugehen, Leute, die für den Himmel arbeiten und der Wahrheit verpflichtet sind?

Doch zurück zum Thema: Die gesamte Lebenskonzeption dieser Gesellschaft hängt an: „Man lebt nur einmal. Man darf sich die Welt untertan machen. Die Kirche erteilt Absolution für alle Sünden. Oder noch idiotischer: Alle Gotteskrieger kommen gleich – ohne Umweg in das Himmelreich.“ Nein, Freunde, es ist eine hirntote Veranstaltung, sich ohne eigenes Wissen auf diejenigen zu verlassen, die Euch mit Heilsversprechen ködern und dabei nur ihre eigenen Ziele im Auge halten. Lügner sind es und Betrüger! Besonders heftig wird es übrigens, wenn man angehalten ist, für 21 Weintrauben (aramäisch) statt für 21 Jungfrauen (arabisch) Leben auszulöschen. Denn Mohammeds Handelswelt sprach aramäisch und man mutmaßt deshalb, dass der Koran auf Aramäisch und nicht auf Arabisch verfasst wurde, zumal die ältesten Korane nur Konsonanten und keine Vokale enthielten. Bedeutet im Klartext: Töten für 21 Weintrauben statt für 21 Jungfrauen, und das versprochen von einem Kamelreiter. Danke schön.

Ebenso widerwärtig das Wirken der Rotstiftbarone. Das sind Leute, die heutzutage in den Firmen oder der Politik die Strippen ziehen. Als noch Juristen auf den Chefsesseln saßen, hielt man etwas auf die Achtung der Menschenwürde. Ein Führender war sich einst der eigenen Position und seiner Verantwortung bewusst. Seitdem Rotstiftbarone das Zepter schwingen, ist der Mensch zum Produktionsfaktor verkommen. Zwar brummt die Wirtschaft immer heftiger, doch das auf Kosten von Menschlichkeit und Umwelt. Auch das mag mit dazu beitragen, dass es immer rüder zugeht, inzwischen sogar schon „alte Damen“ auf Schadenersatz und Schmerzensgeld spekulieren. Besonders kotzt mich übrigens an, dass viele Rotstiftbarone ihr ungestümes Paarungsverhalten mit Sozialkompetenz verwechseln. Doch will ich nicht abschweifen.

Im Grunde kann man nur den Kopf schütteln: Keine Achtsamkeit in eigenen Dingen, keine Achtsamkeit bezüglich der Mitmenschen, keine Achtsamkeit hinsichtlich der Umwelt, nur Ellenbogen raus und draufgehalten. Herrschaften, wenn wir uns nicht bald besinnen, dürfte diese Erde über kurz oder lang keine Heimstatt mehr für Seelen sein können, die sich HIER zu vervollkommnen haben. Gott wird es am Ende egal sein, ob sich das eine oder andere ihrer Kinder prächtig entwickelte oder ob das eine oder andere Menschlein mit seinem Fadengespinst (Seelchen) nur zur Belebung von Steinen taugte. Sie ist ohnehin überall in diesem Universum und es geht ihr nichts verloren. Nur Eure Persönlichkeit, Eure sämtlichen Mühen aus früheren Existenzen macht Ihr Euch damit selbst zunichte. Aber wenn das so gewollt ist, bitte schön.

Freie Presse, freies Denken?

schrieb am 22.01.2016 - Allgemein, Lebenshilfe, Philosophisches, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

‚Freie Presse, freies Denken‘ sind vorgeblich hier bestehende Grundrechte. Werden Sie womöglich durch Drittsenderechte der Kirchen in Radio und Fernsehen konterkariert?

Das Grundgesetz garantiert (Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 GG) die Rundfunkfreiheit. Betone hier „Freiheit“. Der Gesetzgeber muss dazu einen verfassungsgemäßen rundfunkpolitischen Ordnungsrahmen setzen. Mit den Vorschriften soll eine Vielfalt an Meinungen im Rundfunk ermöglicht, zugleich die Bürger frei, umfassend und wahrheitsgemäß informiert werden. Ich wiederhole: „Vielfalt an Meinungen, Informationen frei, umfassend und wahr“. Dieses hehre Ziel wird allerdings durch Vereinbarungen und Vorschriften wie den Rundfunkstaatsvertrag, Landesmediengesetze und Sendersatzungen konterkariert, weil nämlich Kirchen als bedeutsame gesellschaftliche Gruppe im Programm der öffentlich-rechtlichen wie der privaten Sender „angemessen“ (nämlich mit Gottesdiensten, Andachten, Morgenfeiern ) zu Wort kommen müssen. Die Kirchen nehmen ihre sogenannten Drittsenderechte dann mit selbst gestalteten Sendungen wahr, deren „geistiger Dünnpfiff“ häufig kaum zu überbieten ist. Schon im Januar 2007 schrieb ich daher der WDR-Intendantin, dass mir die Morgenandachten allmählich „mental“ Probleme bereiten. Dazu gab ich Kostproben. So weckten mich am 10.1.2007 die Sätze: „Meine Seele ist völlig verstört. Bitte Herr errette mich.“ Und am 11.1.2007 kam der Satz: „Im Tod ist Leben.“ Nicht nur Nietzsche riecht in solchen Worten die Würze von Totenkammern. Kaum besser der Domprobst aus Münster in seiner Andacht am 12.1.2007: „Und weil Jesus für uns alle am Kreuz gestorben ist, haben wir an Statur gewonnen.“ Wie bitte? Man erweist den Mitmenschen mit dem eigenen Tod nicht nur einen Gefallen, sondern verhilft ihnen zugleich damit zu mehr Format?

Wieweit weit dürfen Kirchen eigentlich gegenüber (besonders muslimischen oder freidenkenden GEZ-Gebührenzahlern) gehen und was hat das noch mit ‚Freie Presse, freies Denken‘ gemein? Nun wird in der Verfassung ebenso das Grundrecht der Religionsfreiheit (Artikel 4 Absatz 1 und 22 GG) garantiert. Es scheint jedoch nach den landesrechtlichen Vorschriften nur für die evangelischen Kirchen, die katholischen Kirche sowie die jüdischen Gemeinden zu gelten. Nur sehr zögerlich werden Drittsenderechte anderen Religionsgemeinschaften zugesprochen. Doch was ist bitte mit einzelnen Menschen, die ihren eigenen Weg zu Gott gefunden haben? Müssen sich Mystiker jeden Morgen anhören, dass Kirchgänger für ihren Glauben an eine körperliche Wiederauferstehung den Körper ihres Herren verzehren? Das klingt arg nach Kannibalismus. Und das offenbar dort nicht minder beliebte Blutsaufen hat etwas von Vampirismus. Beides sollte in einer zivilisierten Welt nicht geduldet werden. Zudem sollte es den Anhängern dieses merkwürdigen Kultes schon aufgefallen sein, dass es mit einer Wiederauferstehung der Körper nichts geben kann, weil alles Biologische auf dieser Welt vergeht. Allenfalls sind daher wohl seelische Wiedergeburten zu erwarten, die im Übrigen weltweit und in allen (zumindest alten) Kulturen als persönliche Erfahrungen zugleich geistiges Allgemeingut sind. Andererseits wird an der merkwürdigen Überlegung der Wiederauferstehung von den Toten, quasi der Wiedererweckung als Zombies, deutlich, dass es sich bei dieser Idee nicht um eine aus vielen Prozessen gewonnene Einsicht handeln kann, sondern es die Meinung eines einzelnen (daher jedoch sehr merkwürdig gestrickten) Stifters sein muss.

Wenn ich im Sinne von ‚Freie Presse, freies Denken?‘ Sender anschreibe, werden meine Anregungen mit Hinweis auf die entsprechenden Vorschriften zu Drittsenderechten „abgeschmettert“. Ebenso räumt man mir keine Sendezeiten ein, gibt mir keine Gelegenheit, Ihnen zu unterbreiten, was sich mit eigener mystischer Erfahrung zugleich an fremder Weisheit aufschließen lässt. Das bedeutet, dass alle außerhalb der Religionsgemeinschaften gesammelten Erfahrungen unabhängiger und freier Menschen unterdrückt werden. Das hat sicher nichts mit einer vorgeblich garantierten Meinungsfreiheit zu tun, auch nichts mit ‚Freie Presse, freies Denken‘. Das hat sicher ebenso wenig mit einem umfassenden und wahrheitsgemäßen Informationsangebot gemein. Vielmehr werden nur die Vorstellungen sehr obskurer Religionsgemeinschaften manifestiert und das, obwohl diese inzwischen auf fast allen Gebieten dank wissenschaftlicher Erkenntnisse zurückweichen mussten. Im Kernbereich dürfen diese komischen Religionen weiter tun und lassen was sie wollen, dürfen Menschen in die Irre leiten und sich gegen mystische Einsichten sperren.

Ich kenne einige nette Theologen, keine Frage, doch zugleich auch andere. Letztens meinte ein evangelischer Theologe, er arbeite mit Männern. Auf meine Frage, was er dem im Falle einer Trennung von der Partnerin und/oder der Arbeitslosigkeit seinem Gegenüber erzähle, kam nur ungläubiges Staunen, wie ich so etwas denn fragen könne. Als ich darauf nachsetzte, ob er dann mit seinem Seelenheil persönlich vor Gott dafür gerade stände, dass wenigstens seine Bibel-Weisheiten Wahrheit wären, kommentierte er das nur mit „Arschloch“ und brach das Gespräch ab. Ja Herrschaften: Was soll man denn mit Priestern, die nichts wissen und sich nicht auf ihre Aussagen festnageln lassen? Was soll die Welt mit solchen Hallodris, denen das Seelenheil ihrer Mitmenschen offenbar völlig egal ist und die den Mitmenschen jeden Mist verklickern, allein weil Lügen und Betrügen Teil der eigenen Existenzberechtigung ist und am Ende übrigens auch allein dem eigenen körperlichen Wohlergehen dient?

Sehen wir weiter: Wenn schon die Rundfunk- und Fernsehsender dank entsprechender Vorschriften geknebelt werden, sieht sich vielleicht die schreibende Zunft als Korrektiv? Es muss sich ja nicht jedes Regenbogenblatt oder jede Verbraucherzeitung einmischen, doch sollten dies zumindest die führenden Titel der Tages- und Wochenpresse. Gibt es also noch ‚Freie Presse, freies Denken‘ bei den großen Blättern? Leider nein Herrschaften, wo Gesetze und Verordnungen nicht hinlangen, richtet es die freiwillige Selbstbeschränkung. Das jedenfalls enthüllten mir Briefe der Chefredakteure verschiedener Blätter im Anschluss an meine „Pressebriefe“. Offenbar zählt jeder Zuspruch eines studierten Betrügers mehr, als das offene und ehrliche Wort eines Mystiker. ‚Freie Presse, freies Denken‘ gilt nicht für Menschen, die mit Selbst- und Gottvertrauen ihren eigenen Weg gemacht haben. ‚Freie Presse, freies Denken‘ gilt nicht für große Literaten, ja selbstletzten Endes noch nicht einmal für halbgare Religionsstifter. So etwa wurde ich, als einer der Großen seiner Zunft, mein eigener Glaubenslehrer. Ich bin nicht wie Moses, Jesus oder Mohammed in mittlerer oder sogar nur in niederer Meisterschaft unterwegs, sondern habe als Rätselmeister wie mittlerer Meister alle Erlebnisse aufgelöst. Nebenbei habe ich zugleich alle Religionen auf die Schlüsselerlebnisse ihrer Stifter zurückgeführt. Selbstredend stehe ich dazu mit meinem Seelenheil persönlich vor Gott dafür gerade, dass meine Informationen zu Lebenssinn und Weisheit, zu Märchen, Religionen sowie der Verpflichtung, sich selbst zu erlösen, wahr sind. Und ebenso selbstredend genieße ich in diesem Zusammenhang das Vertrauen der Mutter aller unserer Seelen.

Unstreitig steht die Erde am Abgrund und unstreitig flammen immer mehr religiöse Kämpfe auf. Dennoch hält man unfassbar sklavisch an den Glaubensgemeinschaften fest, anstatt die Grabenkämpfe mit dem schon seit 2500 Jahren erreichbaren Wissen zu beenden und den Planeten in eine Heimstatt für alle Seelen zurückzuverwandeln. Man kann darüber nur den Kopf schütteln. Andererseits habe ich es für mich inzwischen schon ein Stück weit aufgegeben, noch während meines irdischen Daseins zumindest die Betonköpfe der Presse zu erreichen.

Lebenssinn, Vertrauen und Zuversicht

schrieb am 11.12.2015 - Allgemein, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Philosophisches, Politik - Noch keine Kommentare

Eine Bekannte, in wirtschaftlich ausgezeichneten Verhältnissen lebend und Mutter mehrerer Kinder (letztere sind für vele ja schon der „Sinn des Lebens“), zeigte kürzlich „moralische Anwandlungen“. Inzwischen wieder berufstätig, reichten ihr auf einmal die errungenen wirtschaftlichen Erfolge sowie die Weitergabe des eigenen Erbgutes nicht mehr aus. Sie erkannte wohl, dass es tiefergehende Fragen an sich selbst gibt, die erstens zu finden und zweitens zu beantworten sind. Doch Herrschaften: Auch wenn mystische Einsichten und göttliche Aufnahme es erfordern, für diesen Teil der Entwicklung „selbst zu brennen“, gibt es dennoch keine Gewähr, dass man, über alle seelischen Existenzen hinweg, dieses finale Ziel bereits in diesem (körperlichen) Leben erreichen kann.

Zunächst ein Exkurs zur mehrfachen Existenz: Selbstredend erlebt niemand seine körperliche Existenz mehrfach, es wird nur die Seele als unsterblicher Teil des Menschen wiedergeboren. Diese Auffassung des „Man lebt nur einmal“ ist allein dazu geeignet, sich eine (inzwischen marode) Welt untertan zu machen. Abgeleitet wurde diese Ansicht des nur einmaligen Lebens übrigens im Jahre 553 aus der einmaligen körperlichen Existenz des Jesus. Nur wenn Jesus, so die Überlegung damals, für Erkenntnisse mehrfach im Stall geboren worden wäre und mehrfach hätte ans Kreuz geschlagen werden müssen, wäre damit die mehrfache Existenz eines jeden Menschen nachgewiesen. Dass man mit diesem Unsinn allein eine körperliche und selbstredend keine seelische Betrachtung anstellte, blieb den „Super-Philosophen“ und Kirchenpolitikern entweder verborgen oder aber sie blendeten es – der Politik willen – aus. Eine seelische Vervollkommnung, um den Bogen zurück zu spannen, tritt nur über mehrere körperliche Existenzen in verschiedenen Körpern und an verschiedenen Orten ein. Damit zurück zum Thema.

Als ich im Juni 2002 in China weilte, lernte ich in Xi’an einen Monteuer aus dem Schwabenland kennen. Er arbeitete für eine Firma, die nach der Montage einer Maschine noch die Mitarbeiter der Kundin auszubilden hatte. Nachdem sich dafür vorgesehene Arbeiter als unfähig erwiesen, nämlich in einem Produktionsschritt zwei Knöpfe gleichzeitig zu drücken, sollte die Maschine zurück nach Europa. Begründung: „Maschinn kaputt“. Nach langem Hin und Her und einiger Überredungskunst willigte die Firmenleitung schließlich ein, jeden Mitarbeiter an der Maschine zu testen. Tatsächlich fanden sich nur drei unter 250 Arbeitern, die es schafften, beide Knöpfe zum richtigen Zeitpunkt gleichzeitig zu drücken. Auf meine Frage, was er denn dazu denke, antwortete der Monteur, dass er glaube, dass die Chinesen zumeist „Junge Seelen“ seien, die diese Fertigkeit noch nicht aufweisen würden. Sofort hakte ich nach: Dass er dies glaube, als Katholik zumal, mit der Lehre der einmaligen Existenz, würde mich doch mehr als überraschen. Er gestand mir dann ein, dass ihn diese Einsicht einige Überwindung kostete, er sich auf die Geschehnisse aber sonst keinen Reim machen könnte.

Weil wir nicht alleine waren, denn mehrere meiner Mitreisenden saßen mit am Tisch, fragte ich in die Runde, was denn die anderen von der Geschichte halten würden. Ich erhielt von allen die gleiche Einschätzung, obwohl ich in der Gruppe das einzige „Nordlicht“ war. Der Rest war aus dem Süden, kirchlich verwurzelt, katholisch erzogen und mit der Lehre einen einmaligen Existenz aufgewachsen. Doch hatten wir alle bereits zehn Tage China hinter uns und sahen auf gemeinsame Erlebnisse mit Chinesen zurück. Da hatte sich ein Jeder seine Gedanken über sich und die Einwohner des bereisten Landes gemacht, was nun ohne Absprache auf den Tisch kam. „Reisen bildet“, lautet ja ein bekannter Spruch, dem Immanuel Kant Einsichten hinzufügte, die wir in der Geschichte oben widergespiegelt finden. Er postulierte: „Das Reisen bildet sehr; es entwöhnt von allen Vorurteilen des Volkes, des Glaubens, der Familie, der Erziehung. Es gibt den humanen duldsamen Sinn, den allgemeinen Charakter. Wer dagegen nichts sah, was ihn in der Sphäre, worin er lebt, umgibt, hält leicht alles für notwendig und einzig in der Welt, weil es in seiner Heimat dafür gilt.“

Was lernen wir nun aus alledem? Zum Einen gibt es eine einmalige körperliche Existenz, aus der wir jedoch keine einmalige seelische Existenz ableiten dürfen. Zum Anderen finden wir, je nach Anzahl gelebter Leben, nicht bereits alle Fähigkeiten und Fertigkeiten in uns ausgebildet. Manches erschließt sich uns erst in späteren Existenzen. Deshalb gilt es, mit dem zufrieden zu sein, was sich uns in diesem Leben bietet. Es hat keinen Sinn sich zu grämen, wenn man nicht alles versteht und sich nicht bereits in diesem Leben göttliche Aufnahme verdienen kann. Es gilt, mit Gottvertrauen in die Zukunft zu sehen und sich über gute Taten eine gute Ausgangsbasis für ein kommendes Leben zu schaffen. Es gilt zudem, allen Menschen diese Möglichkeiten zu eröffnen, also für Nahrung, Kleidung, Wohnung und Bildung weltweit zu sorgen. Und es gilt, die Erde für viele Generationen in einen lebenswerten Planeten zurück zu verwandeln, also das Klima zu retten und den „Saustall“ hier richtig aufzuräumen. Schließlich sollte jeder Mann und jede Frau über die äußeren Umstände sowie entsprechende Bildung in die Lage versetzt sein, mit Selbstvertrauen die wichtigste Lebensaufgabe zu meistern. Vor dem Hintergrund, vermutlich noch nicht im finalen Leben angelangt zu sein, würde ich meiner Bekannten empfehlen, erst einmal zu entspannen. Denn das Leiden kündigt sich an und man kann sich dann über einen längeren Zeitraum hinweg überlegen, ob das eigene Selbst- und Gottvertrauen bereits ausreichen, für den Prozess. Übers Knie brechen, lässt sich nichts, was andererseits einer Lektüre der „Wahren Tetralogie“ dennoch nicht im Wege stehen sollte.

 

Nachtrag 1: Mit meinem Vortrag zum Sinn des Lebens, für Erkenntnisse und seelische Aufnahme brennen zu müssen, ändert sich für einen großen Prozentsatz unserer Bevölkerung nichts (oder zumindest nicht viel). Selbst für diejenigen, die meine Überlegungen strikt zurückweisen, ändert sich nichts – oder doch fast nichts. Denn die meisten Menschen interessieren sich ja ohnehin nicht für tiefergehende Fragen zur eigenen Existenz. Sie arbeiten nicht an sich, egal wer was vorträgt, sondern vegetieren vor sich hin, fragen allenfalls auf dem Sterbebett: „War das alles?“ Und das bleibt ihnen ja. Ebenso bleibt ihnen die Ungewissheit über die weitere seelische Existenz, also alles wie gehabt. Sie können dazu auch weiterhin mit fetten Autos durch die Gegend gurken, Dilldopp-TV gucken, Planeten leerfressen und alles kaputtmachen: Für sie gibt es nichts Neues, vielleicht zwischendurch eine Einsichts-Sekunde, dass diese Art des Lebens voll Scheiße ist – was man sich aber auch schon vorher hätte denken können. Schließlich reden wir nicht erst seit gestern davon, dass wir in kürzester Zeit auf der Nordhalbkugel sämtliche Ressourcen verbrauchen, die Umwelt zerstören, das Klima irreparabel schädigen, Böden, Luft und Gewässer verseuchen und so weiter. Die Verursacher dieser sinnlosen Zerstörung sind vor allem jene Mitmenschen, die ihren Spaß und/oder ihren Profit über das Gemeinwohl stellen. Weil sich aber für eben jene nichts ändert, braucht man mir umgekehrt ebenso wenig Vorhaltungen zu machen, nur weil ich den Einsichtigen unter meinen Mitmenschen von meinen Erfahrungen, Erkenntnissen sowie den Vergleichen mit den Aufassungen von Dichtern, Denkern, Märchenerzählern und Religionsstiftern berichte. Also Ihr Pappnasen: Konstruktive Kritik gerne, jedoch haltet Euch mit Angriffen sonstiger Art zurück. Und wo Ihr als Ignoranten bleibt, „geht mir dann mal am Popo vorbei“.

Nachtrag 2: Damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben: Ich gehöre zu gut nur einer Handvoll Rätselmeister, die in der Geschichte der Menschheit namentlich fassbar wurden. Für Erkenntnisse gab ich (wie jene) beide Seelenteile aus; der erste wurde mir aus der Brust gezogen, der zweite mir in meinem Körper ausgebrannt. Nach einer Zeit der Seelenlosigkeit wurde meine Seele mit weiteren Erkenntnissen in meinen Körper zurückgeboren. Deshalb kenne ich seit zwanzig Jahren sowohl meine Lebensaufgabe wie auch meine Bestimmung. Daneben absolvierte ich im Übrigen mit sexuellen Erlebnissen die mittlere Meisterschaft, wie diese uns von alten Hindu-Meistern, dem Mahavira oder auch Buddha vorgestellt wurde. Darüber hinaus sammelte ich bereits zeitgleich göttliche Selbsterkenntnisse aus allen Meisterschaftsstufen hinzu. Wenn Sie also nun statt meiner einen anderen „Lehrer“ vor sich haben, so prüfen Sie ihn mit einer Frage, die Sie gerne an mich richten dürfen, ob er nämlich mit seinem Seelenheil persönlich vor Gott die Verantwortung dafür übernimmt, dass seine Lehre der Wahrheit entspricht. Fragen Sie das jedoch bitte keinen Idioten, der die Tragweite seiner Antwort nicht zu erfassen imstande ist.

‚Die Reise in die Seele‘

schrieb am 17.10.2015 - Buchvorstellung, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Literatur, Philosophisches, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

Hilfe zur Selbsthilfe bietet das Buch ‚Die Reise in die Seele‚ mit dem Untertitel ‚Seelische Selbstheilung und Seelenentwicklung‘. Mancher mag dabei zurückschrecken, weil er sich bei seelischer Eigenentwicklung in seinen Grundauffassungen bedroht sieht. Doch sogenannte „religiöse Gefühle“ sind in erster Linie ein Produkt lebenslanger Konditionierung. Denn nicht Sie selbst haben eigenes Erleben in persönliche Erkenntnisse umgesetzt, sondern es wurde Tradiertes unreflektiert als eigene Weisheit ausgegeben. Hinzu traten regelmäßig gruppendynamische Prozesse und dies gleich von der Entstehung der Glaubenslehren an.

Eine Seelenreise zur Selbsthilfe

Die Reise in die Seele – Seelische Selbstheilung und Seelenentwicklung

Ausgeführt hatte ich bereits, dass prägende Erlebnisse, „Knotenpunkte des Lebens“ oder auch „Schlüsselerlebnisse“ genannt, der Gewinnung tiefer Einsichten vorausgehen müssen. Erst wenn die Seele so richtig beschwert ist, so zeigt es besonders mein Buch ‚Die Reise in die Seele‘ auf, findet sich nämlich ein Zugang zu ihr. Da die Seele des Weiteren der unsterbliche Teil des Menschen ist, sie zudem von Gott geboren wurde, liegen in der Aufarbeitung der Erlebnisse die Einsichten um göttliche Selbsterkenntnis und göttliche Erkenntnis verborgen. In den Religionen finden wir häufig philosophische Gedanken, angeknüpft an schmale eigene Einsichten. Grund hierfür: Weil nicht in jedem Erlebnis gleich viel an Erkenntnis steckt, musste dazugedacht werden, wenn es sonst nicht reichte.  Den „Gläubigen“ war es meist egal, Hauptsache es gab jemanden, der Verantwortung übernahm. Letztendlich durfte es sogar dahinstehen, ob derjenige Einsichten nur vorgab, weil man mangels eigener Beschwernis der Seele ohnehin keinen Erkenntnisprozess starten konnte. Und wenn sich genügend „Jünger“ fanden, einem Herren hinterherzulaufen, dann musste es ja etwas Wahres an seinem Salm geben.

Das dickste Problem an dieser Stelle bereiten heutzutage diejenigen, die nicht charmant dem Gegenüber seinen Querkopf lassen, sondern ihm stattdessen die Rübe von den Schultern hauen wollen. Und wenn dazu ein „Macht Euch die Erde untertan“ es verhindert, dass wir mit den Ressourcen dieses Planeten und unseren Mitmenschen behutsam umgehen, dann wird es allerspätestens Zeit an diesen Verhältnissen, nämlich der Delegation eigener Verantwortung, etwas zu ändern. Dem steht nicht entgegen, dass nicht jeder bereits in diesem Leben die für den Austritt aus dem Geburtenkreislauf notwendige eigene göttliche Selbsterkenntnis wird erlangen können. Ebenso wenig darf man sich daran stören, dass es für eigene göttliche Erkenntnis nicht reichen könnte. Im Grunde kann ich es da nur mit den Worten Goethes zum Ausdruck bringen, der in der Schüler-Mephistopheles-Szene empfiehlt: „Ich wünschte nicht, euch irre zu führen. (Doch) was diese Wissenschaft (die Theologie) betrifft: Es ist so schwer den falschen Weg zu meiden, es liegt in ihr so viel verborgnes Gift und von der Arznei ist’s kaum zu unterscheiden. Am besten ist’s auch hier, wenn ihr nur einen hört, der auf des Meisters Worte schwört. Im Ganzen – haltet euch an Worte! Dann geht ihr durch die sichre Pforte zum Tempel der Gewissheit ein.“ Oder Letzteres anders formuliert: Haltet Euch an die Worte der großen Meister, statt an den Salm der Religionsstifter. Dies gelingt Ihnen etwa mit dem Erwerb des Buchs ‚Die Reise in die Seele‘.

In diesem Sinne behandelt letztlich auch die „Wahre Tetralogie“ eigene wie fremde Einsichten aus Sicht eines „Großmeisters“ oder Rätselmeisters der Mystik. Der erste Band ‚Mystisches Deutschland‘ hat die Einsichten aus Märchen zum Thema, solche, die die einfachen Menschen des Volkes, mangels der Fähigkeit zu schreiben, auf diese Weise weitergegeben haben. ‚Lebenssinn und Weisheit‘ behandelt die Erkenntnisse und die Umsetzungen von Dichtern, Denkern, Frauen und Männern Mitteleuropas sowie den großen Religionsstiftern. ‚Grundstrukturen der Religionen‘ führt die Lehren zurück auf das Spannungsfeld (Untertiltel) ‚Zwischen Mystik und Schamanentum‘. Schließlich nimmt sich ‚Die Reise in die Seele‘ der eigenen Schriften des Autors im Stufenmodell der Meisterschaften nach Laotse an. Es erschien im März 2016 als letztes Werk der „Wahren Tetralogie“ bei Amazon für ebenfalls 12,80 EUR. Statt des 4. Bandes ans Herz legen kann ich Ihnen mit älteren erprobten Texten ebenso „Die 5 Wege zur Weisheit“, gleichfalls erschienen bei Amazon als Band 2 der vierbändigen Reihe für die Künstlergruppe Falter.

Bleibt mir zu guter Letzt, nun ebenfalls auf gruppendynamische Prozesse zu hoffen. Dazu bedarf es Menschen, die für sich Verantwortung übernehmen können, Menschen, die im Anschluss an den eigenen Prozess des Erkennens ihre Einsichten als Credo nach vorne tragen möchten. Anders aber sehe ich für keine Hoffnung mehr, dass wir die Probleme auf dem Planeten ‚Erde’ noch in den Griff bekommen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

(Der Text wurde abgeleitet aus einem Brief an die Presse)

‚Grundstrukturen der Religionen‘

schrieb am 25.09.2015 - Buchvorstellung, Lebensgeschichte, Philosophisches, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

‚Grundstrukturen der Religionen‘ gewährt Ihnen Einblicke in eben jene ‚Grundstrukturen der Religionen‘, damit Sie für sich Klarheit gewinnen. In diesem Zusammenhang notiert, beklagte eine bekannte arabische Nachrichtenmoderatorin jüngst, dass ihre Generation nur verhärtete Fronten zwischen den Glaubenssystemen, vorgeblich religiös bedingtes Morden sowie einen weiter zerstörten Planeten an die nachfolgenden Generationen weitergeben würde. Ihre Scham ob des eigenen Unvermögens kann man selbstredend damit begründen, dass sie aus dem mittleren Osten stammt, wo den Menschen jeden Tag Bomben um die Ohren fliegen. In Mitteleuropa ist man ja deshalb – erfreulicherweise – von so viel Gefühlsduselei weit entfernt.

Aus der Auflösung von Schlüsselerlebnissen erwuchsen die 'Grundstrukturen der Religionen'

Grundstrukturen der Religionen – Zwischen Mystik und Schamanentum

Dabei hat sie Recht – und es gäbe sogar realistische Chancen, die religiösen Grabenkämpfe zu überwinden. Denn inzwischen liegt in der dritten Auflage (inklusive „Die Mystik“ und „Die Entstehung der Religionen“ sogar in fünfter Auflage) ein Werk vor, das die Religionen dorthin zurückführt, woher sie kommen, nämlich in das Spannungsfeld zwischen Mystik und Schamanentum. Das Buch trägt den Titel „Grundstrukturen der Religionen“ und kann bei Amazon für 12,80 EUR erworben werden. Darin werden sämtliche, heute noch bekannten, einzeln agierenden Religionsstifter hinsichtlich ihrer Herkunft sowie ihrer persönlichen Entwicklung analysiert. Es wird beantwortet, welche Erlebnisse deren Lehren prägend zugrunde lagen, oder anders ausgedrückt, wie und woher deren Erkenntnisse stammten. In der gleichen Weise werden gemeinsam gestiftete Glaubenslehren untersucht und ebenso Strukturen aller Systeme aufgedeckt. Es wird weiter Fragen nachgegangen, was etwa philosophische Fortentwicklung war, was allein religiöse Riten sind und was durch Spiritismus oder Okkultismus erworben wurde. In der Gesamtschau stellten sich mir übrigens die Glaubenslehren allein als ein Mittel zur Beschleunigung der Menschheitsentwicklung dar. Aus heutiger Sicht wäre jedoch entgegenzuhalten: Was einst Segen war, ist heute Fluch. Um allerdings die Religionen zu überwinden und die Erde zu erhalten, müssten wir zunächst in unseren Köpfen aufräumen.

Meine Sicht der Dinge in ‚Grundstrukturen der Religionen‘ ist beileibe keine Einzelmeinung, denn zur Analyse und Bestätigung meiner Vermutungen habe ich zusätzlich Texte von Menschen beigezogen, die ihren Weg des Erkennens nicht in die Stiftung einer Religion umsetzten. Hier zu nennen, sind besonders Dichter und Denker, so Laotse, Hafis, Rumi, Dante, Goethe, Nietzsche und Hesse. Zudem kommen einige der Erzähler zu Wort, deren in Bildern dargestellte Erlebnisse auflösender Leidensprozesse sich in Märchen erhalten haben. Wenige Anmerkungen an dieser Stelle zu Nietzsche: Im Zarathustra hat er nicht nur bewusst diesen Religionsstifter als Namensgeber gewählt, er hat den Text zusätzlich chiffriert. So bezieht sich der Ausspruch „Gott ist tot“ abwechselnd auf sein Gottesbild oder aber auf seine für Erkenntnisse ausgegebene Seele. Und zu Nietzsches „Rettungsmittel Seelenopfer“ der die vorgenannte Verknüpfung postulierende Hafis: „Bin ich lebend ohne Leben, mag es Wunder dich nicht nehmen. Denn wer würd’ der Trennung Stunden rechnen zum Betrag des Lebens.“ Eine Innenansicht, die sich ebenso etwa wiederfindet im Märchen „Der treue Johannes“ bei den Brüdern Grimm.

Der arabischen Kollegin könnten Sie jedenfalls entgegnen: Es gibt ein Land auf dieser Welt, in dem sich seit Jahrhunderten Mystiker als Dichter, Denker oder Märchenerzähler die Klinke in die Hand geben, in der jedoch niemand deren Erkenntnisse hören möchte, erst recht nicht seit dem unseligen zweiten Weltkrieg. Ja, es gäbe die Möglichkeit, die Religionen endgültig zu überwinden, wenn ein jeder Mensch begreifen würde, dass er selbst für sein Seelenheil Verantwortung trägt. Dass dafür sogenannte „religiöse Gefühle“ zu verletzen wären, kann dahinstehen, wenn sich ein jeder seiner Konditionierung bewusst würde. Seine Gefühle sind nämlich nicht Produkte eigenen Erlebens oder selbst geschöpfter Einsichten, sondern diese stammen allein aus Erziehung, Bildung und kultureller Prägung.

Vielleicht möchten Sie statt der Bewegung am alten Quark festhalten, lässt es sich doch mit schlechten Nachrichten gutes Geld verdienen. Da sei mir die Frage erlaubt, was dann mit dem Sterbebett ist, wenn Sie alleine abtreten und vor Gott hintreten müssen. Was haben Sie da vorzuweisen? Spätestens an dieser Stelle werden Sie erkennen müssen, dass nichts gesichert ist und Sie keine eigenen Einsichten erwarben. – Aber, wenn Sie es denn so möchten…

Mit freundlichen Grüßen

(Der Text oben geht auf einen Brief an die Presse zurück)

Ein Flyer für Falter

schrieb am 05.09.2015 - Allgemein, Buchvorstellung, Lebenshilfe, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

Die vielen Aktivitäten der „Künstlergruppe Falter“ (IG-KLM.de) erfordern für Veranstaltungen die enge Zusammenarbeit mit der Presse (Pressearbeit), zugleich Eigenwerbung in Bezug auf dafür benötigte „Manpower“. Anlässlich letztgenannter Arbeiten entschied ich mich, meine eigenen Intentionen und Werke in einem Flyer zu präsentieren. Zum Thema „Mystik“ ergaben sich folgende Vorüberlegungen:

Alle alten Kulturen kannten nur zwei Grund-Wege zur Erkenntnis, nämlich Schamanismus und Mystik. Man spricht deshalb von den Zweiwege-Lehren (etwa in Ägypten, Mesopotamien, Indien, Australien, Mittel- und Südamerika). Alle, zugleich nachfolgenden, Glaubenslehren bauen darauf auf. (Selbst die alten Vielgötterlehren in Griechenland oder Germanien haben Rudimente der beiden Grundwege zum Inhalt.) Diese Religionen haben einerseits durch Konkurrenz die Menschheitsentwicklung beflügelt. Andererseits sind sie heutzutage – mit den modernen Waffen – die Geißel der Erde. Brauchen wir also noch theologische Systeme?

Religionen, egal ob von einer oder mehreren Personen gestiftet, hatten ihren Wert und ihre Zeit. Ebenso wenig sich damals jedermann als Stifter betätigen durfte, stellt sich Gottvertrauen heute als Einbahnstraße dar. Als einem Mystiker aus der Reihe der Rätselmeister fällt nämlich dem Autor die Aufgabe zu, in Anbetracht eines maroden Planeten, die Ära konkurrierender theologischer Systeme zu überwinden und dabei an Altbewährtes anzuknüpfen. Der moderne Mensch mag also künftig nicht mehr, blind einem Religionsführer folgend, beten und morden, sondern er soll, demokratisch und tolerant, selbstverantwortlich sein eigenes Leben sowie sein Lebensumfeld gestalten. Dazu sind alte und neue Texte aufzuschließen, was der Autor mit nachfolgenden Werken zu bewerkstelligen sucht:

Flyer für Falter

Der Eigenentwurf des Werbemittels „Handzettel“

– Mystisches Deutschland – Lebenseinsichten aus Märchen und Sagen
– Lebenssinn und Weisheit – Erkenntnisse historischer Persönlichkeiten, wie von Dichtern und Denkern
– Grundstrukturen der Religionen – Die Entstehung der Glaubenslehren aus Mystik und Schamanentum (erscheint 09/14)
– Die Reise in die Seele – Persönliche Seelen-Entwicklung mithilfe moderner Texte (erscheint 12/14)

(Alle Werke als Ebook je 4,99 EUR, als Buch je 12,80 EUR. Die Erscheinungsdaten sind übrigens der Fremdvergabe von In-Design und Covergestaltung gesdchuldet. Die Bücher sind seit August 2014 fertig)

Die Seelenfibel – Ein „Best-Of“ aus den obigen vier Werken der „Wahren Tetralogie“ kostet 25 EUR und gibt es nur bei „Falter“ in Langenfeld

Die drei Säulen des Menschseins

schrieb am 15.08.2015 - Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Politik - Noch keine Kommentare

Ein Nachbar sprach mich auf den Zusatz auf meinem Klingelschild an: „Nektar & Ambrosia Consult, Lebens-, Werte- und Politikberatung“. Was ich vor diesem Hintergrund empfehlen möchte? Es seien dies zuvorderst die drei Säulen des Menschseins, gab ich ihm zur Antwort, nämlich Bildung, Sozialkompetenz sowie die Techniken zur Selbstversorgung.

Elementarste Grundbausteine der Bildung sind: Lesen, Schreiben, Rechnen. Sie stellen das absolut notwendige Minimum dar. Sie zu beherrschen, allerdings reicht in einer arbeitsteiligen Welt nicht aus. Bei gesucht qualifizierten Arbeitskräften sind höhere Bildungsabschlüsse anzustreben. Dies hat zur Folge, dass derjenige, der bereits in der Schule nicht aufpasst, sich in puncto freier Lebensgestaltung von vornherein ausgrenzt. Betroffen hiervon ist jedoch nicht allein das Arbeitsleben. Über die Möglichkeiten hinsichtlich Partnerwahl, Wohnung, Kleidung, Hobby etc. hat Lernfaulheit zugleich Folgen für das Privatleben. Da kognitive Fähigkeiten überdies Voraussetzung für persönliche Entwicklung sind, schneidet sich ein bildungsresistenter Jugendlicher zugleich von persönlicher Entwicklung ab. Eigentlich kaum der Erwähnung wert: Je breiter die Ausbildung, desto weniger besteht die Gefahr, arbeitslos zu werden. Folglich sind Schulbildung und lebenslange Weiterbildung für ein selbstbestimmtes Leben ohne Alternative.

Der nächste Punkt, die Sozialkompetenz, wird zunächst in der Familie, dann in Gruppen erworben. Letztere können etwa sein: Vereine, Arbeitsgruppen, Interessengemeinschaften, Parteien und Gewerkschaften. Selbstredend reicht die pure Mitgliedschaft nicht aus, man muss mitmachen, dazu Niederlagen einstecken und diese verarbeiten lernen. Erarbeitete Problemlösungen und nachfolgende Verhaltensmuster als Einzelperson können auf die Gruppe zumeist nur bedingt übertragen werden, denn es handelt sich um unterschiedliche Bereiche.

Zum Dritten gehört zu einem selbstbestimmten Leben, sich auch äußerlich selbst versorgen zu können. Die dazu notwendigen Techniken sind nicht allein Fahrrad- oder Autofahren, Esel reiten, sich waschen, anziehen, Nase putzen sowie die Schuhe zumachen können, sondern: Kochen, Waschen, Putzen, Bügeln, Backen, Bettenbauen, Saugen, Staubwischen, Spülen, Fensterputzen, Knöpfe annähen und Mülleimer ausbringen. Gut wenn man auch Unkrautjäten, Rasenmähen, Bäumeschneiden, Ausmachen, Pflanzen, Bohren, Nageln, Möbelbauen, Reparieren, Fliesenlegen, Fugen usw. beherrscht. Mit dem PC muss man sich heutzutage ebenfalls auskennen wie auch mit anderen technischen Geräten. Und wenn man neben Fotografieren und Bücherschreiben dazu noch eigene Werke in Wort und Bild höchstselbst bis zur Produktionsreife führen kann, umso besser.

Mein Nachbar stutzte erst bei der Aufzählung, dann grinste er und resümierte: „Erfolgreich sich selbst entwickelter Single!“ Natürlich, was auch sonst – recht hat er. Das ist nun einmal der Nebeneffekt, wenn man viele Jahre mit den Fragen zum Menschsein, zu Gott und an die Anforderungen des Lebens verbringt. Dann bleibt sogar noch Zeit, neben den beruflichen Qualifikationen (alle Schäden, alle Sparten, alle Größenordnungen) seine übrigen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vervollkommnen.

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