Kategorie: Lebenshilfe

Glaube, Religion und Wissen

schrieb am 08.01.2017 - Grundlagen zur Mystik, Lebenshilfe - Noch keine Kommentare

Geht das eigentlich zusammen, Glaube, Religion und Wissen? Und wenn ja, wie? – Einer meiner alten Religionslehrer meinte einst, in allen Religionen stecke Wahrheit. Doch da kein Mensch allein Alles wissen könne, müsse die Welt in tumber Unwissenheit verharren. Erst mit dem Tod erfahre der Mensch, natürlich zu spät, was wahr gewesen wäre. Da helfe es nur, zu beten und abzuwarten.

Hallo?! Liebe Leute, das ist blühender Blumenkohl. Diese Haltung hilft allenfalls den Machthabern, das Volk verblödet zu halten. Denn was wir in jedem Falle bereits ohne große Überlegung festhalten können: Tatsächlich wussten die Religionsstifter etwas über sich und ihr Leben. Das machte sie bereits für ihre damaligen Mitmenschen attraktiv. Doch offenbar passte ihre Weisheit nie so recht auf alle Menschen und alle Lebenssachverhalte. Sehr sinnfällig wird das im Übrigen bei Buddha, der die philosophischste aller heute großen Glauubensrichtungen schuf. Mancher „packt“ es mit seinen Schriften und andere scheitern kläglich im Bemühen um eigene Weisheit. Und genau diese teilweise Scheitern spricht dafür, dass die Stifter ihre persönlichen Offenbarungen unzulässig verallgemeinerten. Heutzutage nutzen clevere Geschäftemacher dieses Halbwissen zu ihrem Vorteil aus. Das geht im Großen mit den Religionsführern und endet im Kleinen bei den Religionslehrern. Keiner weiß wirklich etwas, aber alle leben davon.

Picken wir uns ein paar in Mitteleuropa bekannten Inhalte solcher Lehren heraus: Glauben Sie etwa, dass fünfmaliges tägliches Beten gen Osten Ihre Seele bildet? Ihr fünfmal tägliches Herunterleiern von Gebeten soll Sie in den Himmel bringen? Oder bringen Sie täglich fünf Leute um, weil Ihr Prophet mit nur drei Tagen am Kreuz alle Schuld der Welt auf sich nahm, dass Sie trotzdem ungestraft gleich ins Paradies kommen? Das meine Herrschaften nennen Sie Glauben, Hoffnung, Zuversicht, Religion? – Ich könnte kotzen.

Rekapitulieren wir: Glaube, Religion und Wissen passen ganz offensichtlich nur bedingt zueinander. Wenn man sich nicht verscheißern lassen möchte, muss man sich also selbst bemühen. Fraglich bliebe nur, wie es anzustellen wäre? Da hilft der Blick auf das Leben der Religionsstifter weiter. Deren Erkennen entzündete sich nämlich an deren Lebenserlebnissen, die sie für sich aufarbeiteten. Bedeutet natürlich auch, dass man alle Prozesse um die Verarbeitung von Lebenserlebnissen beiziehen kann, um zu vergleichen und seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen. Somit heißt das erste Zauberwort also „Bemühen“. Bemühen um eigene Weisheit und dann Bemühen, zu vergleichen. Und wenn man hinsichtlich des ersten Bemühens noch einmal auf das Leben der Religionsstifter schaut, heißt das zweite Zauberwort „Leiden“, Leiden für Erkenntnisse. Bedeutet im Umkehrschluss: Wer sich nicht bemüht und nicht für eigene Weisheit leidet, der muss tatsächlich „Beten“.

Ein anderer Ansatz bietet sich dann aber den schlauen Leuten unter den Bemühten. Die bemühen sich nämlich nur um ihr Seelenheil und lassen andere vergleichen. Und wenn sie besonders schlau sind, ziehen sie das Werk des Unterzeichners bei, der mit eigener Weisheit schon alles verglichen hat. Als ich mich vor circa 40 Jahren aufmachte, wollte ich so viel über Glaube, Religion und Wissen in Erfahrung bringen, so viel ein einzelner Mensch darüber für sich erfahren kann. Deshalb bemühte, leidete, verglich und schrieb ich über Jahrzehnte hinweg. Was ich allerdings nicht begreife, ist, warum die Welt dieses Werk nicht für sich annimmt. Bei den Pressefritzen weiß ich inzwischen warum. Die machen mit schlechten Nachrichten Geld, nicht mit guten. Teilweise sind sie auch per Staatsvertrag geknebelt und können sich darauf herausreden. Aber meine Herrschaften: Sie alle in der Presse tragen Mitverantwortung an den Kriegstoten aus Glaubenskriegen (sind die allermeisten). Sie alle in der Presse tragen Mitschuld an der Zerstörung dieses Planeten (weil nichts gemacht und nicht zusammengearbeitet wird). Sie alle in der Presse tragen mit dazu bei, dass kaum jemand es schafft, in den Himmel zu kommen (weil Sie die Wahrheit unterdrücken). Und Sie alle in der Presse haben es mit zu verantworten, dass die Menschen permanent auf allen Gebieten verscheißert werden (endet ja nicht bei Religion), dass Glaube, Religion und Wissen bis zum jünsten Tag auf diesem Planeten (ist dann auch dank Ihrer Untätigkeit nicht mehr lang bis hin) micht zusammengehen können. Insoweit habe ich mittlerweile mit dem Wunsch für mich abgeschlossen, noch etwas zu ändern, zu bewegen und etwas für meine Mitmenschen tun zu können. Gute Nacht, Erde.

Nachtrag: Ein paar Gedanken zur Tiefe der Glaubenslehren finden Sie im zuvor veröffentlichen Artikel über den „Religions-Käse„. Bücher gibt es frisch bei: Amazon

Kommentar über Nietzsches Zarathustra

schrieb am 11.12.2016 - Grundlagen zur Mystik, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Literatur, Philosophisches - Noch keine Kommentare

Mein verstorbener Freund Dieter Scholich träumte von einem Kommentar über Nietzsches Zarathustra. Sein Tod 2002 kam seinen diesbezüglichen Überlegungen dazwischen. Aus heutiger Sicht hätte ich ihm abgeraten, es alleine zu versuchen. Es hätte eher ein Projekt von uns beiden werden können. Denn Nietzsche selbst führte aus, dass er auf mehreren Wegen, nämlich inneren (wie äußeren), zur Erkenntnis gelangte.

Sehr offen spricht er die zwei inneren Wege im Kapitel „Vom Gesicht und Rätsel“, Nummer 2, an, wenn er konstatiert,: „Zwei Wege kommen hier zusammen; die ging noch niemand zu Ende.“ (Es fehlt der Nach-Halbsatz: „weil man sich entscheiden muss“.) Jemand, der um solche Feinheiten weiß, wird den Satz verstehen, der andere nicht. Ich frage Sie: Wissen Sie, um welchen Entscheid es geht? Ich denke nicht, doch schenke ich Ihnen die Antwort: Es geht um den Seelenentscheid zwischen Mystik und Schamanentum, der etwa ebenso Hesse dazu inspririerte, im Steppenwolf zu warnen, nicht die schöne Frau in sich zu töten. Man verbliebe im Magischen Theater. Verstanden? Nun, wir werden das sogleich vertiefen:

Nietzsche selbst führt zum eingangs zitierten unvollkommenen Postulat weiter aus: „Diese lange Gasse zurück; die währt eine Ewigkeit. Und jene lange Gasse hinaus – das ist eine andere Ewigkeit. Sie widersprechen sich, diese Wege; sie stoßen sich gerade vor den Kopf; – und  hier, an diesem Torwege, ist es, wo sie zusammenkommen. Der Name des Torwegs steht oben geschrieben: <Augenblick>“. –

‚Schamanentum’ ist der eine langen Wege, von dem die Menschheit profitierte, als es noch keine Wissenschaften gab, weil Schamanen Geistwissen auf die Erde holten. ‚Mystik’ nennt sich der andere lange Weg von der Erde weg, aus dem Zyklus von Tod und Wiedergeburt der Seele heraus, hin in die Ewigkeit Gottes. Und tatsächlich hat man sich in einem Augenblick zu entscheiden, welcher Seelenteil denn da im Traum „unter die Räder kam“. Es ist das Rätsel, dass am Ende mit einem Traumgesicht „entlohnt“ wird. Und ob man es dann richtig machte, den tumben Jüngling zu opfern, wusste dann auch Hesse, wie oben gesehen.

Mir stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob ein Wissenschaftler tatsächlich in der Lage wäre, ohne Kenntnisse der Bilder eines inneren Leidensprozesses zu erraten, was Nietzsche da beschrieb? Nicht umsonst hielt der Autor selbst sein Buch (Untertitel) „Für alle und keinen“ für das tiefste Buch, das die Menschheit besitzt. – Zu seinem Erkenntnisgang führte er im Übrigen aus: „Selig aber ist der also Schwangere“, weil die Abtreibung die Geheimnisse des Lebens für uns Menschen bereit hält. Zum Schwangerschaftsabbruch selbst aus dem Kapitel „Von alten und jungen Weiblein“: „Alles am Weibe ist ein Rätsel, und Alles am Weibe hat Eine Lösung: sie heisst Schwangerschaft. Der Mann ist für das Weib ein Mittel: der Zweck ist immer das Kind.“ Solche Einsichten können Frauen am eigenen Leib erfahren, Männer müssen sich dazu erst einmal ein Gefühl erarbeiten, wie schwanger zu sein. Aber dann können sie noch viel mehr als Frauen erreichen, denn ihr „Mitleiden“ nennt sich ‚Martyrium’. Noch einmal daher frage ich Sie: Hätte das ein Wissenschaftler nachvollziehen können? Lesen wir solche Einsichten bereits heutzutage in einem Kommentar über Nietzsches Zarathustra? Hätte es mein Freund Dieter Scholich vielleich am Ende sogar mehr erarahnt als gewusst?

Exkurs zu Dieter Scholich

Ein Kommentar über Nietzsches Zarathustra war sein Traum

Dieter Scholich, Anfang der 1980er in Brandenberg / Tirol

Dieter Scholich war Philosoph und studierte in Düsseldorf. Er legte seine Prüfung einen ganzen Tag lang vor sechs Professoren seiner Fakultät ab, musste zur Prüfung die gesamte Philosophiegeschichte, Theorien, Überlegungen, Diskussionen usw. im Kopf abrufen können und – bestand mit „Sehr gut“ plus. Nach seiner Ansicht (daran hat sich seit seinem Tod noch nichts geändert) dreht sich die Philosophie heute im Kreise. Sie biedert sich mal den Psychologen, mal den Neurologen an, um bei einem Schulterblick womöglich etwas über das Menschsein zu erhaschen. Dieter lehnte dieses Anbiedern kategorisch ab, bevorzugte eine Empfehlung in Richtung Mystik und musste deshalb seine Doktorarbeit einstellen. Ihn, den damals brilliantesten Philosophen Deutschlands, kostete seine Unbeugsamkeit die Karriere und (meine Vermutung) am Ende sogar verfrüht das Leben. Ich bin mir allerdings sicher, er hätte einem Kommentar über Nietzsches Zarathustra (selbst ohne eigenen Erkenntnisweg) mehr Leben eingehaucht, als Dutzende Philosophen und Literaturwissenschaftler, die aktuell Nietzsche vergewaltigen. Dass er Nietzsche besser verstanden hatte, als seine Wissenschaftler-Kollegen heute, bewies er mit der Theorie, dass eine zur Abtreibung genötigte Frau für „ihr Opfer“ zum Ausgleich göttliche Erkenntnis erhalten müsste. Für mich war das der Zuspruch, in das Martyrium um den Schwangerschaftsabbruch einzusteigen.

Allerdings irrte Dieter auch. Eine solchermaßen belastete Frau erhält für die Auflösung der Abtreibung nur eingeschränkt „göttliche Erkenntnis“. Ihr wesentlicher Gewinn konzentriert sich auf „göttliche Selbsterkenntnis“ (Mord ja/nein und göttliche Aufnahme) und ist zudem im Blick auf das Göttliche beschränkt. Dagegen steht „göttliche Erkenntnis“ im eigentlichen Sinn allein Rätselmeister/Innen offen. Mit anderen Worten: Der Martyrer um die Abtreibung erfährt mehr Weisheit als eine Frau, die für das Ende ihrer seelischen Beschwernis Gott um Erkenntnisse angeht. Das freie Leiden um Einsichten wird folglich mit deutlich vertiefterer Erkenntnis entlohnt. Insgesamt steht hinter der Auflösung aller Schlüsselerlebnisse ein göttliches Belohnungs- und Bestrafungssystem, um das Dieter ahnte und ich weiß.

Doch zurück zum Thema: Dieter hätte mit seinem perofunden Kenntnissen der Philosophie und deren Geschichte sicher einen sehr guten philosophischen Kommentar über Nietzsches Zarathustra verfasst. Dagegen könnte ich mit meinen profunden Kenntnissen über Leidensprozesse einen schamanisch/mystischen Kommentar über Nietzsches Zarathustra schreiben. Zusammen wären Dieter und ich damit jedenfalls ein unschlagbares Team geworden. Es hat nicht sollen sein und ob ich mich einmal an eine solche Aufgabe herantraue, weiß ich derzeit nicht. Was ich allerdings gerne mitgebe, sind Gedanken zu einzelnen Kapiteln des Zarathustra, wie etwa zum Thema „Von Kind und Ehe“. Mir bleibt zu hoffen, da man üblicherweise seelisch noch unfertige Studenten durch den Zarathustra jagd, um sich anschließend professorenseits mit fremden Federn zu schmücken, uns bleiben weitere Dümmlichkeiten zu diesem Buch aus der Ecke der Wissenschaften erspart.

Kopf in Sand stecken

schrieb am 05.11.2016 - Allgemein, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Werbung - Noch keine Kommentare

Es muss niemand den Kopf in Sand stecken, weil er zunächst nichts begreift. Es muss niemand den Kopf in Sand stecken, weil er nicht weiß, was ein Schlüsselerlebnis (Kindheitswunder, Knotenpunkt des Lebens) ist. Es muss niemand den Kopf in Sand stecken, weil er zu Gott noch nie Kontakt hatte und sich das auch nicht vorstellen kann. Dass Menschen dies glauben, resultiert aus Bildung, Erziehung und religiöser Anleitung. Das kommt davon, wenn man stets gesagt bekommt: „Das begreift Du sowieso nicht. Konzentriere Dich auf Deine Fähigkeiten und füge Dich in die Gesellschaft ein.“ Allerdings bleibt dann bis an das Lebensende ein Minderwertigkeitsgefühl. Man steckt den Kopf in den Sand (und flüchtet sich womöglich sich in seine persönliche Parallelwelt).

Auch ich musste mich übrigens erst einmal meiner „geistigen Altlasten“ entledigen, bevor ich kreativ denken konnte. Nichts Großes schien mir vorbestimmt, weil ich aus einfachsten Verhältnissen stammte und nicht über Beziehungen verfügte. Welch schnell vergessenes Wunder war es daher, als ich mich mit 15 dem Himmel andiente, dafür mit 16 das Rätsel um die „Sage vom versunkenen Schloss“ löste und erfuhr, dass ich die Auflösung später einmal schreiben würde. Welch rasch verdrängtes Wunder war es, als ich mit 22 einen ersten Leidensprozess um die Bewusstwerdung der „Kindheitswunder“ führte und dafür im Traum ein Buch gezeigt bekam, welches ich ungläubig als mein Werk präsentiert erhielt. Welch befremdlicher Gedanke, als ich Silvester auf 1994 plötzlich im Kopfe hatte, jetzt geht’s los usw. Kein einziges Mal hielt ich es für möglich, dass tatsächlich ich gemeint war. Ich, ein einst sehr durchschnittlicher Schüler mit „verkorkstem Examen“. Später ein kleiner Schadensachbearbeiter, der reichlich Mühe hatte, seinen Job irgendwie hinzubekommen. Ja, das war mein Gefühl zu mir selbst, ein „Looser“, einzig geboren, den Kopf in Sand zu stecken. So jedenfalls dachte ich über mich.

Selbst als ich bereits schrieb und ich auf die himmlische Frage, für wen das Alles, spontan entschied: „Für die ganze Welt“, selbst da zweifelte ich noch daran, ob ich tatsächlich derjenige sein sollte, die Welt alleine zu durchdenken und Menschen eines Tages anzuleiten. Man hatte mir mein Selbstwertgefühl ordentlich zerstört, mir zuvor mein Rückgrat gebrochen und mich dann als Müll ausgekotzt. So war ich völlig überrascht, wohl schon im Prozess, als eines Nachts im Traum das Gesicht eines verstorbenen Freundes vor mir auftauchte. Er sah mich völlig belämmert an und bedurfte offenbar meines Zuspruchs – vor dem göttlichen Gericht. Ich hörte mich spontan „Nein“ sagen und wachte darüber erschrocken auf. Ich hatte auf dem Bauch geschlafen, jedoch sein Gesicht derart real vor meinem geistigen Auge gehabt, als stände er direkt vor mir. „Was hast Du getan?“, war die bange Frage, die das im Schlaf abgenötigte „Nein“ in mir auslöste. – „Kölsch Klaus“ nannten wir ihn übrigens, einen taffen Sportsmann, von Beruf Betriebswirt mit herausragenden Mathematik und Inormatik-Kenntnissen, der allerdings stets vehement Gott und Seele negiert hatte. Er wurde sogar böse, wenn jemand in seiner Gegenwart von Glauben oder Gott erzählte. „Ich bin Mathematiker, das All ist Mathematik und Physik und sonst ist da nichts.“ So oder so ähnlich klangen seine Worte. Mit dem geschilderten Erlebnis jedenfalls wurde mir erstmals bewusst, dass mein Urteil zählt, wenn auch nicht hier. Doch mir wurde klar, dass ich es in jedem Falle nicht mehr nötig habe, trotz meiner Herkunft und meiner Niederlagen, den Kopf in Sand zu stecken.

Kopf in Sand stecken - keine gute Idee

Metaphysik-Literatur-Installation, eine Anleitung zu Gott und Seele

Was ich Ihnen damit sagen möchte: Haben Sie den Mut, bei Gott und Ihrer Seele selbstständig zu denken. Haben Sie den Mut, sich aufzumachen. Haben Sie den Mut, sich selbst zu begegnen und Ihre Seele zu entwickeln, so wie ich es in der „Großen Falter-Installation“ beschrieben habe. Haben Sie auch dem Mut, der Gebärerin Ihrer Seele zu begegnen. Eines Tages – nach Ihrem Ableben – wird Ihnen das ohnehin blühen.

Sie müssen also nicht vor sich selbst den Kopf in Sand stecken. Wenn Ihnen noch Einsichten zuteil werden können, wenn sie sich noch in diesem Leben etwas verdienen möchten, wenn Sie sich eine bessere Basis verschaffen wollen, dann tun Sie es. Wir brauchen hier jeden, der sich nicht in eine Parallelwelt flüchtet, sondern seine Kreativität für unser aller Gemeinwohl einzusetzen bereit ist (selbst wenn uns Parallelwelten in Büchern, Film und Fernsehen immer wieder für Stunden Freude bereiten). Also bitte: Übertreiben Sie es nicht. Bleiben Sie bodenständig, offenen Herzens und wachen Verstandes.

Parallelwelt

schrieb am 29.10.2016 - Allgemein, Grundlagen zur Mystik, Lebenshilfe - Noch keine Kommentare

Viele ertragen Ihr Dasein nur noch durch die Flucht in eine Parallelwelt. So richtig zu Bewusstsein kommt mir der Gedanke regelmäßig bei Veranstaltungen wie der „Kitty Moan Convention“, kurz „Kitty Con“, die Freund Helmut Dunkel veranstaltet.

Mit Verkleidung in die Freizeit-Parallelwelt

Parallelwelt: Verkleidete auf der 1. Kitty Con

So begegneten mir heute morgen die ersten Verkleideten schon beim Brötchenholen. Das bedeutet, wenn es nicht Karneval oder Helloween ist, die Kitty Con öffnet wieder ihre Tore. Als Piraten, Zombies, Mittelalter- oder Sternenritter, Traumwelt-Prinzen und Prinzessinnen, Superhelden und Superheldinnen, Iron-Fighter und weiß was sonst noch kommen sie daher, frisch geschlüpft in die Rolle von irgendwem zu irgendeiner Zeit, nur um für Stunden nicht sie selbst sein zu müssen. Neben den Verkleideten gibt es Unverkleidete, solche, die ihre Welt im Kopf entstehen lassen und Comics, Vampire, Drachen oder sonst was zeichnen. Andere lassen ihre Figuren in der erdachten Welt von Romanen agieren. Allgemein bekannte Beispiele solch vollständiger Fabelwelten sind die Romanserien um Harry Potter oder auch den Herrn der Ringe, die weltweit viele Freunde haben. Letztendlich bleiben es jedoch Fluchten aus einer real existierenden Wirklichkeit in eine Parallelwelt am Wochenende, nur um den bescheidenen Arbeitsalltag ertragen zu können.

Parallelwelt Wochenende

Ein Retter der Menschheit fürs Wochenende

Auch ich bewege mich übrigens in einer Parallelwelt, jedoch nicht einer von Menschen erdachten Traumwelt, sondern in der tatsächlichen Realität. Im Ansatz unterscheide ich mich somit nicht von den Flüchtlingen aus der real existierenden Wirklichkeit. Doch könnte ich nicht wie sie in einer Fiktion leben. Denn das haben die uns bekannte, vermeintliche Wirklichkeit und die von Menschen erdachten Traumwelten gemein: Alle sind von Menschen erfunden und in letzter Konsequenz nicht auf Dauer erträglich. So wie sich kaum jemand am Wochenende noch über seine Arbeit definieren möchte, so wenig würde er in der Woche ein Superheld sein wollen. Er kann deshalb und muss es auch nicht, nämlich seine Rolle bis in die letzte Konsequenz ausleben, sonst müsste er vermutlich vor sich selber kotzen. Ihm reichen daher die Flucht in die Parallelwelt des Wochenendes, um an den übrigen fünf Tagen die real existierende Welt ertragen zu können.

Nicht verstanden? Dann werde ich deutlicher: Es gibt eine Wirklichkeit, nämlich die wahre Welt, die uns erwartet, wenn wir uns auf den Tod vorbereiten. Ab dem Zeitpunkt wird alles, was wir Realität nannten, Makulatur. Dann wird alles, was wir Traumwelt nannten, Makulatur. Dann zählen mit einem Male Fragen, die sich viele zu ihren guten Lebenszeiten nie zu stellen wagten oder zu stellen wagen wollten: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Gibt es einen Schöpfer und/oder ein Leben nach dem Tod? Was wird aus mir, wenn man sich nicht mehr verkleiden kann, sondern vom Körper entkleidet wird? Hilft mir dazu eine Religion oder ist dieses halbgare Wissen konkurrierender Systeme für mein Fortkommen (auch von der Erde) eher hinderlich?

Vor diesem Hintergrund macht es wohl Sinn, wenn man schon zu Lebzeiten in die parallele, wahre Welt eingetaucht ist. Wenn man mit der Gebärerin der eigenen Seele seinen tiefen inneren Frieden geschlossen hat. Wenn man weiß, wer man ist und wohin man geht. Wenn man seine Funktion für die Weltgeschichte kennt, so man denn eine hat. Dieses Eintauchen in die Parallelwelt einer von vielen Menschen zu allen Zeiten nachweisbar als „Wahrheit“ empfundenen Realität ist sehr beruhigend, weil sie ertragen hilft. Auch die Hirngespinste der Reichen, so sie denn an Gott glauben, etwa sie seien von ihr besonders geliebt, weil sie reich, weiß und schön sind. Wie borniert muss man dafür sein? Ich empfehle ihnen daher, wenn sie einen Rat hören möchten, die Parallelwelt „Wahre Welt“. Die findet sich übrigens in der hohen Literatur und gehaltvollen Märchen wiedergespiegelt. Und gelegentlich lässt sie sich, dann allerdings zumeist nur ansatzweise, ebenso aus Religionen herauslesen. Dafür jedoch ist es erforderlich, um das Ganze zu wissen, um nämlich seelisch unbeschadet mit dem halbgaren Wssen der Religionsstifter umgehen zu können.

Homosexualität und Mystik

schrieb am 27.08.2016 - Grundlagen zur Mystik, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Philosophisches - 1 Kommentar

Was könnten Homosexualität und Mystik miteinander gemein haben? Dazu die spannende Frage: Lässt sich Homosexualität vielleicht mit mystischen Einsichten erklären? Zwei Ebenen werden uns bei dem Versuch einer Antwort näher beschäftigen. Das wird zum einen die Schlüsselerlebnisebene sein und zum anderen die Auflösungsschiene. Dazu vorweg bemerkt, beschäftigt sich Mystik unter anderen  mit Schlüsselerlebnissen, also den wichtigen Erlebnissen im Leben eines Menschen. Solche Begebenheiten werden aufgespürt, danach aufgearbeitet und  schließlich in Weisheit verwandelt.

Beginnen wir mit den (oft unerkannten und verdrängten) Wendepunkten im Leben. Bei meiner Suche in mir nach Schlüsselpunkten in meiner Kindheit erinnerte ich mich an ein „homoerotisches Erlebnis“. Damals „schwänzelte“ ich kurz mit einem anderen kleinen Jungen. Uns beiden langte diese kurze erotische Erfahrung, die uns Spaß bereitete. Doch weder er noch ich ließen uns später davon leiten. Es drängte sich mir auch nie der Wunsch nach Wiederholung auf, sodass das Schwänzeln eine Episode ohne Wirkung blieb. Daraus schließe ich, dass Homosexualität nicht von einem einzelnen „Knotenpunkt im Leben“, wie man Schlüsselerlebnisse auch nennt, abhängig ist. Vielmehr könnte es in dem berichteten Fall sogar lediglich eine „Art Abfrage“ gewesen sein, ob eine entsprechende sexuelle Neigung vorhanden ist.  

Darüber hinaus sind mir aus der Auflösung von Schlüsselerlebnissen im Zusammenhang mit dem Tod, insbesondere der Abtreibung und dem Martyrium, Zeiten teilweiser oder völliger Seelenlosigkeit bekannt. (Hafis: „Bin ich lebend ohne Leben, mag es Wunder dich nicht nehmen, denn wer würd‘ der Trennung Stunden rechne zum Betrag des Lebens.“) Bekannte literarische Beispiele aus Deutschland sind zwei Märchen der Brüder Grimm: Hinsichtlich von Tod und Wiedererweckung des männlichen Seelenteils ist es das Märchen „Der treue Johannes“ und hinsichtlich Tod und Wiedergeburt beider Seelenteile die Erzählung „Der Trommler„.  Übrigens handelt es sich beim Martyrium mit Wiedergeburt beider Seelenteile nach einer Zeit ohne Seele (wie es Hafis oben beschreibt) um die Zusammenführung mehrerer Erlebnisse, damit die Abtreibung aufzulösen, doch ohne selbst abgetrieben zu haben. Goethe wäre dazu zu erwähnen, der im „Wilhelm Meister“ die Erlebnisse schildert, die er schließlich im Faust auflöst. Doch zurück zum Thema Homosexualität und Mystik.

Kein Ausgangspunkt für Homosexualität und Mystik

Die Seele verlässt den Körper, um ihre Hülle (den Körper) zu betrachten

Aus meiner Leidenszeit zur Auflösung der Erlebnisse ist mir noch eine Zeit nur mit weiblichem Seelenteil erinnerlich. Damals fühlte ich mich, wie es Nina Hagen formulierte, „unbeschreiblich weiblich“. Mit den Märchen der Brüder Grimm erklärt, ist das mit dem toten Johannes (dem Tod der männlichen Seele) zu vergleichen. Mit dem „Ableben“ wird eine Zeit totaler Weiblichkeit ermöglicht, bevor „Der treue Johannes“ wiedererweckt wird. Kernaussage des Märchens ist denn auch: „Gräme Dich nicht, der männliche Seelenteil ist nur kurz weg und du bekommst ihn wieder.“ In punkto Homosexualität und Mystik hätte die Begründung der Homosexualität aus der Auflösung von Erlebnissen daher bedeuten müssen, dass ich mich mit nur der weiblichen Seele vermehrt zu Männern hätte hingezogen fühlen müssen. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Ich fühlte mich mit einem Male unter Frauen viel wohler. Damals hatte ich echte Freundinnen, zumindest für die kurze Zeit, bis die auch noch die weibliche Seele in mir ausgebrannt wurde. Vergleichen Sie dieses totale Ausbrennen bitte mit dem Märchen „Der Trommler“, wo dieses weitere Sterben der verbliebenen weiblichen Restseele mit der völligen Vernichtung des Waldes durch Feuer umschrieben wird (eine der Aufgaben des Jünglings). Mir kommen im Übrigen bei Niederschrift dieser Zeilen tiefe Zweifel, ob solche Überlegungen Transsexuellen helfen könnten. Im Grunde wird man mystische Auflösungsprozesse für alle sexuelle Neigungen ausschließen müssen, damit also keine Verbindung von Homosexualität und Mystik, von Transsexualität und Mystik oder irgendetwas anderem mit Mystik

Somit zu den wenigen und leider schmalen Ergebnissen: Homosexualität wird, wenn sie überhaupt einem Schlüsselerlebnis (mit) entwachsen sein sollte, (auch) nicht aus mystischer Vorgehensweise mit Verlust eines Seelenteils heraus angestoßen. Homosexualität und Mystik (auch Transsexualität und Mystik) haben nichts mit der Dualität von Seele gemein und gehen deshalb nicht auseinander hervor. Auszuschließen sind aufgrund der göttlichen Abkunft der Seele des Weiteren Ursachen aus der Natur des Göttlichen heraus, selbst wenn sich Gott in der direkten Schau als Frau offenbart, denn Gott ist in der Tiefe eine Trinität aus Frau-Mann und Liebe. Damit bleiben nur andere Ursachen für sexuelle Orientierungen, so etwa Gene, Erziehung, gesellschaftliche Gründe etc. Für genetische Gründe allerdings wäre ich der falsche Ansprechpartner. Mein Beritt sind neben religiös und damit gesellschaftlich bedingten Orientierungen tiefe seelische Einsichten.

Astrophysik, Schamanismus, Mystik

schrieb am 08.02.2016 - Allgemein, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Philosophisches - Noch keine Kommentare

Astrophysik, Schamanismus, Mystik – geht das überhaupt zusammen? Spartenübergreifend waren Astrophysik, Psychologie, Hirnforschung, Computerspiele und Religion Themen der Sendereihe „Mysterien des Weltalls“, die im ZDF-Info-Kanal am 07.02.2016 ausgestrahlt wurde. Versteckt gehörten jedoch ebenso Schamanismus und Mystik dazu. Denn immer dort, wo die Wissenschaften in Bereiche von Seele und Gott und damit zu den Fragen des wahren Lebens vordringen, überschreiten sie häufig (unbewusst) Grenzen. Ganz offenbar hat dies nicht selten weitreichende Konsequenzen für die Probanden zur Folge, wie ich mit einigem Erschrecken feststellen musste.

Relativ unproblematisch sind natürlich Untersuchungen zum Aufbau der Materie, selbst wenn die Spuren von Antimaterie in und unter uns zunächst einmal Unbehagen bereiten. Schließlich reagieren diese besonders heftig und lösen sich bei Kontakt miteinander in pure Energie auf. Recht witzig fand ich zudem die Vorstellung, dass wir aus Teilchen bestehen, die keine Ausdehnung haben und daher unsichtbar sind. Im Grunde sind wir wohl nur ein Konglomerat aus vier verschiedenen Kräften, die miteinander in Wechselwirkung treten. Erfreulicherweise haben die kleinsten Teilchen, die Quarks, dann jedoch Masse, sodass ich meiner Waage trauen darf. Eine Higgs-Diät könnte ich mir dazu vorstellen, bei der ich mich nur von einigen besonders schweren Teilchen trennen muss, um ordentlich abzunehmen. Doch Scherz beiseite: Viel interessanter fand ich, dass wir aus Sternenstaub bestehen und damit recht genau dem Weltbild des Schamanen Mani entsprechen. Er vertrat neben einem radikalen Dualismus von Gut und Böse, Licht und Finsternis, Geist und Materie die Auffassung eines Kampfes von Lichtteilchen aus der Finsternis. Darüber hinaus geht es in seiner Lehre um (dann allerdings eher mystische) Überlegungen einer Rückkehr der Teilchen zum Licht. Mithin finden sich bei ihm, schon vor 1.800 Jahren, neben mystischen Erfahrungen, Überlegungen zum Urknall, zu Materie und Antimaterie sowie zur Herkunft unserer Atome aus den Exoplosionen von Supernovae. Das darf man spannend finden: Ein Schamane, der um 220 nach Christus bereits zu solch tiefgreifenden Einsichten gelangte. Allein Bewusstseins-Informationen etwa aus Mikrotuboli, also Strukturen unserer Zellen, die womöglich mit dem Universum verschränkt sind, werden es wohl kaum gewesen sein.

Ich mutmaße, Mani griff auf ein im All vorhandenes Wissen zu, sodass er bereits auf einfachste Weise die Bereiche Astrophysik, Schamanismus, Mystik vereinen konnte. Zugleich gab er über Raum und Zeit hinaus Antworten auf weitere Fragen, nämlich auf solche hinsichtlich eines Schöpfers des Alls, einer Seele sowie dem Sinn des Lebens. Selbstredend muss ich mich als Mystiker dazu nicht Erkenntnissen der Wissenschaften bedienen, ist mit schließlich bekannt, dass wissenschaftliche Ansätze dazu nicht taugen. Dennoch war es für mich aufschlussreich, was sich Wissenschaftler aufgrund ihrer Forschungen zu den Fragestellungen überlegten. So vermuten manche Astrophysiker aufgrund der Möglichkeiten, alles mathematisch erfassen zu können, in ihren Formeln das Wirken eines Schöpfergottes. Hirnforscher glauben im Gehirn Gott zu entdecken und Computerwissenschaftler vermuten eine virtuelle Welt, weil sie in der künstlichen Intelligenz Parallelen zu unserer Denkweisen finden. Sie könnten sich Gott etwa als Wesen hinter einer „Welt am Draht“ vorstellen. Damit gäbe es mehrere Modelle, die einen Schöpfer wahrscheinlich erscheinen lassen.

Astrophysik, Schamanismus, Mystik - übergreifendes Denken bedarf fundierter Kenntnisse aller Bereiche

Die Seele verlässt den Körper, um ihre Hülle (den Körper) zu betrachten

Allerdings bliebe noch ein weiterer Aspekt der Lehre Manis, zu erhellen: Seine Vorstellung von der Notwendigkeit, sich als Lichtteilchen auf der Erde zu vervollkommnen. Die Voraussetzung dafür wäre natürlich die Existenz eines himmlischen Richters/einer eben solchen Richterin, sodass Gott und Seele für mich untrennbar zueinander gehören. Wissenschaftler sehen das teils anders, trennen und ordnen dann aber doch Dinge zueinander, die sie anderen Bereichen entnommen zu haben glauben. Doch langsam: Für Materialisten ist Seele natürlich kein Thema, da sie ohne Nachweis einer „Lichtgestalt“ grundsätzlich deren Existenz in Zweifel ziehen. Für viele andere Forscher ist Seele eine bloße Verknüpfung von Nervenzellen und Hirnforscher glauben teilweise an ein ausschließlich reines Ideengewebe.

Ein Professor namens Michael Persinger nahm sich dann auf seine Weise der Frage einer Existenz Gottes an – und landete mit einem tatsächlichen „Nachweis von Seele“ und einer Seelenwanderung seiner Probandin im Schamanismus. Er selbst sprach allerdings anschließend, ohne Kenntnis dessen, was er da tat, von durch ihn generierten „Gotteserfahrungen“. Im Einzelnen: Seine, dann auch in der Sendung interviewte Probandin „Domenica“, erfuhr zunächst nur, dass sie an einem Experiment für „Entspannung“ teilnähme. Sodann stimulierte er mittels Magnetspule in einem (von ihm so genannten) „Gotteshelm“ den rechten Temporallappen in ihrem Gehirn. Während das linke Äquivalent des Gehirns offenbar für Sprache und Bilder zuständig ist, ist er auf der rechten Seite der Sitz für außerkörperliche Erfahrungen. Prof. Persingers interviewte Probandin berichtete danach jedoch nicht von einem Schauen der höchsten Wesenheit, sondern von fünf gesichtslosen Gestalten, die ihr nicht sonderlich Freude bereiteten. Auch erzählte sie von einem Feuer, dem sie sich ausgesetzt sah. Im Gegensatz zu einem früheren, ersten Mal, wo eine außerkörperliche Erfahrung als angenehm empfunden wurde, trat sie nun wohl nur noch halb aus sich heraus. Was war geschehen?

Wenn sich Prof. Persinger im Komplettpaket mit Astrophysik, Schamanismus, Mystik auseinandergesetzt hätte, hätte er erkennen können, dass seine Probandin beim ersten Mal eine (mystische) Seelenwanderung vollzogen hatte, die sie zugleich als angenehm empfand. Eine Frage, die sich der Forscher in diesem Zusammenhang hätte stellen müssen: Verfügt die Schwesternschülerin etwa aufgrund eines frühkindlichen Prügelerlebnisses über eine leicht aufspaltbare Seele und – welcher Seelenteil reiste? Beim zweiten Mal war es dann das „Spiel mit dem Feuer“, das die Probandin auch genau so wahrnahm. Denn die fünf gesichtslosen Gestalten verweisen nicht auf Gott, sondern auf schamanisches Reisen, insbesondere auf die schamanischen Schutzgeister, die Schamanen bei ihren Reisen zu begleiten haben. Nicht also eine „Gotteserfahrung“ generierte er, sondern er stürzte seine Probandin womöglich in das Schamanentum, damit eine „heiße Initiationen“, die zugleich wie Feuer empfunden wird. War das also eine tatsächlich „entspannende Übung“?

Für mich ist diese Art der Forschung ohne Kenntnis der Feinheiten von Schamanismus und Mystik mit großen Bedenken behaftet, denn wenn man sich mit den beiden Wegen zur Erkenntnis nicht auskennt. Man wirft Menschen, die sich einem anvertrauen, womöglich um Jahre oder sogar um ein ganzes Leben zurück. Ich würde mich das an Stelle eines unbedarften Wissenschaftlers nicht trauen. Ohnehin hielt ich es für sinnvoller, die bereits vorhandenen Erkenntnisse aus mehreren tausend Jahren Kulturgeschichte aufzuarbeiten, anstatt mit problematischen Experimenten Mitmenschen in die Irre zu leiten. Zudem – und das ist für viele ja noch wichtiger als das Seelenheil eines x-beliebigen Mitmenschen – damit sinnlos Geld zu verschleudern. Also fasst man besser sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch die Erfahrungen der alten Wege strukturiert zusammen zu ‚Astrophysik, Schamanismus, Mystik‘.

Zu Mani bliebe anzumerken, dass neben seinen „astrophysikalischen Grundkenntnissen“ auch seine mystischen Einsichten von einer „Zwischenstation“ Kenntnis zu geben scheinen, aus der heraus er sich mit Einsichten bediente und die im berichteten Falle zugleich die Heimat der „fünf noch gesichtslosen Schutzgeister Domenicas“ gewesen sein könnte. Die alten Ägypter nannten es das „Zwischenreich des Ach“, in dem alle noch der Vervollkommnung zustrebenden Seelen zwischen zwei körperlichen Existenzen „geparkt“ werden. Und das scheint zugleich eine Station zu sein, in der es keine Zeitachse in dem uns bekannten Sinne zu geben scheint. Im Grunde wissen wir dank solcherlei Überlegungen zur Religions- und Kulturgeschichte schon seit Jahrtausenden, um was es geht. Da bleibt mir nur zu hoffen, dass Prof. Persingers Probandin „Domenica“ ohne seelische Blessuren davonkam. Zugleich möchte ich dem Wunsch Ausdruck verleihen dürfen, dass künftige Forschergenerationen wieder zu lesen lernen und dies bitte nicht allein in ihrer Fachliteratur.

Lesen sie auch den Beitrag zur Stringtheorie

Alte Frauen, Lügner, Rotstiftbarone

schrieb am 29.01.2016 - Allgemein, Lebenshilfe, Politik - 2 Kommentare

Mein Job ist der tägliche Wahnsinn: Offenbar gibt es kaum noch jemanden, der nicht auf Geld aus ist. Meine Herrschaften, kommt in dem Satz: „Der Sinn des Lebens besteht darin, seine Seele zu vervollkommnen“ vielleicht das Wort „Geld“ vor, oder „mein Auto“? Oder steht da etwas von „Leute oder Versicherungen bescheißen“, sprich: „Solidargemeinschaft aufkündigen“? Ich meine nicht, aber ich kann mich irren. Die obige Aussage zum Lebenssinn geht übrigens weiter mit: „Dies geschieht durch die Auflösung von Schlüsselerlebnissen, die zu Selbsterkenntnis und göttlicher Selbsterkenntnis befähigen.“ Mit anderen Worten, es geht im wahren Leben um nichts anderes als um das seelische Erwachsenwerden, um damit den Austritt aus dem Geburtenkreislauf zu erlangen. Das kann ich wohl noch etwas anders formulieren, doch inhaltlich bliebe sich das gleich und Überlegungen wie „Geld, Gewinnmaximierung oder Lügen und Betrügen“ sind jedenfalls nie dabei. Ich nenne daher diese allenthalben zu beobachtende Raffgier (selbstredend seelisch Kind gebliebener) „asozial“ und muss leider dazu konstatieren, dass sich diese Geisteshaltung durch alle Alters- und Gesellschaftsschichten zieht.

So komme ich vor kurzem einen Radweg entlang, als mir eine alte Dame ins Fahrrad fährt, Kopf runter, Anlauf genommen und rein in die Seite. Nachdem sie sich dabei selbst zu Fall brachte, machte sie mir Vorhaltungen. Ich sei daran schuld, dass sie gefallen sei. Aus anfänglicher Verwunderung wurde nun Verärgerung. Doch damit nicht genug: Dreist wurde es, als sie gegen mich noch Strafanzeige erstattete, um Ansprüche auf Schadenersatz und Schmerzensgeld einfacher durchsetzen zu können. Wie „clever“: Erst mit dem „Alte-Frauen-Bonus“ die Schuld verschieben, dann die Kohle zocken (hier wohl für ein neues Rad), und anschließend ins Fäustchen gelacht. Und mir erzählte man, weiße Haare ständen für weise. Was für ein albernes Ammenmärchen!

Das Vorgehen der Alten ist natürlich beileibe kein Einzelfall, wie mir als Schadensachbearbeiter hinlänglich bekannt ist. Allerdings wurde ich, ob dieses eigenen Unfalls erst richtig auf das Phänomen aufmerksam und habe deshalb andere (oft ebenso) alte Frauen auf ihren Fahrrädern beobachtet. Die führen den Linksverkehr ein, fahren bei Rot oder schaukeln mal nach rechts und mal nach links, ganz wie sie ihnen beliebt, durchweg aber in einer höchst eigenen Ideallinie. Was soll’s? Gegen Damen muss der Mann ja galant sein, vor allem gegen alte. Und nicht viel anders, wenn Frau oder Herr Arroganz (selbstredend auch jüngere) am Steuer sitzen. Bemerken sie andere Verkehrsteilnehmer nicht oder sollen die sich gefälligst in den Graben werfen? Leben oder Tod, es scheint völlig egal zu sein, was aus den Mitmenschen wird, getreu dem Motto: „Ich komme überall durch!“ Kleiner Hinweis meinerseits: Wer eines anderen Menschen Leben auslöscht, wird von Gott dafür bestraft. Es gibt zudem kein „Man lebt nur einmal“ und wird nicht mit Absolution der Kirche in das Himmelreich verfrachtet. Welcher Idiot glaubt denn wirklich, dass sich Gott von irgendwelchen Pfaffen etwas vorschreiben oder sich vergackeiern lässt?

Das Spiel wiederholt sich selbstredend zugleich außerhalb der Straße. Nicht wenige Menschen glauben, sie könnten sich ungestraft alles erlauben, so mit „Ex und Hopp“ alle Ressourcen dieses Planeten verballern, alle fossilen Energien verfeuern und damit das Klima schädigen, die gesamte Landschaft zubetonieren und so weiter. Nein Herrschaften, könnt Ihr nicht, denn das Leben ist im Zyklus von Tod und Wiedergeburt eine göttliche Prüfung der Seele. Und wer in diesem Leben völlig maßlos lebt, nimmt seiner Seele, was diese womöglich in einem nächsten Leben braucht. Die Allermeisten von Euch kommen im jetzigen Leben aus dem Zyklus der Wiedergeburten doch gar nicht raus. Wie bescheuert muss man also sein, die eigenen Lebensgrundlagen für die Zukunft zu zerstören. Und noch am Rande notiert: Wie dämlich ist es zudem, unberechtigt Mystiker um Geld anzugehen, Leute, die für den Himmel arbeiten und der Wahrheit verpflichtet sind?

Doch zurück zum Thema: Die gesamte Lebenskonzeption dieser Gesellschaft hängt an: „Man lebt nur einmal. Man darf sich die Welt untertan machen. Die Kirche erteilt Absolution für alle Sünden. Oder noch idiotischer: Alle Gotteskrieger kommen gleich – ohne Umweg in das Himmelreich.“ Nein, Freunde, es ist eine hirntote Veranstaltung, sich ohne eigenes Wissen auf diejenigen zu verlassen, die Euch mit Heilsversprechen ködern und dabei nur ihre eigenen Ziele im Auge halten. Lügner sind es und Betrüger! Besonders heftig wird es übrigens, wenn man angehalten ist, für 21 Weintrauben (aramäisch) statt für 21 Jungfrauen (arabisch) Leben auszulöschen. Denn Mohammeds Handelswelt sprach aramäisch und man mutmaßt deshalb, dass der Koran auf Aramäisch und nicht auf Arabisch verfasst wurde, zumal die ältesten Korane nur Konsonanten und keine Vokale enthielten. Bedeutet im Klartext: Töten für 21 Weintrauben statt für 21 Jungfrauen, und das versprochen von einem Kamelreiter. Danke schön.

Ebenso widerwärtig das Wirken der Rotstiftbarone. Das sind Leute, die heutzutage in den Firmen oder der Politik die Strippen ziehen. Als noch Juristen auf den Chefsesseln saßen, hielt man etwas auf die Achtung der Menschenwürde. Ein Führender war sich einst der eigenen Position und seiner Verantwortung bewusst. Seitdem Rotstiftbarone das Zepter schwingen, ist der Mensch zum Produktionsfaktor verkommen. Zwar brummt die Wirtschaft immer heftiger, doch das auf Kosten von Menschlichkeit und Umwelt. Auch das mag mit dazu beitragen, dass es immer rüder zugeht, inzwischen sogar schon „alte Damen“ auf Schadenersatz und Schmerzensgeld spekulieren. Besonders kotzt mich übrigens an, dass viele Rotstiftbarone ihr ungestümes Paarungsverhalten mit Sozialkompetenz verwechseln. Doch will ich nicht abschweifen.

Im Grunde kann man nur den Kopf schütteln: Keine Achtsamkeit in eigenen Dingen, keine Achtsamkeit bezüglich der Mitmenschen, keine Achtsamkeit hinsichtlich der Umwelt, nur Ellenbogen raus und draufgehalten. Herrschaften, wenn wir uns nicht bald besinnen, dürfte diese Erde über kurz oder lang keine Heimstatt mehr für Seelen sein können, die sich HIER zu vervollkommnen haben. Gott wird es am Ende egal sein, ob sich das eine oder andere ihrer Kinder prächtig entwickelte oder ob das eine oder andere Menschlein mit seinem Fadengespinst (Seelchen) nur zur Belebung von Steinen taugte. Sie ist ohnehin überall in diesem Universum und es geht ihr nichts verloren. Nur Eure Persönlichkeit, Eure sämtlichen Mühen aus früheren Existenzen macht Ihr Euch damit selbst zunichte. Aber wenn das so gewollt ist, bitte schön.

Freie Presse, freies Denken?

schrieb am 22.01.2016 - Allgemein, Lebenshilfe, Philosophisches, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

‚Freie Presse, freies Denken‘ sind vorgeblich hier bestehende Grundrechte. Werden Sie womöglich durch Drittsenderechte der Kirchen in Radio und Fernsehen konterkariert?

Das Grundgesetz garantiert (Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 GG) die Rundfunkfreiheit. Betone hier „Freiheit“. Der Gesetzgeber muss dazu einen verfassungsgemäßen rundfunkpolitischen Ordnungsrahmen setzen. Mit den Vorschriften soll eine Vielfalt an Meinungen im Rundfunk ermöglicht, zugleich die Bürger frei, umfassend und wahrheitsgemäß informiert werden. Ich wiederhole: „Vielfalt an Meinungen, Informationen frei, umfassend und wahr“. Dieses hehre Ziel wird allerdings durch Vereinbarungen und Vorschriften wie den Rundfunkstaatsvertrag, Landesmediengesetze und Sendersatzungen konterkariert, weil nämlich Kirchen als bedeutsame gesellschaftliche Gruppe im Programm der öffentlich-rechtlichen wie der privaten Sender „angemessen“ (nämlich mit Gottesdiensten, Andachten, Morgenfeiern ) zu Wort kommen müssen. Die Kirchen nehmen ihre sogenannten Drittsenderechte dann mit selbst gestalteten Sendungen wahr, deren „geistiger Dünnpfiff“ häufig kaum zu überbieten ist. Schon im Januar 2007 schrieb ich daher der WDR-Intendantin, dass mir die Morgenandachten allmählich „mental“ Probleme bereiten. Dazu gab ich Kostproben. So weckten mich am 10.1.2007 die Sätze: „Meine Seele ist völlig verstört. Bitte Herr errette mich.“ Und am 11.1.2007 kam der Satz: „Im Tod ist Leben.“ Nicht nur Nietzsche riecht in solchen Worten die Würze von Totenkammern. Kaum besser der Domprobst aus Münster in seiner Andacht am 12.1.2007: „Und weil Jesus für uns alle am Kreuz gestorben ist, haben wir an Statur gewonnen.“ Wie bitte? Man erweist den Mitmenschen mit dem eigenen Tod nicht nur einen Gefallen, sondern verhilft ihnen zugleich damit zu mehr Format?

Wieweit weit dürfen Kirchen eigentlich gegenüber (besonders muslimischen oder freidenkenden GEZ-Gebührenzahlern) gehen und was hat das noch mit ‚Freie Presse, freies Denken‘ gemein? Nun wird in der Verfassung ebenso das Grundrecht der Religionsfreiheit (Artikel 4 Absatz 1 und 22 GG) garantiert. Es scheint jedoch nach den landesrechtlichen Vorschriften nur für die evangelischen Kirchen, die katholischen Kirche sowie die jüdischen Gemeinden zu gelten. Nur sehr zögerlich werden Drittsenderechte anderen Religionsgemeinschaften zugesprochen. Doch was ist bitte mit einzelnen Menschen, die ihren eigenen Weg zu Gott gefunden haben? Müssen sich Mystiker jeden Morgen anhören, dass Kirchgänger für ihren Glauben an eine körperliche Wiederauferstehung den Körper ihres Herren verzehren? Das klingt arg nach Kannibalismus. Und das offenbar dort nicht minder beliebte Blutsaufen hat etwas von Vampirismus. Beides sollte in einer zivilisierten Welt nicht geduldet werden. Zudem sollte es den Anhängern dieses merkwürdigen Kultes schon aufgefallen sein, dass es mit einer Wiederauferstehung der Körper nichts geben kann, weil alles Biologische auf dieser Welt vergeht. Allenfalls sind daher wohl seelische Wiedergeburten zu erwarten, die im Übrigen weltweit und in allen (zumindest alten) Kulturen als persönliche Erfahrungen zugleich geistiges Allgemeingut sind. Andererseits wird an der merkwürdigen Überlegung der Wiederauferstehung von den Toten, quasi der Wiedererweckung als Zombies, deutlich, dass es sich bei dieser Idee nicht um eine aus vielen Prozessen gewonnene Einsicht handeln kann, sondern es die Meinung eines einzelnen (daher jedoch sehr merkwürdig gestrickten) Stifters sein muss.

Wenn ich im Sinne von ‚Freie Presse, freies Denken?‘ Sender anschreibe, werden meine Anregungen mit Hinweis auf die entsprechenden Vorschriften zu Drittsenderechten „abgeschmettert“. Ebenso räumt man mir keine Sendezeiten ein, gibt mir keine Gelegenheit, Ihnen zu unterbreiten, was sich mit eigener mystischer Erfahrung zugleich an fremder Weisheit aufschließen lässt. Das bedeutet, dass alle außerhalb der Religionsgemeinschaften gesammelten Erfahrungen unabhängiger und freier Menschen unterdrückt werden. Das hat sicher nichts mit einer vorgeblich garantierten Meinungsfreiheit zu tun, auch nichts mit ‚Freie Presse, freies Denken‘. Das hat sicher ebenso wenig mit einem umfassenden und wahrheitsgemäßen Informationsangebot gemein. Vielmehr werden nur die Vorstellungen sehr obskurer Religionsgemeinschaften manifestiert und das, obwohl diese inzwischen auf fast allen Gebieten dank wissenschaftlicher Erkenntnisse zurückweichen mussten. Im Kernbereich dürfen diese komischen Religionen weiter tun und lassen was sie wollen, dürfen Menschen in die Irre leiten und sich gegen mystische Einsichten sperren.

Ich kenne einige nette Theologen, keine Frage, doch zugleich auch andere. Letztens meinte ein evangelischer Theologe, er arbeite mit Männern. Auf meine Frage, was er dem im Falle einer Trennung von der Partnerin und/oder der Arbeitslosigkeit seinem Gegenüber erzähle, kam nur ungläubiges Staunen, wie ich so etwas denn fragen könne. Als ich darauf nachsetzte, ob er dann mit seinem Seelenheil persönlich vor Gott dafür gerade stände, dass wenigstens seine Bibel-Weisheiten Wahrheit wären, kommentierte er das nur mit „Arschloch“ und brach das Gespräch ab. Ja Herrschaften: Was soll man denn mit Priestern, die nichts wissen und sich nicht auf ihre Aussagen festnageln lassen? Was soll die Welt mit solchen Hallodris, denen das Seelenheil ihrer Mitmenschen offenbar völlig egal ist und die den Mitmenschen jeden Mist verklickern, allein weil Lügen und Betrügen Teil der eigenen Existenzberechtigung ist und am Ende übrigens auch allein dem eigenen körperlichen Wohlergehen dient?

Sehen wir weiter: Wenn schon die Rundfunk- und Fernsehsender dank entsprechender Vorschriften geknebelt werden, sieht sich vielleicht die schreibende Zunft als Korrektiv? Es muss sich ja nicht jedes Regenbogenblatt oder jede Verbraucherzeitung einmischen, doch sollten dies zumindest die führenden Titel der Tages- und Wochenpresse. Gibt es also noch ‚Freie Presse, freies Denken‘ bei den großen Blättern? Leider nein Herrschaften, wo Gesetze und Verordnungen nicht hinlangen, richtet es die freiwillige Selbstbeschränkung. Das jedenfalls enthüllten mir Briefe der Chefredakteure verschiedener Blätter im Anschluss an meine „Pressebriefe“. Offenbar zählt jeder Zuspruch eines studierten Betrügers mehr, als das offene und ehrliche Wort eines Mystiker. ‚Freie Presse, freies Denken‘ gilt nicht für Menschen, die mit Selbst- und Gottvertrauen ihren eigenen Weg gemacht haben. ‚Freie Presse, freies Denken‘ gilt nicht für große Literaten, ja selbstletzten Endes noch nicht einmal für halbgare Religionsstifter. So etwa wurde ich, als einer der Großen seiner Zunft, mein eigener Glaubenslehrer. Ich bin nicht wie Moses, Jesus oder Mohammed in mittlerer oder sogar nur in niederer Meisterschaft unterwegs, sondern habe als Rätselmeister wie mittlerer Meister alle Erlebnisse aufgelöst. Nebenbei habe ich zugleich alle Religionen auf die Schlüsselerlebnisse ihrer Stifter zurückgeführt. Selbstredend stehe ich dazu mit meinem Seelenheil persönlich vor Gott dafür gerade, dass meine Informationen zu Lebenssinn und Weisheit, zu Märchen, Religionen sowie der Verpflichtung, sich selbst zu erlösen, wahr sind. Und ebenso selbstredend genieße ich in diesem Zusammenhang das Vertrauen der Mutter aller unserer Seelen.

Unstreitig steht die Erde am Abgrund und unstreitig flammen immer mehr religiöse Kämpfe auf. Dennoch hält man unfassbar sklavisch an den Glaubensgemeinschaften fest, anstatt die Grabenkämpfe mit dem schon seit 2500 Jahren erreichbaren Wissen zu beenden und den Planeten in eine Heimstatt für alle Seelen zurückzuverwandeln. Man kann darüber nur den Kopf schütteln. Andererseits habe ich es für mich inzwischen schon ein Stück weit aufgegeben, noch während meines irdischen Daseins zumindest die Betonköpfe der Presse zu erreichen.

Zen-Buddhismus und Erkenntnis

schrieb am 24.12.2015 - Grundlagen zur Mystik, Lebenshilfe, Pamphlet, Philosophisches - Noch keine Kommentare

Für viele in die fernöstlichen Kulturen Verliebte gehören ‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ zusammen. Entspricht das überhaupt den Tatsachen oder entspringt die Verknüpfung einer tiefgreifenden Unkenntnis?

Unter dem Begriff „Zen“ wird eine Sammlung des Verstandes in Versunkenheit gefasst, in der alles Dualistische aufgehoben ist, also „Ich und Du“, „Gut und Böse“, „Subjekt und Objekt“, „Wahr und Falsch“ und so weiter. Der Weg des „Zen“ wird gepriesen als eine mystische Erfahrung und mancher hält ihn für den Königsweg zur Erkenntnis schlechthin. Das Sitzen und Sichversenken sei nämlich der direkteste und steilste Weg zur Erleuchtung, was der Fachmann mit „Satori“ umschreibe. Gefeiert wird das Sichversenken darüber hinaus als eine Befreiung aus jeglicher Knechtung der Gedanken.

Mein lieber Scholli, der Anspruch ist hoch, allerdings nur was die vorgebliche Qualität der Ergebnisse anbelangt. Um sich nämlich bereits vertieft und umfassend über sich Klarheit zu verschaffen, bedarf es einer Betrachtung des Selbst wie in vielen Spiegeln, um zur Erkenntnis zu gelangen. Eine Weisheit, die uns bereits in Hesses „Steppenwolf“ im „Traktat des Steppenwolf(es)“ vorgestellt wird, und die über ein banales Schwaz/Weiß-Denken weit hinausführt. So findet man mit der dualistischen Betrachtung des Zen vielleicht noch heraus, wer in einem sexuellen Schlüsselerlebnis Täter und wer Opfer war. Doch auch dort gilt es zumeist, beide Anteile in dem Erlebnis zu untersuchen. Unlösbar wird es jedenfalls für den Zen, folgende Fragen zu beantworten: Wie löse ich eine Notwehr auf der göttlichen Selbsterkenntnisebene, wie ein frühkindliches Prügelerlebnis, wie eine Seelenwanderung, wie eine Abtreibung und so weiter. Das funktioniert nicht mit Schwarz/Weiß-Denken. Im Grunde offenbart der Zen-Buddhismus mit seinem Denkansatz bereits, woher er stammt. Er gehört zur (nach Laotse) mittleren Meisterschaft, allerdings ohne Gewähr, damit die mittlere Meisterschaft tatsächlich erreichen zu können. ‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ gehören nur auf schmaler Schiene beieinander, denn der Adept bleibt ohne Erkenntnis hinsichtlich göttlicher Aufnahme. Der Zen bietet zudem keine Ansätze für das Auflösen von nicht-sexuellen Erlebnissen.

'Zen-Buddhismus und Erkenntnis' klammern das Schamanisieren aus.

Die Seele verlässt den Körper, um ihre Hülle (den Körper) zu betrachten

‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ bleiben somit eine Nabelschau auf der Ebene dualen Denkens, ohne eine höhere Meisterschaftsstufe (wenn es denn gut läuft) als maximal die mittlere zu erlangen. Also: Steiler Weg zum Gipfel der Erkenntnis? Eher nicht, vor allem, wenn man in der Rückwärtsbetrachtung weitere Erlebnisse aufspürt, die sich nicht mit „Gut und Böse“ aufschließen lassen. Was würde ein Zen-Buddhist etwa zu Goethes Herausziehen der männlichen Seele aus der Brust, dem Ausbrennen des weiblichen Teiles und der Wiedergeburt der in Liebe verbundenen Teile der Gesamtseele erzählen? Wie erklärt der Zen-Buddhist Hafisens Seelenopfer, das für ihn zum Rettungsmittel wird. Wie erklärt der Zen-Buddhist allein das „Sich-Betrachten, wie es die nebenstehende Figur aus Afrika aufzeigt? Noch immer nicht überzeugt? Lieber Zen-Buddhist: Wozu gehört die Figur eigentlich, zu Schwarz oder zu Weiß, zu Schamanentum oder Mystik oder ist Schwarz/Weiß umgekehrt zuzuordnen? Die Antwort ist: Sie gehört zu beidem, kann Schamanisieren oder mystisches Sich-Betrachten sein. Und beide Richtungen sind mal schwarz, mal weiß, doch meistens bunt!

Doch zurück zum Thema: Im Moment ist ‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ in aller Munde und damit leider arg „en vogue“. Sogar mancher Talkmaster schwafelt von den Vorzügen dieser Denke. Dabei wäre es möglich, sich auf westliche Denktraditionen zu besinnen. Wir kennen genügend Literaten, wir haben dazu nicht wenige Märchenerzähler, die uns mit uns selbst helfen können, für alle Meisterschaften. Dass Platon zudem seinen geistigen Ziehvater Parmenides auf Kosten einer eigenen Philosophie (seiner Denkschule) diskreditierte, mag auch mit der (unausgesprochenen) Einsicht zusammen gehangen haben, dass ein wie im Zen-Buddhisnus propagiertes Schwarz/Weiß-Denken (wie das des mittleren Meisters Parmenides) eben nicht ausreicht, die Welt zu erklären. Wir müssen uns daher ebenso wenig von Platon (mancher sagt Plato) verabschieden, wenn wir die Denkweise der Literaten eröffnen. Auf einer übergeordneten Ebene nämlich ließe sich Beides wieder miteinander verbinden. Denn ebenso wenig man einen Zen-Buddhisten morgens mit dem Wort „Atommüll“ in die Versenkung schicken kann und der abends mit einem Entsorgungskonzept wiederkommt, genauso wenig können wir bei den anstehenden Problemen in der Welt auf die Logik der Denkschule Platons verzichten.

Wenn ich hier also zunächst einmal gegen den Zen predigen muss, so weil er nur einen kleinen Ausschnitt von Mystik abbildet. Dennoch werden ‚Zen-Buddhismus und Erkenntnis‘ mit in die hier propagierte, neue Denkströmung aufgenommen. Wenn ich hier gegen die traditionelle Psychologie zu Felde zog, so weil es Seele gibt und der Mensch deswegen Aufgaben im Leben hat. Die Psychologie sollte unterstützen und nicht mit Medikamenten vollpumpen, belügen und wegsperren. Wenn ich hier gegen Plartons Abkehr von Parmenides zu Felde zog, so nur der persönlichen Entwicklung willen, nicht um die Welt mit einer neuen, bzw. alten Denke zu revolutionieren. Wir sind an einem Punkt der Menschheitsentwicklung angelangt, an dem wir alle Geister, alle Denkweisen und alle Konzepte zur Rettung des Planeten wie der Menschheit brauchen. Dabei hilft uns, um den Bogen zum Titel zurückzuspannen, kein Schwarz/Weiß-Denken, sondern nur ein Beleuchten der Probleme aus allen Richtungen. Und das, liebe Freunde, ist mal „ganz steiler Satori“.

Lebenssinn, Vertrauen und Zuversicht

schrieb am 11.12.2015 - Allgemein, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Philosophisches, Politik - Noch keine Kommentare

Eine Bekannte, in wirtschaftlich ausgezeichneten Verhältnissen lebend und Mutter mehrerer Kinder (letztere sind für vele ja schon der „Sinn des Lebens“), zeigte kürzlich „moralische Anwandlungen“. Inzwischen wieder berufstätig, reichten ihr auf einmal die errungenen wirtschaftlichen Erfolge sowie die Weitergabe des eigenen Erbgutes nicht mehr aus. Sie erkannte wohl, dass es tiefergehende Fragen an sich selbst gibt, die erstens zu finden und zweitens zu beantworten sind. Doch Herrschaften: Auch wenn mystische Einsichten und göttliche Aufnahme es erfordern, für diesen Teil der Entwicklung „selbst zu brennen“, gibt es dennoch keine Gewähr, dass man, über alle seelischen Existenzen hinweg, dieses finale Ziel bereits in diesem (körperlichen) Leben erreichen kann.

Zunächst ein Exkurs zur mehrfachen Existenz: Selbstredend erlebt niemand seine körperliche Existenz mehrfach, es wird nur die Seele als unsterblicher Teil des Menschen wiedergeboren. Diese Auffassung des „Man lebt nur einmal“ ist allein dazu geeignet, sich eine (inzwischen marode) Welt untertan zu machen. Abgeleitet wurde diese Ansicht des nur einmaligen Lebens übrigens im Jahre 553 aus der einmaligen körperlichen Existenz des Jesus. Nur wenn Jesus, so die Überlegung damals, für Erkenntnisse mehrfach im Stall geboren worden wäre und mehrfach hätte ans Kreuz geschlagen werden müssen, wäre damit die mehrfache Existenz eines jeden Menschen nachgewiesen. Dass man mit diesem Unsinn allein eine körperliche und selbstredend keine seelische Betrachtung anstellte, blieb den „Super-Philosophen“ und Kirchenpolitikern entweder verborgen oder aber sie blendeten es – der Politik willen – aus. Eine seelische Vervollkommnung, um den Bogen zurück zu spannen, tritt nur über mehrere körperliche Existenzen in verschiedenen Körpern und an verschiedenen Orten ein. Damit zurück zum Thema.

Als ich im Juni 2002 in China weilte, lernte ich in Xi’an einen Monteuer aus dem Schwabenland kennen. Er arbeitete für eine Firma, die nach der Montage einer Maschine noch die Mitarbeiter der Kundin auszubilden hatte. Nachdem sich dafür vorgesehene Arbeiter als unfähig erwiesen, nämlich in einem Produktionsschritt zwei Knöpfe gleichzeitig zu drücken, sollte die Maschine zurück nach Europa. Begründung: „Maschinn kaputt“. Nach langem Hin und Her und einiger Überredungskunst willigte die Firmenleitung schließlich ein, jeden Mitarbeiter an der Maschine zu testen. Tatsächlich fanden sich nur drei unter 250 Arbeitern, die es schafften, beide Knöpfe zum richtigen Zeitpunkt gleichzeitig zu drücken. Auf meine Frage, was er denn dazu denke, antwortete der Monteur, dass er glaube, dass die Chinesen zumeist „Junge Seelen“ seien, die diese Fertigkeit noch nicht aufweisen würden. Sofort hakte ich nach: Dass er dies glaube, als Katholik zumal, mit der Lehre der einmaligen Existenz, würde mich doch mehr als überraschen. Er gestand mir dann ein, dass ihn diese Einsicht einige Überwindung kostete, er sich auf die Geschehnisse aber sonst keinen Reim machen könnte.

Weil wir nicht alleine waren, denn mehrere meiner Mitreisenden saßen mit am Tisch, fragte ich in die Runde, was denn die anderen von der Geschichte halten würden. Ich erhielt von allen die gleiche Einschätzung, obwohl ich in der Gruppe das einzige „Nordlicht“ war. Der Rest war aus dem Süden, kirchlich verwurzelt, katholisch erzogen und mit der Lehre einen einmaligen Existenz aufgewachsen. Doch hatten wir alle bereits zehn Tage China hinter uns und sahen auf gemeinsame Erlebnisse mit Chinesen zurück. Da hatte sich ein Jeder seine Gedanken über sich und die Einwohner des bereisten Landes gemacht, was nun ohne Absprache auf den Tisch kam. „Reisen bildet“, lautet ja ein bekannter Spruch, dem Immanuel Kant Einsichten hinzufügte, die wir in der Geschichte oben widergespiegelt finden. Er postulierte: „Das Reisen bildet sehr; es entwöhnt von allen Vorurteilen des Volkes, des Glaubens, der Familie, der Erziehung. Es gibt den humanen duldsamen Sinn, den allgemeinen Charakter. Wer dagegen nichts sah, was ihn in der Sphäre, worin er lebt, umgibt, hält leicht alles für notwendig und einzig in der Welt, weil es in seiner Heimat dafür gilt.“

Was lernen wir nun aus alledem? Zum Einen gibt es eine einmalige körperliche Existenz, aus der wir jedoch keine einmalige seelische Existenz ableiten dürfen. Zum Anderen finden wir, je nach Anzahl gelebter Leben, nicht bereits alle Fähigkeiten und Fertigkeiten in uns ausgebildet. Manches erschließt sich uns erst in späteren Existenzen. Deshalb gilt es, mit dem zufrieden zu sein, was sich uns in diesem Leben bietet. Es hat keinen Sinn sich zu grämen, wenn man nicht alles versteht und sich nicht bereits in diesem Leben göttliche Aufnahme verdienen kann. Es gilt, mit Gottvertrauen in die Zukunft zu sehen und sich über gute Taten eine gute Ausgangsbasis für ein kommendes Leben zu schaffen. Es gilt zudem, allen Menschen diese Möglichkeiten zu eröffnen, also für Nahrung, Kleidung, Wohnung und Bildung weltweit zu sorgen. Und es gilt, die Erde für viele Generationen in einen lebenswerten Planeten zurück zu verwandeln, also das Klima zu retten und den „Saustall“ hier richtig aufzuräumen. Schließlich sollte jeder Mann und jede Frau über die äußeren Umstände sowie entsprechende Bildung in die Lage versetzt sein, mit Selbstvertrauen die wichtigste Lebensaufgabe zu meistern. Vor dem Hintergrund, vermutlich noch nicht im finalen Leben angelangt zu sein, würde ich meiner Bekannten empfehlen, erst einmal zu entspannen. Denn das Leiden kündigt sich an und man kann sich dann über einen längeren Zeitraum hinweg überlegen, ob das eigene Selbst- und Gottvertrauen bereits ausreichen, für den Prozess. Übers Knie brechen, lässt sich nichts, was andererseits einer Lektüre der „Wahren Tetralogie“ dennoch nicht im Wege stehen sollte.

 

Nachtrag 1: Mit meinem Vortrag zum Sinn des Lebens, für Erkenntnisse und seelische Aufnahme brennen zu müssen, ändert sich für einen großen Prozentsatz unserer Bevölkerung nichts (oder zumindest nicht viel). Selbst für diejenigen, die meine Überlegungen strikt zurückweisen, ändert sich nichts – oder doch fast nichts. Denn die meisten Menschen interessieren sich ja ohnehin nicht für tiefergehende Fragen zur eigenen Existenz. Sie arbeiten nicht an sich, egal wer was vorträgt, sondern vegetieren vor sich hin, fragen allenfalls auf dem Sterbebett: „War das alles?“ Und das bleibt ihnen ja. Ebenso bleibt ihnen die Ungewissheit über die weitere seelische Existenz, also alles wie gehabt. Sie können dazu auch weiterhin mit fetten Autos durch die Gegend gurken, Dilldopp-TV gucken, Planeten leerfressen und alles kaputtmachen: Für sie gibt es nichts Neues, vielleicht zwischendurch eine Einsichts-Sekunde, dass diese Art des Lebens voll Scheiße ist – was man sich aber auch schon vorher hätte denken können. Schließlich reden wir nicht erst seit gestern davon, dass wir in kürzester Zeit auf der Nordhalbkugel sämtliche Ressourcen verbrauchen, die Umwelt zerstören, das Klima irreparabel schädigen, Böden, Luft und Gewässer verseuchen und so weiter. Die Verursacher dieser sinnlosen Zerstörung sind vor allem jene Mitmenschen, die ihren Spaß und/oder ihren Profit über das Gemeinwohl stellen. Weil sich aber für eben jene nichts ändert, braucht man mir umgekehrt ebenso wenig Vorhaltungen zu machen, nur weil ich den Einsichtigen unter meinen Mitmenschen von meinen Erfahrungen, Erkenntnissen sowie den Vergleichen mit den Aufassungen von Dichtern, Denkern, Märchenerzählern und Religionsstiftern berichte. Also Ihr Pappnasen: Konstruktive Kritik gerne, jedoch haltet Euch mit Angriffen sonstiger Art zurück. Und wo Ihr als Ignoranten bleibt, „geht mir dann mal am Popo vorbei“.

Nachtrag 2: Damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun haben: Ich gehöre zu gut nur einer Handvoll Rätselmeister, die in der Geschichte der Menschheit namentlich fassbar wurden. Für Erkenntnisse gab ich (wie jene) beide Seelenteile aus; der erste wurde mir aus der Brust gezogen, der zweite mir in meinem Körper ausgebrannt. Nach einer Zeit der Seelenlosigkeit wurde meine Seele mit weiteren Erkenntnissen in meinen Körper zurückgeboren. Deshalb kenne ich seit zwanzig Jahren sowohl meine Lebensaufgabe wie auch meine Bestimmung. Daneben absolvierte ich im Übrigen mit sexuellen Erlebnissen die mittlere Meisterschaft, wie diese uns von alten Hindu-Meistern, dem Mahavira oder auch Buddha vorgestellt wurde. Darüber hinaus sammelte ich bereits zeitgleich göttliche Selbsterkenntnisse aus allen Meisterschaftsstufen hinzu. Wenn Sie also nun statt meiner einen anderen „Lehrer“ vor sich haben, so prüfen Sie ihn mit einer Frage, die Sie gerne an mich richten dürfen, ob er nämlich mit seinem Seelenheil persönlich vor Gott die Verantwortung dafür übernimmt, dass seine Lehre der Wahrheit entspricht. Fragen Sie das jedoch bitte keinen Idioten, der die Tragweite seiner Antwort nicht zu erfassen imstande ist.

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