Kategorie: Pamphlet

Freie Mystik und Atheismus

schrieb am 16.10.2017 - Lebenshilfe, Pamphlet, Philosophisches, Politik - Noch keine Kommentare

Nicht wenige halten Freie Mystik und Atheismus für (fast) dasselbe, weil sich beide gegen die Religionen richten. Doch haben Freie Mystik und Atheismus an dieser Stelle nur das Angriffsziel gemeinsam, nicht aber die Beweggründe für dieses Vorgehen. Besehen wir uns daher beide Strömungen näher.

Viele halten Mystik für einen Teil von Glaubenslehren. Das ist tatsächlich der Fall, wenn Religionen aus mystischen Überlegungen heraus entwickelt wurden. Manche folgern allerdings daraus, ohne Religionen könne Mystik nicht existieren. Das jedoch ist unrichtig, denn Mystik entsteht immer aus der persönlichen Hinwendung eines Menschen heraus zu Gott. Doch obwohl Mystik üblicherweise aus solcher Hinwendung heraus entwickelt wird, sinnvollerweise im Übrigen im Anschluss an einen Bewusstwerdungs- und einen Auflösungsprozess um persönliche Abhängigkeiten, kann Mystik zwischen Gott und den Menschen stehen. Das ist immer dann der Fall, wenn ein Religionsstifter behauptete, er besäße alleinige Weisheit. Nur ihm nachzufolgen, verspräche, in den Himmel aufgenommen zu werden. Das jedoch bedeutet ein Abschneiden von eigener Erkenntnis und ist nicht das Ziel der Freien Mystik, weshalb sich diese gegen Religionen wenden muss. Selbstkritische Religionsstifter boten übrigens stattdessen parallel zur Nachfolge (etwa Buddha, Zarathustra) Schriften zur eigenen Vervollkommnung an, zeigten somit einen Weg zur Weisheit neben dem Gebet auf. Man mag sich daher bitte merken, dass die Freie Mystik die Hinwendung eines Menschen zu Gott bedeutet und zwar sinnvollerweise ohne Einflüsse von außen.

Atheismus (ohne Gott), so die Literatur zum Thema, bedeute die Ablehnung der Existenz Gottes sowie einer göttlichen Ordnung. Damit werde allerdings noch nicht per se der Unglaube postuliert. In diesem Zusammenhang etwa werden Anschauungen angeführt, die das unpersönlich Absolute im Buddhismus oder das Atman-Brahman in den älteren Upanishaden (Hinduismus) als Atheismus begreifen. Der Glaube könne sich zudem auf eine fiktive Gottheit beziehen. So proklamierte man während der Französischen Revolution den Glauben an eine Göttin der Vernunft, mit dem gleichfalls Sittlichkeit zu erreichen wäre. Nietzsche habe dann die Bejahung des vom Gottesglauben emanzipierten Daseins begründet. Und daneben schließlich existiere zu guter Letzt der kämpferische Atheismus, der jede Religion als für den Menschen schädliche Verirrung auffasse.

Freie Mystik und Atheismus

Als Beispiel für einen Atheisten ungeeignet

Sorry, aber mir geht beim Atheismus-Begriff zu viel durcheinander, weil schon die Beispiele nicht viel taugen. Der ältere Buddhismmus und die Upanishaden etwa haben zwar das unpersönlich Absolute gemein, doch nur, weil der von der Opferrolle in die Tätersicht wechselnde Adept Gott nicht schauen darf. Da macht auch das Vergewaltigungsopfer keine Ausnahme. Es darf stattdessen entscheiden, wiedergeboren zu werden oder zu verlöschen. Das, was das Opfer tatsächlich sieht, ist sich selbst als einen Teil eines mystischen Menschen. Das bedeutet jedoch nicht die Abwesenheit von Gott oder einer göttlichen Ordnung, sondern – im Gegenteil – bestätigt diese. Die Verwirrung wird komplett, wenn man Nietzsche als Atheisten missversteht. Im Zarathustra bekennt sich Nietzsche nämlich dazu, als Mann die Abtreibung aufgelöst zu haben (siehe auch die Beiträge zu Goethe, besonders zu Faust, Teil 2). Man sollte lesen können! Am Ende lässt er sich sogar dahingehend aus, wenn dann, nur mit Gott-Frau Kinder haben zu wollen. Was bitte hat das mit Atheismus zu tun? Selbst wenn sich Nietzsche ob seines Wegs in der Freien Mystik gegen Religionen wendet, ist er deshalb ein Atheist?

Nein Freunde. Freie Mystik und Atheismus haben nur das gleiche Angriffsziel, nämlich die Glaubenslehren. Weil diese Menschen von Erkenntnissen abschneiden, ja sogar von Gott selbst abschneiden. Religionen verhindern, dass Menschen in den Himmel kommen können, sie ebnen nicht den Weg. Nur weil ein Stifter um seine göttliche Aufnahme erfuhr, weiß er noch lange nicht, wie man das aus anderen Schlüsselerlebnissen heraus bewerkstelligt. Religionsstifter waren – nachweisbar – nur auf zumeist ein Erlebnis „geeicht“ und hätten besser die Fresse gehalten, als sich mit dicker Hose vors Publikum zu stellen, lassen wir die Schamanen unter ihnen einmal ganz außen vor. Das führt am Ende dann Freie Mystik und Atheismus zueinander: Die Erkenntnis, dass Religionen die Menschen in schädlicher Weise in die Verirrung leiten. Deswegen allerdings sind Freie Mystik und Atheismus (siehe auch die Beiträge zu Philosophie und Politik) noch immer nicht dasselbe. Meine Bücher bei Amazon.

Heidentum gegen Religion

schrieb am 19.01.2017 - Literatur, Pamphlet - Noch keine Kommentare

Heidentum gegen Religion – ist das vielleicht der Weg, den Untergang des christlichen Abendlandes abzuwenden? Wohl niemand möchte westliche Werte oder gar die Demokratie gegen einen islamischen Staat aufgeben, oder?

Da stand ich letztens mit einigen Katholiken zusammen. Sie beklagten das Ausbleiben der Gläubigen zur Messe sowie die Ausbreitung des Islam. Während immer weniger zur Kirche gingen, sprössen die „Gebetshäuser“ der Neuankömmlinge wie Pilze aus dem Boden. Dem leiste sogar noch mancher Bürgermeister durch das Verschenken von Grundstücken Vorschub, damit bald Minarette noch die Hochhäuser und Kirchtürme seiner Stadt überragen würden. Auf meinen gutgemeinten Vorschlag hin, man möge dem inhaltlich entgegentreten, erntete ich statt eines kämpferischen Aufbruchs nur Resignation.

Religion – Inhalte und Wahrheiten

Die Haltung ist verständlich. Das Christentum postuliert, dass sein Messias in nur drei Tagen am Kreuz alle Schuld (von) der Welt hinweg genommen habe. Das ist wahrlich eine tolle Religion, allerdings mehr für Schurken, Halunken und Verbrecher, die vorgeblich mit der Absolution der Kirche und ein paar Vaterunsern trotzdem in das Himmelreich kommen sollen. Daneben bietet die Glaubenslehre statt einer Anleitung zur Gotteserfahrung nur eine solche zum Beten und Glauben. Wie viel fortschrittlicher erscheint da der Islam? Geoffenbarten Worten, vorgeblich göttlichen Ursprung, leuchtet das Siegel aller je gewesenen Propheten voran, ein Mann, der Moses und Jesus gleichermaßen im Denken, Fühlen und Handeln nachfolgte (er behauptete: diese überflügelte). Denn wie Moses löste er das Schlüsselerlebnis „Tötung in Notwehr“ auf, weshalb er ständig auf die verzeihende Güte des Allerhöchsten verwies. Und wie Jesus am Kreuze schamanisierte er in seiner Höhle, auf dass ihm ein zur Seite stehender Geist namens Gabriel vorgeblich göttliche Worte übermitteln konnte.

Großes Kino, meine Herrschaften. Die Anhänger der einen Religion können ungestraft töten und morden, weil ihnen die Kirche dazu die Absolution erteilt. Und die Anhänger der anderen Religion dürfen vorgeblich „Ungläubige“ töten, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Denn deren Prophet glaubte in unzulässiger Verallgemeinerung der Einsichten aus der Auflösung einer Tötung in Notwehr, dass jedes im Sinne der Religion „berechtigte“ Morden von Gott entschuldigt würde. Am Rande notiert, nicht viel besser Kollege Buddha, der postulierte: „Es gibt keinen Täter, es gibt nur die Tat“.

Würde man stattdessen einmal den Menschen zuhören, die sich ob eines Mordes oder des Tötens als Soldaten persönlich an Gott wandten und dafür Verantwortung übernahmen, wäre die Einsicht eine völlig andere. Man würde über Schuld und Sühne für das Töten völlig Verschiedenes erfahren. Man würde hören, dass man sich für einen Mord soundsoviele Leben nichts mehr zuschulden kommen lassen darf, will man noch in das Himmelreich. Denn das Morden – meine Herrschaften – bleibt vor Gott nie ungestraft! Im Vergleich also von Heidentum gegen Religion schneidet Ersteres schon deshalb regelmäßig besser ab. Denn statt pauschale Schuldfreiheit gibt’s für die persönliche Hinwendung zu Gott ein ganz persönliches Urteil. Und damit wird jeder durch die Hinwendung zu Gott sein eigener Religionsstifter.

Heidentum gegen Religion - Literatur gibt die Anwort

Die Auferstehung der Könige – ein Weckruf an Dichter, Denker und Märchenerzähler

Heidentum gegen Religion – die Lösung

Bleibt mithin festzuhalten, dass nur das Heidentum gegen Religion bestehen kann. Denn nur das Heidentum gewährt jedem Menschen persönliche Hinwendung zum Allerhöchsten, nämlich zur Mutter aller Seelen. Nur das Heidentum verhindert unzulässige Verallgemeinerungen persönlicher Einsichten und nur das Heidentum verhindert zugleich das Abschneiden von eigener Erkenntnis. Und um das Heidentum gegen Religion zu stärken, hat der Autor dieser Zeilen bei den Faltern den Tempel zur Auferstehung der Könige installiert (Bild nebendran und hier der Link zur IG-KLM). Wollen wir mit dem Weckruf an die Könige die Hoffnung aussprechen, dass der deutsche Seelenadel, sprich große Dichter und Denker deutscher Zunge sowie die großen deutschen Märchenerzähler, nunmehr den Religionen entgegentreten. Denn gegen „Heeere aus dem Osten“ ist das Christentum chancenlos.

Religions-Käse

schrieb am 18.12.2016 - Allgemein, Pamphlet, Werbung - Noch keine Kommentare

Mir geht die ganze verlogene Veranstaltung hier auf den Senkel, vor allem der Religions-Käse. Zu Zeiten von Hermes Trismegistos im alten Ägypten, Laotse in alten China oder Zarathustra im alten Persien gab es nämlich neben der Religion noch zusätzlich die Möglichkeit von persönlicher Entwicklung. In Ansätzen bieten diese Möglichkeiten noch heute der Hinduismus oder auch der Buddhismus. Wer also die Kraft, den Intellekt und die Lebenserlebnisse zum eigenen Erkennen hat, den versucht man, zu führen. Die anderen müssen stattdessen das Feuer anbeten oder anderes religiöses Brimborium über sich ergehen lassen. Sie werden dennoch angeleitet und können etwas für ihr Seelenheil im nächsten Leben unternehmen. Keine schlechte Einrichtung, will ich meinen.

Die „modernen“ Glaubenslehren

Völlig anders die sogenannten modernen Religionen, die im Übrigen nur für eine beschleunigte Entwicklung auf der Erde gedacht waren, nie aber, Menschen von Gott und eigener Erkenntnis abzuschneiden. Statt mit Bedacht vorzugehen und abweichende Meinugnen zuzulassen, sind die Verteter der neuen Lehren aufgrund Machtstrebens, Geltungsbedürfnisses und persönlicher Bereicherung weit übers Ziel hinausgeschossen. Sie wissen, von welchen Glaubenslehren ich rede? Das sind Christentum und Islam, die beide aus dem Judentum hervorgegangen sind. Und beide Sekten bekämpfen sich noch immer bis aufs Blut, anstatt zu kooperieren. Und beide Sekten schneiden zugleich deren Anhänger von Gott und eigener Erkenntnis ab.

Stellen Sie sich vor, da gibt es die ältere der drei Lehren, in der man sich für Gottes auserwähltes Volk hält, obwohl (erkennbar) nur Moses einen Bund mit Gott schloss. Über jenen erfahren wir im Übrigen, dass er einen Ägypter erschlug. Glaubt man der Bibel, war Moses also ein Mörder. Das Christentum kennt darüber hinaus einen Stifter namens Paulus, der im zweiten Brief an die Korinther einräumen musste, dass er eine Erhebung in den Himmel für sich selbst nicht zu deuten wusste. Ein Trottel also, der eine Seelenwanderung für sich selbst nicht erkannte, diese nicht auflöste und deshalb die schamanische Seelenreise des Jesus als körperliche Wiederauferstehung missinterpretierte. Spitze!

Der dritte im Bunde legte sich für Moses ins Zeugs, Gott wäre jemand, der gerne verzeihen würde. Herrschaften, woher wusste er das, wenn er es nicht selbst am eigenen Leib erfahren hätte? Von einem seiner Onkel wird berichtet, dass der freundliche Prophet zudem schamanisierte, also mit der Seele reiste. Des Weiteren setzte er die Verheiratung mit einer älteren Kaufmannswitwe nach deren Tod in die Ehe mit einer Zehnjährigen (!) um. Und die Verluste naher Angehöriger werden auch nicht aufgelöst. Ja Menschenskinder, was sind denn das für Religionsstifter? Was sind das denn für herausragende Persönlichkeiten, an denen ich mich orientieren soll?

Wahrheiten statt Religions-Käse

Besonders preiswert ist „Die Seelenfibel“, gibt’s im Handverkauf bei der IG-KLM

Folgen von Religions-Käse und Quintessenz

Es ist unfassbar dreist, wie sich Religionen in unseren heutigen Gesellschaften breit gemacht haben. Wer sich bei Problemen mit der eigenen Lebensgeschichte nicht im Beten ergeht, wird zu Psychologen geschickt und mit Psychopharmaka vollgepumpt. Halte Deine Schnauze und friss die Pillen, bis du verblödet bist, ist die Botschaft. Hierzulande erreicht der Religions-Käse seinen Höhepunkt zu Weihnachten’, an dem vorgeblich das Jesukindlein geboren wurde, alle Schuld hinwegzunehmen. Meine Schuld hinwegzunehmen? Das hilft schon vom Grunde her nur den Mächtigen, nicht denen, die hin und her gestoßen werden. Herrschaften, ich weiß, Ihr wollt nur Geld verdienen, wollt, dass Alles beim Alten bleibt, weil ihr Euch eingerichtet habt. Nur dazu kommt Ihr jedes Jahr an Weihnachten mit dem Religions-Käse und es ist Euch egal, ob die Leute dabei so richtig verarscht werden. Denkt aber bitte daran, dass Ihr mit Euren kleinen Krämerseele dennoch in das Himmelreich wollt. Und ich glaube kaum, dass Euch die Mutter Eurer Seelen abnimmt, dass Ihr es nur gut meintet und im Übrigen von dem Allen nichts gewusst oder geahnt habt. Und falls doch, dann schlaft weiter. Gute Nacht! Für alle anderen, die sich für die Entwicklung ihrer selbst und für die Erkenntnisse aus allen Prozessen interessieren, egal ob umgesetzt in Religion, Märchen oder Literatur, gibt’s meine Bücher bei: AMAZON

Anagogischer Sinn

schrieb am 22.11.2016 - Grundlagen zur Mystik, Pamphlet - Noch keine Kommentare

Mit dem Begriff  „Anagogischer Sinn“ bezeichnete Dante einen Übersinn, der seiner „Komödie“ innewohne. Dieser gehe über einen allegorischen Sinn, wie wir ihn etwa aus Fabeln kennen würden, sowie einen moralischen Sinn (etwa bekannt aus religiösen Interpretationen) hinaus. Stattdessen verstand Dante darunter eine Befreiung der Seele von den Sünden. Unter dem Aspekt einer Verantwortlichkeit des Menschen vor einer göttlichen Trinität dürfen wir daher seine metaphysische Entwicklung als den Hintergrund seiner diesbezüglichen Überlegungen betrachten.

Dante und sein "Anagogischer Sinn"

Sein „Anagogischer Sinn“, der „Übersinn“ beschäftigt die Literaturwissenschaftler

In den heutigen Zeiten einer etablierten Disziplin namens „Psychologie“ wird natürlich ein „Anagogischer Sinn“ als nicht mehr zeitgemäß erachtet, vielfach wird er sogar völlig negiert. Dabei dürfte ein solcher „Anagogischer Sinn“ weiteren großen Werken der Weltliteratur zugrunde liegen, so etwa Goethes Faust oder Nietzsches Zarathustra. Goethe selbst erwähnte 1827 in einem Brief an K. J. L. Iken, dass er mit dem Faust II das Mittel des Dramas gewählt habe, „da sich manches unserer Erfahrungen nicht rund aussprechen und direkt mitteilen läßt“. Er wollte so „dem Aufmerksamen einen geheimeren Sinn offenbaren“. Und Nietzsche, der sich selbst im Zarathustra „Rätselrater und Erlöser des Zufalls“ (Kap. Von alten und neuen Tafeln, Kap. Von der Erlösung) nannte, lässt sich sogar sehr deutlich aus, dass sich (nur) „an der eigenen Qual (dem Leiden) das eigene Wissen mehrt“ (Kap. Von den berühmten Weisen). Und im gleichem Kapitel schreibt er Mittleren Meistern (wie etwa Buddha oder dem Mahavira) ins Buch: „Und niemals noch durftet ihr euren Geist in eine Grube von Schnee werfen, ihr seid nicht heiß genug dazu.“

Allerdings sind dies Äußerungen, die sich tatsächlich nicht jedem oder jedem sofort offenbaren, weil es an entsprechender Leidens-Erfahrung fehlt. Ich selbst gehöre dagegen zu denjenigen, die auf den alten Wegen zu Wissen und Weisheit gelangten. Nur jemanden, der seine männliche Seele in sich tötete, die daraufhin von Gott-Frau aus der Brust gezogen wurde, kann etwa mit Goethes „Dem ein Plastron (Brustpanzer), asketisch zu raprieren“ (die Seele ausgebeint zu erhalten) etwas anfangen. Auch die zuvor angesprochene Hitze bei der Totalausbrennung der verbliebenen weibliche Seele, wie es Nietzsche beschrieb, ist für mich nachvollziehbar. Formulierungen, wie die genannten, sind mir daher nichts Unverständliches mehr, sondern sie sind stattdessen Teil einer meinen Mitmenschen nicht mehr geläufigen Wahrheit. Bereits häufig habe ich mich deshalb vor Nietzsche gestellt, dem man ob seines „Gott ist tot“ zu Unrecht Atheismus und Nihilismus andichtete. Vielmehr sprach er damit über eben einen toten Seelenkörper (Kap. Der bleiche Verbrecher), der ihn zu seinen Überlegungen bewog.

Nun soll an dieser Stelle natürlich nicht den Germanisten und Literaturwissenschaftlern die Arbeit vorgetan werden. Deshalb mag man sich dort zunächst auf den eigenen Hosenboden setzen und bei sich selbst aufräumen, bevor es ans Schwadronieren über Sinnzusammenhänge geht. Und wenn sich Nietzsche im Übrigen auslässt: „Alles am Weibe ist ein Rätsel und alles am Weibe hat eine Lösung. Sie heißt Schwangerschaft“ (Kap. Von alten und jungen Weiblein), wenn er postuliert „Selig ist der also Schwangere“ (Kap. Die sieben Siegel) legt er dar, was den klugen Wissenschaftler auf den Leidens- und Erkenntnisweg brächte, nämlich die Auflösung der Abtreibung. Ja, meine Damen und Herren: Bevor es hier darum geht, auch dem Schreiber dieser Zeilen mit Hohn und Spott entgegenzutreten, mag man erst einmal seine Seele entwickeln. Dann ist auch Dantes „Anagogischer Sinn“ kein Buch mit sieben Siegeln mehr und Nietzsche Zarathustra läse sich wie ein guter Roman, leicht verständlich.

Selbstredend ist mir klar, dass ich mir das Maul fuselig quatschen kann. Es ist mutmaßlich ebenso wurst, dass ich Religionen auflösen kann und darf. Ihr wollt weiter in Gottes Namen morden und den Planten zerstören. Bitte, wenn Ihr meint. Allerdings kommt von Euch dann keiner dahin, wo er hin will und wo er etwa Dante, Goethe, Nietzsche und bald auch mich besuchen möchte, nämlich: In den Himmel.

Wahre Welt

schrieb am 16.11.2016 - Allgemein, Pamphlet - Noch keine Kommentare

Gibt es Informationen über so etwas wie die Wahre Welt? Aktuell verboten wurde die Organisation die „Wahre Religion“, sodass hier Klärungsbedarf bestehen könnte.

Wahre Welt – Unstreitiges

Unstreitig kommt der Mensch alleine zur Welt. Und ebenso unstreitig verlässt er diese Welt alleine wieder, selbst wenn sich viele Menschen um sein Sterbelager versammelt hätten. Ebenfalls noch unstreitig hat das letzte Hemd keine Taschen, was bedeutet, dass der Mensch alle seine Habseligkeiten zurück lässt. Für Menschen, die an Gott und Seele glauben, kann daher unstreitig nur die Seele etwas aus diesem Leben mitnehmen – vor das göttliche Gericht. Daher kommt es in diesem Leben darauf an, die Seele zu entwickeln. Nachtrag für alle Ungläubigen, die sich auf Nietzsche berufen: Nietzsche war nachweisbar nicht Atheist oder Nihilist, sondern Mystiker. Er hatte eine göttliche „Spezialaufgabe“, nämlich den „vermeintlich Gottlosen“ eine Stimme zu geben. Heißt für alle Atheisten: Herein gefallen!

Wahre Welt – Seelenentwicklung

Wenn die Wahre Welt seelische Entwicklung einfordert, wie sähe die aus? Im Laufe seines – insbesondere jugendlichen – Lebens begegnet dem Menschen allerhand Unverständliches. Das wird zumeist verdrängt. Es sind jedoch Berührungen der Seele in seinem Leben, die später aufzulösen sind. Man nennt diese Begebenheiten „Knotenpunkte des Lebens“ oder „Schlüsselerlebnisse“ oder mit Zarathustra gesprochen „Kindheitswunder“. Diese „poppen im Unterbewusstsein“ in der Midlife-Crisis „wieder auf“, müssen dann hervorgeholt und aufgearbeitet werden. Dieser Prozess bedeutet Seelenentwicklung und wird am Ende mit Weisheit belohnt. Mein Tipp: Nicht Psychologen bemühen, weil die nicht Ihr Leben gelebt haben. Keine Psychopharmaka schlucken, sondern mit qualitätvollen Märchen und Literatur an seiner Entwicklung selbst arbeiten, auch wenn es schmerzt (denn das wird es). Ein Internet-Literatur-Tipp dazu außerhalb dieser Webseite wäre die „Metaphysik-Literatur-Installation“ auf der Webseite der IG-KLM (Falter Langenfeld).

Wahre Welt - Kümmere Dich um Dich selbst.

Falter in der Installation um Metaphysik und Religion

Wahre Welt – Kontemplationslehrer

Die Wahre Welt braucht keine Lehrer, denn das Leben lehrt Sie. Wenn Sie über genügend Bildung verfügen, Selbst- und Gottvertrauen mitbringen, bedarf es sonst keiner Anleitung. (Ist aber verdammt schwer.) Greifen Sie sonst zu den Schriften der sieben fassbaren Rätselmeister der Menschheitsgeschichte: Hermes Trismegistos, Laotse, Hafis, Dante, Goethe, Nietzsche oder meiner Wenigkeit. Greifen Sie zu den Werken großer Dichter und Denker, etwa Zarathustra, Djuang Dsi, Rumi, Parmenides, Descartes, Hesse, Peter Kingsley um einmal einige der großen Literaten zu nennen. Mir ist andererseits bewusst, dass man vieles erst versteht, wenn man den Prozess für sich abgeschlossen hat. Wenn Sie daher wirklich Hilfe benötigen und dabei nicht auf meine Schriften zugreifen möchten, dann nehmen Sie für den Prozess die Märchensammlung der Brüder Grimm. Die Bilder der Märchen wurden erzählt, Ihnen Hilfen zu bieten. Sie sollten die (Traum-)Bilder selbst erleben, um immer wieder ein Angekommen zu verspüren. Viele Märchen waren und sind deshalb echte Handreichungen im Prozess und für den Prozess.

Wahre Welt – Gott und Seele

Die Wahre Welt entlässt Sie nach Ihrem Prozess (je nach Ihren Erlebnissen) mit der Einsicht, ob Sie nach diesem Leben göttliche Aufnahme erfahren werden oder ob Sie sich noch in weiteren körperlichen Existenzen mit Ihrer Seele beweisen müssen. Der Fachmann spricht von einem „Göttlichen Belohnungs- und Bestrafungssystem“. Es gilt zudem die Faustformel: Täter dürfen Gott nicht schauen, Opfer werden damit belohnt. Hat man (für die Mittlere Meisterschaft / Buddhaschaft) von der Opfer- auf die Täterseite zu wechseln, darf man sich (statt der Schau des Göttlichen, weil auf die Täterseite gewechselt) aussuchen, wiedergeboren zu werden oder zu verlöschen. Letzteres bedeutet übrigens nichts anderes als „seelische Aufnahme“. Gott wird dabei in vielen Opferprozessen als Frau wahrgenommen, entpuppt sich dann jedoch in den Martyrien zur Rätselmeisterschaft regelmäßig als eine Trinität aus Frau-Mann-Liebe. So können Sie das ebenfalls in den Schriften aller Rätselmeister nachlesen, die ihren Prozess um ein frühkindliches Prügelerlebnis, eine Seelenwanderung und den Verlust eines nahen Angehörigen zur Auflösung der Abtreibung zusammengefasst haben.

Wahre Welt – wahre Religion?

Die Wahre Welt kennt sieben Milliarden Religionen, so viele Religionen wie es Menschen gibt. „Wahre Religion“ würde bedeuten, dass es nur einen Religionsstifter gab, der alles wusste. Ihm müssten alle nachlaufen, ohne selbst je zur Weisheit gelangen zu können, noch schlimmer: ohne selbst jemals in den Himmel gelangen zu können. Denn merke: Religion schneidet Menschen von eigener Erkenntnis ab. Religion verhindert, dass Menschen in den Himmel kommen. Und: Religion ist die verlogenste Erfindung in der Menschheit, damit Geld zu verdienen. Denn Freunde: Was juckt es einen Religionsführer, der weiß, dass er mit seiner Seele keine göttliche Aufnahme findet, wenn er ebenso sicher sein kann, dass seine Schäfchen nicht ins Himmelreich kommen. Ja Herrschaften: Wie blöd seid Ihr eigentlich, Euch so verscheißern zu lassen?

Mir wurde jüngst angetragen, weil ich so „erleuchtet“ sei, den nächsten Religionsstifter zu mimen. Einmal davon ab, dass es meine Aufgabe ist, alle bisherigen Glaubenslehren zu beseitigen, ist es zugleich meine Aufgabe, in einer Gesellschaft von sieben Milliarden Religionsstiftern für Toleranz zu sorgen. Taucht noch einmal einer aus der Masse auf, weil er die Menschen mittels Beten führen will, müsste ich ihm (im übertragenen Sinne) die Rübe von den Schultern hauen. Und Freunde, ich hätte keine Bange, diese Aufgabe anzugehen. Was schließlich meine „Erleuchtung“ anbelangt: Ich hatte einmal alles alleine zu durchdenken und das ist Arbeit, nicht „Erleuchtung“. Mit solchen religiösen Begrifflichkeiten kann und möchte ich nichts anfangen. Das bitte ist eine Botschaft in die Wahre Welt.

Juristen-Qualität

schrieb am 18.07.2016 - Allgemein, Pamphlet - 2 Kommentare

Die Juristen-Qualität scheint in den letzten Jahren schwer nachgelassen zu haben. Jedenfalls kam die Leitung unserer Firma nach jüngsten Bewerbungen zu dem Schluss, dass man künftig für die Neubesetzung der Stelle eines Schadensachbearbeiters keine Juristen mehr einladen möchte. Selbstwahrnehmung, Ausbildungsniveau, Auftreten und Gehaltsvorstellungen hätten eine derartige Schieflage erreicht, dass man mit diesen Herrschaften, gefühlt, nur noch Zeit vergeude.

Ein Urteil wie dieses über nachfolgende Generation weckt zwiespältige Gefühle. Einerseits hört man es als sogenannter „gescheiterter Jurist“ gerne, wenn die Newcomer nichts taugen, andererseits werden händeringend Leute für immer mehr Arbeit gesucht. Zum sogenannten Scheitern selbst notiert, wurde ich übrigens von einem Juristen ohne Examen eingestellt. Und auch die besten meiner Kollegen sind keine Volljuristen, sondern „verkrachte Existenzen“ wie ich. Denn ein solches „Scheitern“ hat mutmaßlich, neben den notwendigen Kenntnissen des bürgerlichen Rechts, ein hohes Leistungsniveau als Sachbearbeiter zur Folge, weil ohne Examen nicht mehr viele Berufs-Möglichkeiten gegeben sind. Die vergeigte Prüfung wird als wundester Punkt der persönlichen Geschichte aufgefasst, weshalb wohl jeder Jurist ohne Examen (vom System erwünscht) richtig reinhaut. Am Rande notiert, waren es zu meiner Zeit in Köln 25% der Absolventen, die durchfielen, und das am Ende eines Studiums, aus dem sich bereits gut 80% vorzeitig verabschieden mussten. Ordentlich gesiebt und nur gute Leute übrig behalten, von denen man Juristen ohne Examen als anstellige und unterbezahlte Mitarbeiter ohne Schamesröte an die Versicherungswirtschaft weiterreichen konnte.

Diese Zeiten scheinen sich grundlegend geändert zu haben. Statt neuer Kollegen für wachsende Arbeit bleiben daher nur Durchhalteparolen, was hier allerdings nicht Thema sei soll. Es geht mir in erster Linie um die seelische Narbe, die das Scheitern zurückgelassen hat. Wohl müsste ich mir nach 25 Jahren in gefestigter Position mit ordentlich Berufserfahrung zu allen Sparten und in Schäden aller Größenordnungen keinen Kopf mehr machen, da ich mich längst bewährt habe. Doch auch die bestandene Lebensprüfung sowie das zur Beseitigung des Makels durchgeführte BWL-Studium mit erfolgreichem Abschluss halfen mir bislang wenig. „Mein Makel“ sitzt mir im Hinterkopf, weshalb ich (übrigens nicht ich alleine) dann und wann noch von der Prüfung und dem Scheitern träume. Damals hätte ich es mir nicht ausmalen können, wie mich dieser Mist noch nach 25 Jahren nicht in Ruhe lässt.

So bin ich trotz verschiedener Ansätze zur „Überwindung der Niederlage“ nach all den Jahren noch nicht schlauer, wie man eine solche „Schande“ denn verarbeitet. Dabei kann ich mittlerweile so ziemlich alles auflösen, Schlüsselerlebnisse und Religionen, die Werke hoher Literaten sowie sämtliche Märchen. Alle Einsichten und die Umsetzungen daraus kann ich zudem bis auf die zugrunde liegende Lebenserfahrung zurückführen und den Erkenntnisweg erklären. Doch bezüglich des Jura-Studiums bleibt mir das unrühmliche Ende erhalten, vielleicht auch, weil mir als Mystiker bislang niemand richtig zuhörte. Selbstredend könnte ich deshalb zu meiner Selbsterhöhung mit der bestandenen Lebensprüfung protzen oder gar damit Rache für Niederlagen üben. Es wäre für mich jedoch albern und deswegen keine Lösung.

So bleibt mir, nach der eigenen Befreiung vor 20 Jahren, statt des Startschusses in ein selbst bestimmtes Leben, der Rückblick auf zu viele Jahre in abhängiger Arbeit. Gestalten zu können, ohne Gelegenheit dazu zu erhalten, ist im Übrigen auch dem Selbstwertgefühl wenig zuträglich. Da helfen selbst die „nebenbei“ geschriebenen Bücher wenig, obwohl diese mehr als ordentlich geworden sind. Die üblichen Strukturen jedenfalls schnüren einen Mystiker mehr ein als dass sie nach vorne bringen. Und so etwas wie Karriere lässt sich mit guten Büchern im anhängiger Arbeit nicht verwirklichen. Mit aus diesen Gründen geht daher in Kürze eine neue Webseite, nämlich die Nektar & Ambrosia Consult, an den Start. Dazu wünsche ich mir Erfolg und wenn Sie möchten, dürfen Sie sich meinen guten Wünschen anschließen. Vielen Dank dafür.

Anschlag von Nizza

schrieb am 15.07.2016 - Grundlagen zur Mystik, Pamphlet, Philosophisches, Politik - Noch keine Kommentare

Zum ‚Anschlag von Nizza‘ ein offener Brief an die Presse, die mich leider seit Jahren schneidet.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach den Franzosen unser tiefes Mitgefühl aus. Wenn das keine Floskel bleiben soll, dann handeln Sie endlich! Bereits seit Jahren teile ich Ihnen mit, dass über die Verarbeitung von Lebenserfahrung Weisheit geschöpft wird. Dabei war/ist es unerheblich, ob sich derjenige anschließend zum Literaten, Märchenerzähler oder Religionsstifter wandelt(e). Die Herkunft allen Wissens im Bereich Gott und Seele stammt aus vergleichbaren Auflösungsprozessen.

Es ist möglich, Glaubenslehren zurückzuführen auf die Schlüsselerlebnisse der Religionsstifter. Und mit eben dieser Vorgehensweise lassen sich Religionen auflösen. Wenn man weiß, was bei Mord, Vergewaltigung, Abtreibung etc. auf der göttlichen Selbsterkenntnisebene herauskommt, packt man die Herren Religionsstifter bei den Eiern. Und genau das wäre es, womit man den Franzosen jetzt helfen kann, um endlich den Wahnsinn – wie den Anschlag von Nizza – zu beenden.

Mohammeds Eltern etwa starben früh, er wuchs bei einem Onkel auf. Dessen Erziehung war hart und er verheiratete Mohammed mit einer älteren Kaufmnannswitwe. Nach deren Tod legte sich Mohammed keine Zügel mehr auf und heiratete eine Zehnjährige, die sogar zu seiner „Lieblingsfrau“ avancierte. Mithin: Sexuelles Schlüsselerlebnis aus Überforderung gleich umgesetzt mit der Heirat einer Zehnjährigen! Bekannt ist weiter, dass Mohammed schamanisierte (zutreffende Vorhaltung eines Onkels). Dafür muss sich seine Freiseele leicht vom Körper gelöst haben. Diese „Fähigkeit“ resultierte aus einem Prügelerlebnis und wir erinnern uns dazu, dass Mohammed von einem ihn hart fordernden Onkel adoptiert wurde. Neben dem frühen Verlust der Eltern, verlor Mohammed immer wieder Familienangehörige. Daher finden wir (neben dem sexuellen) drei weitere Schlüsselerlebnisse, nämlich ein Prügelerlebnis, Seelenwanderung(en) sowie die Verluste naher Angehöriger. Diesen Sprengel etwa setzte Goethe (gelistet im Wilhelm Meister) um in Weisheit (Faust). Mohammed tat das nicht, sondern nutzte seine Erlebnisse fürs Schamanisieren. Mithin wurde er nicht Rätselmeister, sondern blieb ein niederer Meister. Seine einzige mystische Einsicht nämlich stammte aus einem Notwehrdelikt, weshalb er auch Moses in Schutz nahm und den Juden (zutreffend) die Verfälschung ihrer Schrift vorhielt.

Was also lernen wir daraus? Wenn wir uns Glaubenslehren strukturiert betrachten, erfahren wir, was wir aus den Offenbarungen der Religionsstifter mitnehmen können. Das ist – Freunde der Presse – leider viel zu wenig. Es wäre daher anzuraten, diese Welt an das Wissen der Literaten anzubinden und die Einsichten von Religionsstiftern und Märchenerzählern gleichberechtigt beizuziehen. Mit dem Erkennen struktureller Zusammenhänge besteht die Möglichkeit, endlich das Zeitalter konkurrierender Glaubenslehren mit seinen Kriegen und Kämpfen zu überwinden.

Wenn Sie also Frankreich helfen möchten, wenn sich einmal nicht auf Staatsverträge mit Kirchen zurückziehen, dann haben wir jetzt eine Chance, bevor wir den „Point of no Return“ überschritten haben. Also: Was ist? Sind Sie dabei oder übernehmen Sie für alles Weitere vor Gott mit Ihrem Seelenheil persönlich die Verantwortung? Der Mutter aller Seelen können Sie übrigens keine Märchen erzählen. Guten Tag.

Hier finden Sie weitere Infos zum Thema „Briefe an die Presse

 

Wozu Mystik? – 5 Gründe

schrieb am 06.03.2016 - Allgemein, Pamphlet, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

Wozu Mystik?, ist eine spannende Frage, die sicher mancher Leser in Anbetracht meiner Bemühungen aufwirft. Im Wesentlichen sind folgende Gründe zu nennen:

Wozu Mystik? Grund 1: Religionen beseitigen. Religionen lassen sich nicht von außen „knacken“, sie müssen von innen heraus erläutert und einer Auflösung zugeführt werden. Denn die Lehren der Stifter entstammen Prozessen der Aufarbeitung von Lebensgeschichten. Folglich sind Eigeneinsichten und göttliche Selbsterkenntnisse verschiedener Lebenswege zu analysieren, um dann mithilfe der Ergebnisse jede der Glaubenslehren einzeln für sich zu erläutern. Dazu war es sinnvoll, dass ein Mensch einmal alles für sich durchdenkt (und dennoch alle Überlegungen am Ende mit den Ergebnissen anderer Meister vergleicht, seine eigenen Gedanken also verifiziert oder falsifiziert).

Wozu Mystik? Grund 2: Neue Religionen verhindern. Mithilfe einer Vielzahl von Ergebnissen für verschiedene Lebenserlebnisse lassen sich vergleichbare Erkenntnisse herausarbeiten und Unterschiede verdeutlichen. Man kann gemeinsame Einsichten aller Menschen weltweit und zu allen Zeiten als Weisheiten definieren. Zudem lässt sich ein Belohnungs- und Bestrafungssystem ablesen, dass sich aus Täter- und Opfererlebnissen ergibt. Damit können Aussagen etwa zur Person des Göttlichen getroffen, zugleich neue Religionen für alle Zukunft ausgeschlossen werden.

Wozu Mystik? Grund 3: Gemeinsam die Erde retten. Ohne Religionen hat die Menschheit die Möglichkeit, den Planeten aufzuräumen und die Welt zu retten. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich als Teil des großen Ganzen zu erkennen. Wir sitzen nämlich alle in demselben Boot mit den gleichen Anforderungen an unsere seelische Entwicklung.

Wozu Mystik? Grund 4: Wissen um die eigene göttliche Aufnahme erfahren. Seelische Entwicklung als Aufgabe aller Menschen bedeutet, dass ein Jeder sein eigener Religionsstifter wird und Toleranz übt. Zugleich besteht die Möglichkeit, für sich in Erfahrung zu bringen, ob man nach diesem Leben göttliche Aufnahme erwarten darf.

Wozu Mystik? Grund 5: Führung durch Mystiker statt Politiker (die Welt gewinnen durch Nichtstun). Wird die Menschheit zugleich von Meistern geführt, so ist deren Wirken ein solches, ohne vorzuschreiben, denn das Leben eines jeden Menschen muss eine göttliche Prüfung der Seele bleiben. Das bedeutet Basisdemokratie, Beteiligung aller an Gesellschaft, Eigenverantwortung eines Jeden etc. Dazu bedarf es gemeinsamer Anstrengungen hinsichtlich Nahrung, Kleidung, Bildung aller Menschen sowie eines Denkens in Kreisläufen.

Nachtrag: Aktuell ist nicht zu erkennen, dass es Bestrebungen gäbe, die aktuelle politische Situation zu hinterfragen oder gar zu ändern. Ich habe inzwischen gut zwei Jahrzehnte der Mühsal neben der Erwerbsarbeit gestemmt, zudem auf private Erfüllung verzichten müssen. Mir langt es überdies auch mit dem Anrennen gegen Wände, selbst wenn ich als alter „Hard-Rocker“ den Spruch der Band Metallica „Bang that head, that doesn’t bang“ gerne beherzigt habe. Nun muss es die Große Mutter selbst richten und den Wandel in die Spur bringen. Ich kann Ihnen dazu im Übrigen nur empfehlen, die vielen (Mystik beinhaltenden) Veröffentlichungen in unserer Sprache zu nutzen, wenn sie das Leiden um die eigene Entwicklung trifft. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen bereits jetzt „Die Wahre Tetralogie„, erschienen bei Amazon mit Kosten von 12,80 EUR je Band. Denn wenn dereinst alle Menschen weltweit begreifen, um was es geht, muss man sich in einem Geplärre aus sieben Milliarden Kehlen göttliches Gehör verschaffen. Und dass es so kommen wird, dürfen Sie mir gerne glauben. Schließlich ist mir bekannt, wohin mich meine Arbeit in der Zukunft einmal führen wird.

Schlau drauf – mit Mystik

schrieb am 22.02.2016 - Buchvorstellung, Pamphlet, Werbung - Noch keine Kommentare

‚Schlau drauf – mit Mystik. Wer das sein möchte, informiert sich für kleines Geld über das Generalthema *Wesen der irdischen Existenz* mithilfe einer Leseprobe. Die Broschüre mit einigen ausgesuchten Texten aus der „Wahren Tetralogie“ finden Sie bei Amazon unter dem Titel: Thema Mystik: Die Fünf Wege Leseprobe

Schlau drauf - mit Mystik

Schlau drauf – mit Mystik. Zum Thema Mystik – Die Fünf Wege Leseprobe

Nun denn, wer von Ihnen erwartet eigentlich einen Erlöser? Glaubt jemand, er könne sein Leben lang „Scheiße bauen“, für seine Mitmenschen ein Arschloch sein, den Ärmsten noch „das Schwarze unter den Fingenägeln klauen“, die Umwelt zerstören und käme trotzdem in den Himmel? Weil nämlich ein Erlöser ihn bei der Hand nähme und an Petrus vorbei ins Paradies schmuggeln würde? Es kann doch keiner ernsthaft der Ansicht sein, obwohl er womöglich unstreitig ein Charakterschwein ist, würde sich der Himmel für ihn ohne seelische Prüfung auftun.

Natürlich: Sie leben nur einmal und – weil Sie reich und schön sind – werden Sie von Gott besonders geliebt. Und wenn Sie körperlich wiedererweckt werden (wie eigentlich, beim völligen Zerfall der Körper und den ganzen Kreisläufen?) ist alles beim Alten: Sie sind wieder König und schauen mit Ihrem fetten Wanst in die Gesichter verhungernder Afrikaner, die dann auf ewig weiter Hunger leiden, während Sie immer fetter werden. Herrschaften, das einmalige Leben ist eine rein körperliche Betrachtung und geht auf das 5. Ökumenische Konzil im Jahre 553 nach Christus zurück. Begründung: Jesus sei nur einmal am Kreuz gestorben, also lebe der Mensch nur einmal. Körperlich betrachtet ist das auch richtig, aber wollten Sie denn nicht mit irgendwas in den Himmel? Wie hoffentlich nachvollziehbar ist, funktioniert das mit dem Körper nicht, allenfalls mit der Seele – und deren Existenz ist ebenso in Kreisläufe eingebettet, wie alles Andere auf der Erde wie im Weltall.

Somit: Wenn Sie also ‚Schlau drauf – mit Mystik‘ sein wollen, dann halten Sie sich an den „GP“: Goethe: „Dem frommen Manne nötig wie dem bösen“ – Peters: „Ein jeder muss sich selbst erlösen.“ Der „G“-„P“, dass ist der „Große Preis der menschlichen Existenz“ lautet mithin: „Dem fommen Manne nötig wie dem bösen, ein jeder muss sich selbst erlösen!“ Und das bitte aus einem Seelen-KREISLAUF. Nicht gut? Sacken lassen und wenn Ihnen dann noch nicht schlecht ist, würde ich an Ihrer Stelle dem eigenen Verstand keinen Glauben mehr schenken.

Wozu wir im Übrigen solche Anstrengungen unternehmen möchten, eben ‚Schlau drauf – mit Mystik‘ sein, wusste erneut Goethe: „Um (nämlich) Zeus zu amüsieren.“ Zugleich berichtete er, dass sich Gott in bestimmten Prozessen als Frau zeigt und schloss daher den Faust mit den Worten: „Jungfrau, Mutter, Königin, bleibe gnädig“ (weil man nämlich nicht immer freundlich ist). Und weiter: „Das ewig Weibliche zieht uns hinan.“ Kein Einzelwissen des großen Dichterfürsten, der im ersten Teil des „Faust“ schamanisch reiste und im zweiten Teil mystisch auflöste. Gott wird nämlich auf bestimmten schamanischen Seelereisen und in bestimmten mystischen Prozessen immer als Frau wahrgenommen. Das wusste wiederum Laotse bereits vor 2500 Jahren (41. Spruch) und präzisierte seine Erkenntnis im 42. Spruch, als er sie als eine Trinität aus Frau-Mann und Liebe identifizierte. – Am Rande notiert: Wie ‚gaga’ muss man eigentlich sein, Goethes „Wilhelm Meister“ um das Affentheater hier, Leben genannt, sowie seine unaufgelösten Schlüsselerlebnisse für sein Hauptwerk zu halten, wenn er selbst immer vom „Faust“ als seinem ‚Hauptgeschäft’ sprach? Und wie besoffen erst war diese Welt, statt auf Laotse oder die großen Dichter und Denker zu hören, sich zweieinhalbtausend Jahre idiotischer Religionsgeschichte reinzuballern?

Der Unterzeichner selbst gehört übrigens zu einem Dutzend fassbarer Rätselmeister in der Menschheitsgeschichte. Wenn es Sie also interessiert und Sie Ihre Seele nicht ins Klo geben wollen, dann fragen Sie doch einfach mal jemanden, der sich mit Gott und Seele auskennt oder erwerben Sie die Leseprobe Thema Mystik: Die Fünf Wege Leseprobe und seien Sie ‚Schlau drauf – mit Mystik‘. Und weil es so schön ist: Wenn jemand die Wahrheit über Gott und Seele darzustellen weiß, sich das von den Überlegungen heutiger Religionen völlig unterscheidet, nennt sich die Veranstaltung auch noch „Paradigmenwechsel“.

 

Zen-Buddhismus und Erkenntnis

schrieb am 24.12.2015 - Grundlagen zur Mystik, Lebenshilfe, Pamphlet, Philosophisches - Noch keine Kommentare

Für viele in die fernöstlichen Kulturen Verliebte gehören ‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ zusammen. Entspricht das überhaupt den Tatsachen oder entspringt die Verknüpfung einer tiefgreifenden Unkenntnis?

Unter dem Begriff „Zen“ wird eine Sammlung des Verstandes in Versunkenheit gefasst, in der alles Dualistische aufgehoben ist, also „Ich und Du“, „Gut und Böse“, „Subjekt und Objekt“, „Wahr und Falsch“ und so weiter. Der Weg des „Zen“ wird gepriesen als eine mystische Erfahrung und mancher hält ihn für den Königsweg zur Erkenntnis schlechthin. Das Sitzen und Sichversenken sei nämlich der direkteste und steilste Weg zur Erleuchtung, was der Fachmann mit „Satori“ umschreibe. Gefeiert wird das Sichversenken darüber hinaus als eine Befreiung aus jeglicher Knechtung der Gedanken.

Mein lieber Scholli, der Anspruch ist hoch, allerdings nur was die vorgebliche Qualität der Ergebnisse anbelangt. Um sich nämlich bereits vertieft und umfassend über sich Klarheit zu verschaffen, bedarf es einer Betrachtung des Selbst wie in vielen Spiegeln, um zur Erkenntnis zu gelangen. Eine Weisheit, die uns bereits in Hesses „Steppenwolf“ im „Traktat des Steppenwolf(es)“ vorgestellt wird, und die über ein banales Schwaz/Weiß-Denken weit hinausführt. So findet man mit der dualistischen Betrachtung des Zen vielleicht noch heraus, wer in einem sexuellen Schlüsselerlebnis Täter und wer Opfer war. Doch auch dort gilt es zumeist, beide Anteile in dem Erlebnis zu untersuchen. Unlösbar wird es jedenfalls für den Zen, folgende Fragen zu beantworten: Wie löse ich eine Notwehr auf der göttlichen Selbsterkenntnisebene, wie ein frühkindliches Prügelerlebnis, wie eine Seelenwanderung, wie eine Abtreibung und so weiter. Das funktioniert nicht mit Schwarz/Weiß-Denken. Im Grunde offenbart der Zen-Buddhismus mit seinem Denkansatz bereits, woher er stammt. Er gehört zur (nach Laotse) mittleren Meisterschaft, allerdings ohne Gewähr, damit die mittlere Meisterschaft tatsächlich erreichen zu können. ‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ gehören nur auf schmaler Schiene beieinander, denn der Adept bleibt ohne Erkenntnis hinsichtlich göttlicher Aufnahme. Der Zen bietet zudem keine Ansätze für das Auflösen von nicht-sexuellen Erlebnissen.

'Zen-Buddhismus und Erkenntnis' klammern das Schamanisieren aus.

Die Seele verlässt den Körper, um ihre Hülle (den Körper) zu betrachten

‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ bleiben somit eine Nabelschau auf der Ebene dualen Denkens, ohne eine höhere Meisterschaftsstufe (wenn es denn gut läuft) als maximal die mittlere zu erlangen. Also: Steiler Weg zum Gipfel der Erkenntnis? Eher nicht, vor allem, wenn man in der Rückwärtsbetrachtung weitere Erlebnisse aufspürt, die sich nicht mit „Gut und Böse“ aufschließen lassen. Was würde ein Zen-Buddhist etwa zu Goethes Herausziehen der männlichen Seele aus der Brust, dem Ausbrennen des weiblichen Teiles und der Wiedergeburt der in Liebe verbundenen Teile der Gesamtseele erzählen? Wie erklärt der Zen-Buddhist Hafisens Seelenopfer, das für ihn zum Rettungsmittel wird. Wie erklärt der Zen-Buddhist allein das „Sich-Betrachten, wie es die nebenstehende Figur aus Afrika aufzeigt? Noch immer nicht überzeugt? Lieber Zen-Buddhist: Wozu gehört die Figur eigentlich, zu Schwarz oder zu Weiß, zu Schamanentum oder Mystik oder ist Schwarz/Weiß umgekehrt zuzuordnen? Die Antwort ist: Sie gehört zu beidem, kann Schamanisieren oder mystisches Sich-Betrachten sein. Und beide Richtungen sind mal schwarz, mal weiß, doch meistens bunt!

Doch zurück zum Thema: Im Moment ist ‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ in aller Munde und damit leider arg „en vogue“. Sogar mancher Talkmaster schwafelt von den Vorzügen dieser Denke. Dabei wäre es möglich, sich auf westliche Denktraditionen zu besinnen. Wir kennen genügend Literaten, wir haben dazu nicht wenige Märchenerzähler, die uns mit uns selbst helfen können, für alle Meisterschaften. Dass Platon zudem seinen geistigen Ziehvater Parmenides auf Kosten einer eigenen Philosophie (seiner Denkschule) diskreditierte, mag auch mit der (unausgesprochenen) Einsicht zusammen gehangen haben, dass ein wie im Zen-Buddhisnus propagiertes Schwarz/Weiß-Denken (wie das des mittleren Meisters Parmenides) eben nicht ausreicht, die Welt zu erklären. Wir müssen uns daher ebenso wenig von Platon (mancher sagt Plato) verabschieden, wenn wir die Denkweise der Literaten eröffnen. Auf einer übergeordneten Ebene nämlich ließe sich Beides wieder miteinander verbinden. Denn ebenso wenig man einen Zen-Buddhisten morgens mit dem Wort „Atommüll“ in die Versenkung schicken kann und der abends mit einem Entsorgungskonzept wiederkommt, genauso wenig können wir bei den anstehenden Problemen in der Welt auf die Logik der Denkschule Platons verzichten.

Wenn ich hier also zunächst einmal gegen den Zen predigen muss, so weil er nur einen kleinen Ausschnitt von Mystik abbildet. Dennoch werden ‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ mit in die hier propagierte, neue Denkströmung aufgenommen. Wenn ich hier gegen die traditionelle Psychologie zu Felde zog, so weil es Seele gibt und der Mensch deswegen Aufgaben im Leben hat. Die Psychologie sollte unterstützen und nicht mit Medikamenten vollpumpen, belügen und wegsperren. Wenn ich hier gegen Plartons Abkehr von Parmenides zu Felde zog, so nur der persönlichen Entwicklung willen, nicht um die Welt mit einer neuen, bzw. alten Denke zu revolutionieren. Wir sind an einem Punkt der Menschheitsentwicklung angelangt, an dem wir alle Geister, alle Denkweisen und alle Konzepte zur Rettung des Planeten wie der Menschheit brauchen. Dabei hilft uns, um den Bogen zum Titel zurückzuspannen, kein Schwarz/Weiß-Denken, sondern nur ein Beleuchten der Probleme aus allen Richtungen. Und das, liebe Freunde, ist mal „ganz steiler Satori“.

Neuere Artikel »