Kategorie: Buchvorstellung

Inhalt des Faust Teil 2

schrieb am 20.02.2017 - Buchvorstellung, Grundlagen zur Mystik, Literatur - Noch keine Kommentare

Der Inhalt des Faust Teil 2 beschäftigt sich erneut mit der Auflösung der Abtreibung. Dieses Mal ist es Faust selbst, der Gretchen nachzuziehen hat. Er nutzt dazu eine erneute Initiation zum Wechsel auf die mystische Seite. Der Autor zum Wechsel:

Anaxagoras  (nach einer Pause feierlich)

Konnt’ ich bisher die Unterirdischen loben,
So wend’ ich mich in diesem Fall nach oben…
Du! droben ewig unveraltete,
Dreinamig-Dreigestaltete,
Dich ruf’ ich an bei meines Volkes Weh,
Diana, Luna, Hekate!
Du Brust-Erweiternde, im Tiefsten-Sinnige,
Du Ruhig-Scheinende, Gewaltsam-Innige,
Eröffne deiner Schatten grausen Schlund,
Die alte Macht sei ohne Zauber kund!

Nach Verlass auf die Manneskraft mit nachfolgendem Scheitern als Schamane darf nicht verwundern, dass sich Faust nun auf seine weibliche Seite einlassen will. Als erstes Erlebnis erfolgt deshalb das Herausziehen der männlichen Seele zum Ende des ersten Aktes. Dies, so Goethe, entwickelt sich in einem „alten Tempelbau“, was im Grunde den eigenen Körper bezeichnet. Heraus tritt der schöne Paris, die männliche Seele des Faust. Im anschließenden zweiten Akt finden wir Faust deshalb zunächst malad im Bett vor, weil ihn der Prozess ordentlich erschöpfte.

Inhalt des Faust Teil 2

Goethe, unbekannt geblieben als Rätselmeister

Die nun folgenden Szenen durchlebt Faust in den Frauenwelten, wobei ihm der getötete Fötus als „Homunculus in der Phiole“ zur Sinnbild und Leitstern des eigenen Strebens um Erkenntnisse wird. Ob Mummenschanz, griechische Götterwelt oder nochmals dem Versuch einer „Anbiederung (Kriegszug) an die Männerwelt“, Faust bleibt ein Weiterkommen zunächst verwehrt, weil er die weibliche Seele in sich zu entwickeln hat. Erst zur Mitte des fünften Aktes kann er schließlich Fortentwicklung vermelden. Im Rahmen der Grablegung wird ihm verbliebene weibliche Restseele ausgebrannt.

Zum Ende des fünften Aktes erfolgt dann mit der Wiederbeseelung (Dialog von Pater Seraphicus und den seligen Knaben von innen) das Ende des mystischen Erkenntnisprozesses, das Goethe zu einem Bittwort nutzt: „Jungfrau, Mutter, Königin bleibe gnädig“, mit anderen Worten: Gott-Frau, bleibe mir bitte gewogen. Damit wird klar, dass sich Faust schließlich ebenso erretten kann, wie es bereits Gretchen im ersten Teil für sich erfuhr.

Lassen wir den Autor zum Gang der Ereignisse und damit zum Inhalt des Faust Teil 2 noch einmal selbst zu Wort kommen:

 Sprich nur dich selbst aus, wird schon Rätsel sein (Selbsterkenntnis).
Versuch’ einmal dich innigst aufzulösen (Trennung der Seelenteile):
Dem frommen Manne nötig wie dem bösen (Kommentar überflüssig).
Dem ein Plastron, asketisch zu rapieren (Plastron=Brustpanzer, Rapieren = ausbeinen, bedeutet Herausziehen der männlichen Seele),
Kumpan dem andern, Tolles zu vollführen (Ausbrennen der weiblichen Seele),
Und beides nur, um Zeus zu amüsieren (für göttliche Aufnahme).

Das Resümmee zum Inhalt des Faust Teil 2: In beiden Teilen des Faust geht es um die Auflösung der Abtreibung, wobei beide Adepten für sich „Göttliche Aufnahme“ dank seelischer Entwicklung vermelden dürfen. Der Gang der Eireignisse ist bei Männern allerdings härter und deshalb mit mehr Erkenntnissen verbunden, weshalb nicht Faust allein Hohe Meisterschaft, sondern Rätselmeisterschaft vermelden darf.

Nachtrag: Gleiches wie für den Faust gilt für Friedrich Nietzsche und sein Buch „Also sprach Zarathustra“. Weiß man nicht, dass es um die Auflösung der Abtreibung geht, um tote, von Gott geborene Seelenkörper und im übertragenen Sinne getötete Gottesbilder, scheitert man mit der Interpretation hoffnungslos. Verwiesen sei in diesem Zusammenhang zudem auf die Märchen „Der Trommler“ bei den Brüdern Grimm sowie „Die Schlange im brennden Wald“ und „Der Jüngling im Feuer und die drei goldenen Federn“ bei Johann Wilhelm Wolf. Zum Gesamtkomplex siehe auch „Die Wahre Tetralogie“, zur Übersetzung des Laotse und zum Taoteking. Daher noch einmal: Frage man doch jemand, der sich damit auskennt.

Inhalt des Faust Teil 1

schrieb am 20.02.2017 - Buchvorstellung, Grundlagen zur Mystik, Lebensgeschichte, Literatur - Noch keine Kommentare

Der Inhalt des Faust Teil 1 gehört einer strukturierten Betrachtung unterzogen. So sollte man wissen, dass sich beide Teile des Buchs mit der Auflösung der Abtreibung beschäftigen. Schüler mögen im Übrigen mit den hier dargelegten Einsichten sorgsam umgehen. Denn die meisten Lehrer sind wenig erfreut, mit einer höheren Wahrheit als der ihren konfrontiert zu werden. Zu den drei Handlungsebenen und damit zum Inhalt des Faust Teil 1:

Inhalt des Faust Teil 1

Goethe, unbekannt geblieben als Rätselmeister

Auf der ersten Ebene möchte Faust ein Weiser werden. Er bedient sich dazu des Mephisto, um die notwendigen Erlebnisse zu erwerben. Er verführt zunächst ein junges Mädchen, die von ihm schwanger wird. Von ihr dazu zur Rede gestellt, wendet sich Faust auf eine schwammige Gottesvorstellung heraus. Die ob des Kindes gesellschaftlich gebotene Ehe lehnt er somit ab. Faust tummelt sich im Anschluss mit Mephisto zur Walpurgisnacht auf dem Blocksberg, um weiteren Unsinn auzuhecken. Die Lust vergeht ihm, als er die Verführte als Gefangene und Geköpfte unter den Hexen erkennt.

Die nächste Betrachtung gilt der Verführten (Gretchen) selbst. Sie stellt sich ihrer Verantwortung und nimmt dazu (Kerkerszene) alle Schuld auf sich. Stellt sich die Frage, was sie zu verantworten hat? Selbstredend wurde ihre Mutter nicht von ihr vergiftet, sie war nur Dank des Trankes wie tot. Ebenso trieb es nicht Gretchens Bruder einen Degen ins Herz, als Faust seine Schwester sitzen ließ. Es gab stattdessen einen übertragen zu deutenden Stich ins Herz, weil Gretchen ihn gesellschaftlich kompromittierte. Übrig bleibt die Einnahme eines Trankes aus einem Fläschchen, das sie von der Nachbarin erhielt. Selbst wenn vorgeblich ein „von der Gesellschaft ertränktes Kind“ gewesen sein soll, wird wegen des Fläschchens klar, dass Gretchen selbst eine Entscheidung gegen das werdende Leben in ihrem Körper traf. Dafür und für die Enttäuschung von Mutter und Bruder geht sie schließlich „zum Blocksberg“, wo sie von oben ein ihr gewogenes Gottesurteil erfährt, „Ist gerettet“ (Faust Teil 1, Kerkerszene zum Schluss).

Letzte Betrachtung zum Inhalt des Faust Teil 1: Faust „baut nicht nur Mist“ mit Gretchen, die er verführt und sitzenlässt. Er offenbart des Weiteren eines seiner Schlüsselerlebnisse, nämlich eine „Seelenwanderung“, von der er sich leiten lässt und deshalb geradewegs ins Schamanentum befördert wird. Wir erleben hier damit bereits einen ersten Auflösungsversuch, mit dem Faust allerdings scheitert. Im zweiten Teil, weil ihn nämlich das Schamanentum anwidert, wendet er sich deshalb der Mystik zu. Allerdings nimmt er aus der Sackgasse „Schamanentum“ noch eine Einsicht mit: Ihm wird klar, dass Jesus am Kreuz ebenfalls nur schamanisierte und es keine körperliche Wiederauferstehung des Gekreuzigten gab. Das bedeutet für ihn die positive Seite des Scheiterns: Er erlangt ein tieferes Verständnis für das Christentum und erkennt den Irrtum, auf dem es aufgebaut ist. Somit lässt sich zum Inhalt des Faust Teil 1 festhalten, dass eine Frau, die sich wegen des Schwangerschaftsabbruchs an Gott wendet, für die Hinwendung in den Himmel kommt. Zugleich wird das Christentum als Schamanentrug enttarnt.

Nachtrag: Hier wie in jeder Hinsicht gilt: Wenn man sich etwas nicht aus eigener Erfahrung selbst erschließen kann, sollte man jemanden fragen, der sich damit auskennt. Der Unterzeichner etwa wäre so ein Jemand, da er selbst als Mann die Abtreibung auflöste und deshalb wie Goethe oder Nietzsche ein Rätselmeister wurde. Seine Bücher gibt es bei Amazon. Damit zum spannenden Teil 2 des Faust.

Brüder Grimm und Mystik

schrieb am 12.07.2016 - Allgemein, Buchvorstellung, Werbung - Noch keine Kommentare

Oft angesprochen: Die Brüder Grimm und Mystik. Doch wie hielten es die Brüder Grimm mit der Mystik? Die Antwort gibt uns das Märchen „Die drei schwarzen Prinzessinnen“, das Sie per Mausklick folgend gerne erst einmal lesen dürfen.

Der vom Fischersohn aufsteigende Held der Geschichte, fischte um Erkenntnisse und errang einen Schatz, der ihn zum Bürgermeister machte. Dass sich die Geschichte um einen Kampf ereignete, sei, wie im Märchen, hier nur am Rande notiert. Im Rahmen weiterer Prüfungen gerät der Fischersohn sodann an ein Schloss mit drei verwunschenen Prinzessinnen, die vollständig schwarz sind, bis auf ihr ein wenig weißes Gesicht. Der kundige Leser erinnert sich darob sofort an schamanische Märchen wie „Die Prinzessin von Tiefenthal“, „Sie zwölf Brüder“ oder „Von der schönen Schwanenjungfer“, die Johann Wilhelm Wolf aufzeichnen ließ. Auch dort geht es um schwarze Prinzessinnen und nachfolgende Prüfungen zum Schamanen.

Lassen wir die Feinheiten außen vor, steht der Galgen für den jederzeit drohenden Tod, weil der Weg gefährlich ist. Das Schweigen ist prozessimmanent, weil es um Schlüsselerlebnisse und deren Auflösung geht und weil man in (seiner) Geschichte „verhaftet“ ist. Am Rande notiert, musste auch ich mich erst einmal meiner Sprachlosigkeit erwehren.

Jedenfalls kommt der Fischersohn irgendwie frei und erhält einen guten Rat, nämlich per Kerze für Erhellung / Erleuchtung zu sorgen. Er tropft den Damen dazu von der Leuchte der Erkenntnis (nämlich Wachs) ins Gesicht, worauf diese erwachen. Das Ende ist klar: Das Schloss mit den drei Prinzessinnen versinkt im Boden, die daraufhin klagen (nicht erlöst werden zu können) und sieben Brüder ins Feld führen, deren Kräfte man sich hätte nutzbar machen können. Der Entscheid für die Mystik ist jedoch unumkehrbar (sodass heute niemand mehr weiß, wo das Schloss einst stand).

Die Geschichte ist ein klares Bekenntnis zur Mystik und beweist zudem, dass die Brüder Grimm schamanische Märchen kannten, diese jedoch offenbar bewusst nicht in ihre Sammlung aufnahmen. Ob allerdings der Standpunkt der Grimms aus eigener mystischer Erkenntnis oder einem Bauchgefühl heraus erwuchs, muss an dieser Stelle erst einmal offen bleiben.

Die Brüder Grimm und Mystik sowie J.W. Wolf mit schamanischen Märchen werden hier erklärt.

Die Mystik in Märchen aus Deutschland, Band 1 der“Wahren Tretralogie“.

Die Brüder Grimm und Mystik sind ein wesentlicher Teil des Bandes 1 der „Wahren Tetralogie“. Zudem erhalten Sie weitere Informationen zu schamanischen und mystischen Märchen und deren Auflösung (reine Interpretationen im Sinne von Mutmaßungen wären mir zu wenig) in meinem Buch „Mystisches Deutschland“.

Erworben werden kann das Buch für 12,80 EUR bei amazon

Schlau drauf – mit Mystik

schrieb am 22.02.2016 - Buchvorstellung, Pamphlet, Werbung - Noch keine Kommentare

‚Schlau drauf – mit Mystik. Wer das sein möchte, informiert sich für kleines Geld über das Generalthema *Wesen der irdischen Existenz* mithilfe einer Leseprobe. Die Broschüre mit einigen ausgesuchten Texten aus der „Wahren Tetralogie“ finden Sie bei Amazon unter dem Titel: Thema Mystik: Die Fünf Wege Leseprobe

Schlau drauf - mit Mystik

Schlau drauf – mit Mystik. Zum Thema Mystik – Die Fünf Wege Leseprobe

Nun denn, wer von Ihnen erwartet eigentlich einen Erlöser? Glaubt jemand, er könne sein Leben lang „Scheiße bauen“, für seine Mitmenschen ein Arschloch sein, den Ärmsten noch „das Schwarze unter den Fingenägeln klauen“, die Umwelt zerstören und käme trotzdem in den Himmel? Weil nämlich ein Erlöser ihn bei der Hand nähme und an Petrus vorbei ins Paradies schmuggeln würde? Es kann doch keiner ernsthaft der Ansicht sein, obwohl er womöglich unstreitig ein Charakterschwein ist, würde sich der Himmel für ihn ohne seelische Prüfung auftun.

Natürlich: Sie leben nur einmal und – weil Sie reich und schön sind – werden Sie von Gott besonders geliebt. Und wenn Sie körperlich wiedererweckt werden (wie eigentlich, beim völligen Zerfall der Körper und den ganzen Kreisläufen?) ist alles beim Alten: Sie sind wieder König und schauen mit Ihrem fetten Wanst in die Gesichter verhungernder Afrikaner, die dann auf ewig weiter Hunger leiden, während Sie immer fetter werden. Herrschaften, das einmalige Leben ist eine rein körperliche Betrachtung und geht auf das 5. Ökumenische Konzil im Jahre 553 nach Christus zurück. Begründung: Jesus sei nur einmal am Kreuz gestorben, also lebe der Mensch nur einmal. Körperlich betrachtet ist das auch richtig, aber wollten Sie denn nicht mit irgendwas in den Himmel? Wie hoffentlich nachvollziehbar ist, funktioniert das mit dem Körper nicht, allenfalls mit der Seele – und deren Existenz ist ebenso in Kreisläufe eingebettet, wie alles Andere auf der Erde wie im Weltall.

Somit: Wenn Sie also ‚Schlau drauf – mit Mystik‘ sein wollen, dann halten Sie sich an den „GP“: Goethe: „Dem frommen Manne nötig wie dem bösen“ – Peters: „Ein jeder muss sich selbst erlösen.“ Der „G“-„P“, dass ist der „Große Preis der menschlichen Existenz“ lautet mithin: „Dem fommen Manne nötig wie dem bösen, ein jeder muss sich selbst erlösen!“ Und das bitte aus einem Seelen-KREISLAUF. Nicht gut? Sacken lassen und wenn Ihnen dann noch nicht schlecht ist, würde ich an Ihrer Stelle dem eigenen Verstand keinen Glauben mehr schenken.

Wozu wir im Übrigen solche Anstrengungen unternehmen möchten, eben ‚Schlau drauf – mit Mystik‘ sein, wusste erneut Goethe: „Um (nämlich) Zeus zu amüsieren.“ Zugleich berichtete er, dass sich Gott in bestimmten Prozessen als Frau zeigt und schloss daher den Faust mit den Worten: „Jungfrau, Mutter, Königin, bleibe gnädig“ (weil man nämlich nicht immer freundlich ist). Und weiter: „Das ewig Weibliche zieht uns hinan.“ Kein Einzelwissen des großen Dichterfürsten, der im ersten Teil des „Faust“ schamanisch reiste und im zweiten Teil mystisch auflöste. Gott wird nämlich auf bestimmten schamanischen Seelereisen und in bestimmten mystischen Prozessen immer als Frau wahrgenommen. Das wusste wiederum Laotse bereits vor 2500 Jahren (41. Spruch) und präzisierte seine Erkenntnis im 42. Spruch, als er sie als eine Trinität aus Frau-Mann und Liebe identifizierte. – Am Rande notiert: Wie ‚gaga’ muss man eigentlich sein, Goethes „Wilhelm Meister“ um das Affentheater hier, Leben genannt, sowie seine unaufgelösten Schlüsselerlebnisse für sein Hauptwerk zu halten, wenn er selbst immer vom „Faust“ als seinem ‚Hauptgeschäft’ sprach? Und wie besoffen erst war diese Welt, statt auf Laotse oder die großen Dichter und Denker zu hören, sich zweieinhalbtausend Jahre idiotischer Religionsgeschichte reinzuballern?

Der Unterzeichner selbst gehört übrigens zu einem Dutzend fassbarer Rätselmeister in der Menschheitsgeschichte. Wenn es Sie also interessiert und Sie Ihre Seele nicht ins Klo geben wollen, dann fragen Sie doch einfach mal jemanden, der sich mit Gott und Seele auskennt oder erwerben Sie die Leseprobe Thema Mystik: Die Fünf Wege Leseprobe und seien Sie ‚Schlau drauf – mit Mystik‘. Und weil es so schön ist: Wenn jemand die Wahrheit über Gott und Seele darzustellen weiß, sich das von den Überlegungen heutiger Religionen völlig unterscheidet, nennt sich die Veranstaltung auch noch „Paradigmenwechsel“.

 

Zum Werk ‚Wahre Tetralogie‘

schrieb am 13.12.2015 - Buchvorstellung, Grundlagen zur Mystik, Werbung - Noch keine Kommentare

Um die ‚Wahre Tetralogie‘ bekannt zu machen, schrieb ich noch einmal die Presse an und bezog mich erneut auf TV-Berichte als Aufhänger.

(Anrede außen vor) Eine bekannte TV-Nachrichtenmoderatorin von Al Arabiya beklagte jüngst, dass ihre Generation nur verhärtete Fronten zwischen den Glaubenssystemen, vorgeblich religiös bedingtes Morden sowie einen weiter zerstörten Planeten an die nachfolgenden Generationen weitergeben würde. Ihre Scham ob des eigenen Unvermögens kann man selbstredend damit begründen, dass sie aus dem mittleren Osten stammt, wo den Menschen gewohntermaßen jeden Tag Bomben um die Ohren fliegen. In Mitteleuropa ist man ja deshalb – wie erfreulich – von so viel Gefühlsduselei weit entfernt.

Nein Herrschaften, das ist keineswegs erfreulich, während die Einstellung Ihrer Kollegin vorbildhaft ist. Hierzu notiert, gibt es Chancen (gab es immer), die religiösen Spannungen zu überwinden. Zu diesem Zweck müssten allerdings sämtliche Glaubenslehren dorthin zurückführt werden, woher sie stammen: in das Spannungsfeld zwischen Mystik und Schamanentum. Doch selbst ohne Religionen und deren Stifter wäre die Menschheit nicht ohne seelischen Beistand. Es dürfen nämlich statt Bibel, Veden, Koran & Co. die Bücher großer Literaten sowie die Erzählungen nicht weniger Märchenerzähler beigezogen werden. Bei Ersteren zu nennen, sind besonders die Herren Laotse, Hafis, Rumi, Dante, Goethe, Nietzsche und Hesse. Denn diese haben, wie nicht wenige Märchenerzähler, ihre Erlebnisse aus seelischen Heilungsprozessen um Schlüsselerlebnisse in Bildern und Texten dargestellt, ohne sich dabei wie die Religionsstifter in einem Unfehlbarkeits- oder Absolutheitsanspruch zu ergehen. Deshalb können und dürfen ihre literarischen Hinterlassenschaften – eigentlich sogar deswegen erst recht – statt religiöser Texte für die eigene seelische Entwicklung herangezogen werden.

Soweit Sie an dieser Stelle eigene, religiöse Gefühle ins Feld führen: Vergegenwärtigen Sie sich bitte, woher diese „Gefühle“ stammen. Diese sind nicht Produkt der Umsetzung eigenen Erlebens in persönliche Erkenntnisse, sondern das Ergebnis lebenslanger Konditionierung sowie gruppendynamischer Prozesse. Aus diesem Grunde ist es auch einfacher, wenn ein jeder seinen eigenen Kopf aufräumt (so wie es mir erging). Die Vorausetzungen sind übrigens überschaubar: Ein bisschen Denkvermögen sowie die Bereitschaft zu Offenheit und Toleranz reichen völlig aus. Na gut, Selbst- und Gottvertrauen gehören natürlich ebenso hinzu.

Wahre Tetralogie mit Bänden 1-4 " zu Märchen, Lebenssinn, Religionen und Lebenshilfen

Bände 1-4 der „Wahren Tetralogie“ zu Märchen, Lebenssinn, Religionen und Lebenshilfen

Selbstredend lässt Sie der Unterzeichner dank einer Vielzahl an Büchern und Webseiten „nicht im Regen stehen“. Seine ‚Wahre Tetralogie‘ etwa befasst sich mit den angesprochenen eigenen wie fremden Einsichten aus Sicht eines „Großmeisters“ oder Rätselmeisters der Mystik. So hat der erste Band „Mystisches Deutschland“ wesentlich die Bilder aus Erkenntnisprorozessen in Märchen zum Thema, geschöpft von einfachen Menschen des Volkes und umgewandelt mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. „Lebenssinn und Weisheit“ behandelt Erkenntnisse und Umsetzungen in den Werken von Dichtern und Denkern, ebenso in den Schriften von Frauen und Männern Mitteleuropas. Eine Übersicht über das Wirken einiger bekannter Religionsstifter vor deren Erfahrungshorizont runden den Band ab. „Grundstrukturen der Religionen“ führt sämtliche originär geschöpften Glaubenslehren zurück in das Spannungsfeld „zwischen Mystik und Schamanentum“. Und „Die Reise in die Seele“ schließlich nimmt sich der eigenen Schriften des Autors im Stufenmodell der Meisterschaften nach Laotse an. Wer im Übrigen das Erscheinen dieses 4. Bandes nicht abwarten kann, dem sei „Die 5 Wege zur Weisheit“ aus der zweiten vierbändigen Reihe mit älteren erprobten Texten ans Herz gelegt.

Der arabischen Kollegin jedenfalls könnten Sie entgegnen: Es gibt ein Land auf dieser Welt, in dem sich seit Jahrhunderten Mystiker als Dichter, Denker oder Märchenerzähler die Klinke in die Hand geben, in der jedoch niemand deren Erkenntnisse hören möchte, erst recht nicht seit dem unseligen Zweiten Weltkrieg. Ja, es gäbe die Möglichkeit, die Religionen endgültig zu überwinden, man lese nur die ‚Wahre Tetralogie‘. Richtig ist wohl, dass ein jeder Mensch begreifen müsste, dass er selbst für sein Seelenheil Verantwortung trägt. Auch ist klar, dass dafür sogenannte „religiöse Gefühle“ zu verletzen wären. Es kann jedoch dahinstehen, wenn sich ein jeder seiner Konditionierung bewusst würde. Seine Gefühle sind nämlich nicht Produkte eigenen Erlebens oder selbst geschöpfter Einsichten, sondern stammen allein aus Erziehung, Bildung und kultureller Prägung, wie Sie in dem Werk ‚Wahre Tetralogie‘ nachlesen möchten.

Vielleicht möchten Sie trotz meines Vortrags an überkommenen Auffassungen festhalten, lässt es sich doch mit schlechten Nachrichten besser Geld verdienen als mit guten. Dazu sei mir die Frage nach ihrem Gewissen erlaubt. Was wird denn sein mit Ihrer Seele, wenn Sie in die „Ewigen Jagdgründe“ eingehen wollen? Wie wollen Sie sich erklären, wenn Sie als Mensch alleine abtreten und vor Gott hintreten müssen? Was haben Sie dann vorzuweisen? Spätestens an diesem Punkt werden Sie Ihre Versäumnisse erkennen, etwa dass Sie ihren Einfluss nicht zum Wohle Ihrer Mitmenschen eingesetzt haben. Sie werden womöglich überdies hinsichtlich Ihrer eigenen Person begreifen, dass keine ihrer religiösen Gefühle gesichert war und Sie keine eigenen Einsichten erwarben. – Aber bitte, wenn Sie es denn so möchten…

Mit freundlichen Grüßen

 

Über die ‚Wahre Tetralogie‘ und deren Autor

schrieb am 13.11.2015 - Allgemein, Buchvorstellung, Werbung - Noch keine Kommentare

„Über die ‚Wahre Tetralogie‘ und deren Autor“ aus einem Brief an die Presse: Sehr geehrte Damen und Herren,

womöglich hat man Ihnen beigebracht, dass es ewig und unüberbrückbar kulturelle Gegensätze geben wird, geboren aus unterschiedlichen Anschauungen, Religionen und politischen Systemen. Womöglich hat man Sie zudem gelehrt, dass Platons Philosophie ohne Alternative sei, obwohl sich seit seiner Abkehr von Parmenides ein Manko an Spiritualität zeigt, welches unterdessen in der westlichen Welt mannigfach zu psychischen Erkrankungen führt. Womöglich hat man Ihnen ebenso die Hoffnung genommen, dass Sie je die Lehren eines Laotse oder die eines der anderen großen Dichter oder Denker würden verstehen können. Dazu hat man Sie womöglich noch überzeugt, dass die Grimmschen Märchen nur etwas für Kinder, weil ihres tiefen Sinns beraubt seien. Darüber hinaus hat man Ihnen zu unguter Letzt womöglich noch Spökes zu den Glaubenslehren erzählt, nämlich dass Jesus, Mohammed, Buddha & Co. über Einsichten verfügten, die kein Normalsterblicher je würde gewinnen können.

Dabei geht es in diesem Leben darum, dass Sie selbst Ihr eigener Religionsstifter werden. Sie sollen also auf bestem Wege Jesus nachfolgen und Ihr Kreuz für sich aufnehmen. Dass diese Aufgabe nicht allein durch ein körperliches Leiden gelöst werden kann, sondern die Seele als unsterblicher Teil mit einbezogen werden muss, versteht sich im Grunde von selbst. Denn nur über eine entwickelte innere Lichtgestalt können Sie Ihr Ziel in der Welt erreichen und göttliche Aufnahme erlangen. Damit Sie sich nicht verlieren, dazu eine ordentliche und verlässliche Handreichung erhalten, dafür steht der Unterzeichner ein. Bei ihm zeigt sich, dass Gottvertrauen nicht immer eine Einbahnstraße sein muss.

Ihnen wird womöglich nun bei der Vorstellung unbehaglich, Ihr eigener Religionsstifter sein zu sollen? Ihre enge Bindung zu Gott haben sich die Herrschaften früher erarbeiten müssen und zwar über die Auflösung von Schlüsselerlebnissen. Das wird Ihnen mittels Anleitung und Hilfestellung gleichfalls möglich werden, wenn Sie es denn möchten. Dabei, das darf ich bereits verraten, führt nur der mystische Weg, nicht der schamanische zu Gott, nachfolgend überdies zu göttlicher Aufnahme. Dies wussten bereits viele Märchenerzähler, ebenso mancher Dichter und Denker. In der Gesamtschau aller dieser Einsichten lassen sich im Übrigen nicht nur die Grundstrukturen ausmachen, lassen sich nicht nur Übereinstimmungen und Unterschiede erkennen, nein selbst die Widersprüche zwischen den einzelnen Lehren können aufgelöst werden. Es ist beileibe kein Schicksal der Menschheit, nur zu glauben und in Dummheit zu sterben. Dabei sei nicht verschwiegen, dass Bildung sowie die Fähigkeit selbstständig zu denken, natürlich Grundvoraussetzungen eigenen Erkennens sind.

Damit noch einige Worte zu mir:. Nicht erst mein Studium „ohne Abschluss“ ließ mich bereitwillig für die Große Mutter in den Ring steigen. Bereits als 15-jähriger diente ich mich Gott an. Denn nur wer rechtzeitig einen Wunsch anzeigt, dem kann Gott durch reichlich Niederlagen den eigenen Weg bereiten. Daneben muss man natürlich zugleich verzichten können, muss sich Prüfungen stellen, bei mir im Übrigen nicht über 40 Tage, sondern über 40 Jahre.

So kann ich Ihnen heute mit der „Wahren Tetralogie“ (erschienen bei Amazon, je Band 12,80 EUR) einen Abriss über das Wirken der Märchenerzähler, der Dichter und Denker, der Religionsstifter sowie mein eigenes Erleben präsentieren. Ich bin zudem in der Lage, Ihnen einige der Handreichungen zu geben, derer Sie benötigen. Dass ich nicht mehr höchstselbst Ihren Prozess begleiten kann, dürfte einleuchten, denn mein eigener diesbezüglicher Prozess liegt inzwischen 20 Jahre zurück. Ich möchte Sie jedoch einladen, sich mittels meiner Schriften aus dieser Zeit über die Religionen zu erheben, dazu ein wahrhaft selbstständig denkender Mensch zu werden und zugleich die Kraft zu erlangen, diesen Planeten in ein Paradies zurückzuverwandeln.

Mit freundlichen Grüßen

Leseempfehlung Folgebrief: „Zur Wahren Tetralogie“

Ein weiterer Hinweis, dieses Mal auf die IG-KLM und eine Stellungnahme zu den Terroranschlägen von Paris: „Offener Brief zu den Anschlägen vom 13.11.2015

Die Seelenfibel – Hilfe zur Selbsthilfe

schrieb am 03.11.2015 - Buchvorstellung, Lebenshilfe, Philosophisches, Werbung - Noch keine Kommentare

‚Die Seelenfibel‘ ist ein Werk um alle alten Wege, Weisheit zu generieren. Es wurde aus der Vorläuferin der „Wahren Tetralogie“ (alle Bände bei Amazon für 12,80 EUR erschienen) mit ausgesuchten Texten zusammengestellt, künftig wie ein Bibel-Veden-Koran Ihr Begleiter für die nächsten Jahrtausende zu werden.

Ein Heft aus dem Verlag „Spekrum der Wissenschaft zum Thema „Gehirn und Geist“ titelte jüngst: „Unsere Seele – Die Wahrheit über eine unsterbliche Idee“. In dieser Aufmachung wird die Aussage erkennbar: Die moderne Psychologie möchte am Liebsten davon ausgehen, dass es sich bei der Seele um eine Fiktion handelt, vom Gehirn nur deshalb produziert, weil sich der Mensch mit seiner Endlichkeit nicht abfinden kann. Man würde es deshalb den Neurowissenschaften wünschen (sonst wäre es kein Thema für „Gehirn und Geist“), dass sie eines Tages den Punkt im Gehirn finden, der für die Vorstellung von Seele zuständig sei. Andererseits bleibt etwa das Phänomen, wie sich aus einem Säugling eine eigenständige Persönlichkeit entwickelt. Es bleiben weitere Fragen offen (so Affekte, Triebe, Traumata etc., ebenso die Abgrenzung zum Verstand, sodass wir einen ganz merkwürdigen Balanceakt vorfinden, der zunächst einmal nur der uralten Diskussion um die Existenz und das Wesen von Seele geschuldet zu sein scheint. Dennoch liegt das Problem tiefer: Man möchte als Diziplin ernst genommen werden und im Kanon der Wissenschaften aufgehoben sein, sodass man sich aus diesen Gründen nicht auf die Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns durch „Grenzgänger“ einlassen kann oder will.

Denn es gäbe ja Möglichkeiten, Einsichten über die Seele zu gewinnen, wie sie in ‚Die Seelenfibel‘ beschrieben sind. Man müsste sich dazu nur auf Jahrtausende alte Formen des Erkenntnisgewinns einlassen, nämlich auf Mystik und Schamanentum. Doch, wie schon gesagt, versperren an dieser Stelle womöglich die übrigen Wissenschaften der Psychologie den unbedarften Zugang, so etwa die Ethnologie mit einem überheblichen Blick auf schamanische Praktiken in Jäger- und Sammlergesellschaften, oder auch Theologien, die sämtliche Formen des Mystizierens mit Mystik gleichsetzen, um damit alle Bestrebungen außerhalb von Religion/Kirchenpolitik zu unterbinden.

Da schneidet man sich lieber ab, bleibt wie die Philosophie nun auf die Neurowissenschaften angewiesen, tritt stattdessen hinsichtlich Erkenntnissen auf der Stelle und behindert sich selbst noch aus weiteren Gründen: Seit der letzten Jahrtausendwende, so Wikipedia, sah und sieht sich die Wissenschaft vor zahlreiche Herausforderungen gestellt, nämlich einer aggressiven Entidealisierung (besonders in den USA), mangelnder Kommunikation zwischen den verschiedenen Schulen sowie einem sich aus der Ökonomisierung des Gesundheitswesens ergebenden Druck zu kürzeren Behandlungen etc. Gleichzeitig bestände, so sahen wir es bereits im ersten Abschnitt, ein verstärktes Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Neurowissenschaften. Die Gründe für all das werden nicht genannt, sind dennoch für den außenstehenden Beobachter augenfällig. Seitdem nämlich „das Aufschlagsrecht“ (nach 1945) „in die USA wechselte“, steht die Behandlung von Kriegsveteranen im Vordergrund, die traumatisiert von ihren Erfahrungen, in die Gesellschaft zu reintegrieren sind. Wie einfach erscheint da die Vorstellung, die Seele sei nicht existent und nur ein Produkt des Geistes. Die bereits seit Anbeginn enthaltene Religionskritik (der die Psychoanalyse begründende Sigmund Freud war zugleich Religionskritiker) gipfelt nunmehr in einer völligen Ablehnung von Seele, weil sich nämlich damit die Behandlungszeiten verkürzen, weil zudem Hilfmittel wie die Transaktionsanalyse den betroffenen Veteranen Möglichkeiten eröffnen, psychotische Schübe in den Griff zu bekommen. Von einer wirklichen Therapie allerdings ist die Psychoanalyse immer noch weit entfernt und aus eigenen Möglichkeiten (wie aufgezeigt) können oder dürfen keine substanziellen Erkenntnisse über die Existenz oder das Wesen von Seele gewonnen werden. Welch ein Fiasko für den Psychoanalytiker, so will ich meinen.

Denn nehmen wir nur einmal die Behandlung von Kriegsveteranen heraus, so zeigen uns Märchen wie „Die eisernen Stiefel“ oder „Das goldene Königreich“ auf, in welcher Weise Mörder von Gott bestraft werden. In der Erzählung „Der gläserne Sarg“ erfahren wir, wie ein in Notwehr Tötender sich eine mittlere Meisterin angelte, weil er ihr in ihrer Furcht über einem fehlgegangenen Versuch der Notwehr mit seinem Wissen (göttlicher Aufnahme nach diesem Leben) helfen konnte. An dieser Stelle sei daher noch einmal auf das Märchen- und Analyse-Buch „Mystisches Deutschland“ aus der „Wahren Tetralogie“ verwiesen, sofern Sie nicht zum Komplettkompendium ‚Die Seelenfibel‘ greifen möchten.

Elementarlehrbuch über die Wege zur Weisheit: Die Seelenfibel

Die Seelenfibel – Ihr Bibel-Veden-Koran bis zum Ende der Zeit

Doch geht es um weit mehr als nur um die Hilfe für Kriegsveteranen, es geht ebenfalls um mehr als eine Hilfe für die Auflösung aller Schlüsselerlebnisse. Es gilt, über Selbsterkenntnis hinaus für sich in Erfahrung zu bringen, ob der eigenen Seele nach diesem Leben göttliche Aufnahme zuteil wird. Der Fachmann spricht hier von göttlicher Selbsterkenntnis. Und erst an dieser Stelle schließt sich der Kreis zur Religionskritik. Denn in aller Regel wurden solche persönlichen Einsichten von Religionsstiftern dazu „missbraucht“, ihren Anhängern eine vorgebliche Erwählung von Gott vorzugaukeln, am Ende allerdings nur, um sich auf deren Kosten ein schönes Leben zu machen. Das Buch ‚Die Seelenfibel‘ nimmt deshalb mystisches wie schamanisches Streben zum Anlass, das Entstehen der Religionen zu erklären, alte Hilfen aus Märchen offenzulegen und neue Hilfen zum Erkenntnisgewinn, sei es aus Texten der hohen Literatur heraus oder aus Traktaten des Unterzeichners, anzubieten. Die Einsichten aller Grenzgänger werden so eröffnet und der Psychologie aufgrund der Breite der Basis die Möglichkeit einer wissenschaftlichen, interdisziplinären Auseinandersetzung geboten. Zugleich ist das Buch ein Arbeitsbuch für alle, die gerne zwischen historischen und modernen Hilfen „hin- und herswitchen“, um am Ende ihren eigenen Weg zu finden. Nicht verschwiegen werden soll, dass das Werk als ein „Best-Of“ und als eine preiswerte Alternative aus der blauen Trilogie heraus (der „Wahren Tetralogie“) entstanden ist. Es soll im Übrigen in nicht ferner Zukunft statt religiöser Schriften in den Schubladen und Schränken von Hotelzimmern zu finden sein, mit Illustartionen versehen Familienbücher ersetzen und zur Pflichtlektüre für alle Wissenschaften werden.

‚Die Reise in die Seele‘

schrieb am 17.10.2015 - Buchvorstellung, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Literatur, Philosophisches, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

Hilfe zur Selbsthilfe bietet das Buch ‚Die Reise in die Seele‚ mit dem Untertitel ‚Seelische Selbstheilung und Seelenentwicklung‘. Mancher mag dabei zurückschrecken, weil er sich bei seelischer Eigenentwicklung in seinen Grundauffassungen bedroht sieht. Doch sogenannte „religiöse Gefühle“ sind in erster Linie ein Produkt lebenslanger Konditionierung. Denn nicht Sie selbst haben eigenes Erleben in persönliche Erkenntnisse umgesetzt, sondern es wurde Tradiertes unreflektiert als eigene Weisheit ausgegeben. Hinzu traten regelmäßig gruppendynamische Prozesse und dies gleich von der Entstehung der Glaubenslehren an.

Eine Seelenreise zur Selbsthilfe

Die Reise in die Seele – Seelische Selbstheilung und Seelenentwicklung

Ausgeführt hatte ich bereits, dass prägende Erlebnisse, „Knotenpunkte des Lebens“ oder auch „Schlüsselerlebnisse“ genannt, der Gewinnung tiefer Einsichten vorausgehen müssen. Erst wenn die Seele so richtig beschwert ist, so zeigt es besonders mein Buch ‚Die Reise in die Seele‘ auf, findet sich nämlich ein Zugang zu ihr. Da die Seele des Weiteren der unsterbliche Teil des Menschen ist, sie zudem von Gott geboren wurde, liegen in der Aufarbeitung der Erlebnisse die Einsichten um göttliche Selbsterkenntnis und göttliche Erkenntnis verborgen. In den Religionen finden wir häufig philosophische Gedanken, angeknüpft an schmale eigene Einsichten. Grund hierfür: Weil nicht in jedem Erlebnis gleich viel an Erkenntnis steckt, musste dazugedacht werden, wenn es sonst nicht reichte.  Den „Gläubigen“ war es meist egal, Hauptsache es gab jemanden, der Verantwortung übernahm. Letztendlich durfte es sogar dahinstehen, ob derjenige Einsichten nur vorgab, weil man mangels eigener Beschwernis der Seele ohnehin keinen Erkenntnisprozess starten konnte. Und wenn sich genügend „Jünger“ fanden, einem Herren hinterherzulaufen, dann musste es ja etwas Wahres an seinem Salm geben.

Das dickste Problem an dieser Stelle bereiten heutzutage diejenigen, die nicht charmant dem Gegenüber seinen Querkopf lassen, sondern ihm stattdessen die Rübe von den Schultern hauen wollen. Und wenn dazu ein „Macht Euch die Erde untertan“ es verhindert, dass wir mit den Ressourcen dieses Planeten und unseren Mitmenschen behutsam umgehen, dann wird es allerspätestens Zeit an diesen Verhältnissen, nämlich der Delegation eigener Verantwortung, etwas zu ändern. Dem steht nicht entgegen, dass nicht jeder bereits in diesem Leben die für den Austritt aus dem Geburtenkreislauf notwendige eigene göttliche Selbsterkenntnis wird erlangen können. Ebenso wenig darf man sich daran stören, dass es für eigene göttliche Erkenntnis nicht reichen könnte. Im Grunde kann ich es da nur mit den Worten Goethes zum Ausdruck bringen, der in der Schüler-Mephistopheles-Szene empfiehlt: „Ich wünschte nicht, euch irre zu führen. (Doch) was diese Wissenschaft (die Theologie) betrifft: Es ist so schwer den falschen Weg zu meiden, es liegt in ihr so viel verborgnes Gift und von der Arznei ist’s kaum zu unterscheiden. Am besten ist’s auch hier, wenn ihr nur einen hört, der auf des Meisters Worte schwört. Im Ganzen – haltet euch an Worte! Dann geht ihr durch die sichre Pforte zum Tempel der Gewissheit ein.“ Oder Letzteres anders formuliert: Haltet Euch an die Worte der großen Meister, statt an den Salm der Religionsstifter. Dies gelingt Ihnen etwa mit dem Erwerb des Buchs ‚Die Reise in die Seele‘.

In diesem Sinne behandelt letztlich auch die „Wahre Tetralogie“ eigene wie fremde Einsichten aus Sicht eines „Großmeisters“ oder Rätselmeisters der Mystik. Der erste Band ‚Mystisches Deutschland‘ hat die Einsichten aus Märchen zum Thema, solche, die die einfachen Menschen des Volkes, mangels der Fähigkeit zu schreiben, auf diese Weise weitergegeben haben. ‚Lebenssinn und Weisheit‘ behandelt die Erkenntnisse und die Umsetzungen von Dichtern, Denkern, Frauen und Männern Mitteleuropas sowie den großen Religionsstiftern. ‚Grundstrukturen der Religionen‘ führt die Lehren zurück auf das Spannungsfeld (Untertiltel) ‚Zwischen Mystik und Schamanentum‘. Schließlich nimmt sich ‚Die Reise in die Seele‘ der eigenen Schriften des Autors im Stufenmodell der Meisterschaften nach Laotse an. Es erschien im März 2016 als letztes Werk der „Wahren Tetralogie“ bei Amazon für ebenfalls 12,80 EUR. Statt des 4. Bandes ans Herz legen kann ich Ihnen mit älteren erprobten Texten ebenso „Die 5 Wege zur Weisheit“, gleichfalls erschienen bei Amazon als Band 2 der vierbändigen Reihe für die Künstlergruppe Falter.

Bleibt mir zu guter Letzt, nun ebenfalls auf gruppendynamische Prozesse zu hoffen. Dazu bedarf es Menschen, die für sich Verantwortung übernehmen können, Menschen, die im Anschluss an den eigenen Prozess des Erkennens ihre Einsichten als Credo nach vorne tragen möchten. Anders aber sehe ich für keine Hoffnung mehr, dass wir die Probleme auf dem Planeten ‚Erde’ noch in den Griff bekommen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

(Der Text wurde abgeleitet aus einem Brief an die Presse)

‚Grundstrukturen der Religionen‘

schrieb am 25.09.2015 - Buchvorstellung, Lebensgeschichte, Philosophisches, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

‚Grundstrukturen der Religionen‘ gewährt Ihnen Einblicke in eben jene ‚Grundstrukturen der Religionen‘, damit Sie für sich Klarheit gewinnen. In diesem Zusammenhang notiert, beklagte eine bekannte arabische Nachrichtenmoderatorin jüngst, dass ihre Generation nur verhärtete Fronten zwischen den Glaubenssystemen, vorgeblich religiös bedingtes Morden sowie einen weiter zerstörten Planeten an die nachfolgenden Generationen weitergeben würde. Ihre Scham ob des eigenen Unvermögens kann man selbstredend damit begründen, dass sie aus dem mittleren Osten stammt, wo den Menschen jeden Tag Bomben um die Ohren fliegen. In Mitteleuropa ist man ja deshalb – erfreulicherweise – von so viel Gefühlsduselei weit entfernt.

Aus der Auflösung von Schlüsselerlebnissen erwuchsen die 'Grundstrukturen der Religionen'

Grundstrukturen der Religionen – Zwischen Mystik und Schamanentum

Dabei hat sie Recht – und es gäbe sogar realistische Chancen, die religiösen Grabenkämpfe zu überwinden. Denn inzwischen liegt in der dritten Auflage (inklusive „Die Mystik“ und „Die Entstehung der Religionen“ sogar in fünfter Auflage) ein Werk vor, das die Religionen dorthin zurückführt, woher sie kommen, nämlich in das Spannungsfeld zwischen Mystik und Schamanentum. Das Buch trägt den Titel „Grundstrukturen der Religionen“ und kann bei Amazon für 12,80 EUR erworben werden. Darin werden sämtliche, heute noch bekannten, einzeln agierenden Religionsstifter hinsichtlich ihrer Herkunft sowie ihrer persönlichen Entwicklung analysiert. Es wird beantwortet, welche Erlebnisse deren Lehren prägend zugrunde lagen, oder anders ausgedrückt, wie und woher deren Erkenntnisse stammten. In der gleichen Weise werden gemeinsam gestiftete Glaubenslehren untersucht und ebenso Strukturen aller Systeme aufgedeckt. Es wird weiter Fragen nachgegangen, was etwa philosophische Fortentwicklung war, was allein religiöse Riten sind und was durch Spiritismus oder Okkultismus erworben wurde. In der Gesamtschau stellten sich mir übrigens die Glaubenslehren allein als ein Mittel zur Beschleunigung der Menschheitsentwicklung dar. Aus heutiger Sicht wäre jedoch entgegenzuhalten: Was einst Segen war, ist heute Fluch. Um allerdings die Religionen zu überwinden und die Erde zu erhalten, müssten wir zunächst in unseren Köpfen aufräumen.

Meine Sicht der Dinge in ‚Grundstrukturen der Religionen‘ ist beileibe keine Einzelmeinung, denn zur Analyse und Bestätigung meiner Vermutungen habe ich zusätzlich Texte von Menschen beigezogen, die ihren Weg des Erkennens nicht in die Stiftung einer Religion umsetzten. Hier zu nennen, sind besonders Dichter und Denker, so Laotse, Hafis, Rumi, Dante, Goethe, Nietzsche und Hesse. Zudem kommen einige der Erzähler zu Wort, deren in Bildern dargestellte Erlebnisse auflösender Leidensprozesse sich in Märchen erhalten haben. Wenige Anmerkungen an dieser Stelle zu Nietzsche: Im Zarathustra hat er nicht nur bewusst diesen Religionsstifter als Namensgeber gewählt, er hat den Text zusätzlich chiffriert. So bezieht sich der Ausspruch „Gott ist tot“ abwechselnd auf sein Gottesbild oder aber auf seine für Erkenntnisse ausgegebene Seele. Und zu Nietzsches „Rettungsmittel Seelenopfer“ der die vorgenannte Verknüpfung postulierende Hafis: „Bin ich lebend ohne Leben, mag es Wunder dich nicht nehmen. Denn wer würd’ der Trennung Stunden rechnen zum Betrag des Lebens.“ Eine Innenansicht, die sich ebenso etwa wiederfindet im Märchen „Der treue Johannes“ bei den Brüdern Grimm.

Der arabischen Kollegin könnten Sie jedenfalls entgegnen: Es gibt ein Land auf dieser Welt, in dem sich seit Jahrhunderten Mystiker als Dichter, Denker oder Märchenerzähler die Klinke in die Hand geben, in der jedoch niemand deren Erkenntnisse hören möchte, erst recht nicht seit dem unseligen zweiten Weltkrieg. Ja, es gäbe die Möglichkeit, die Religionen endgültig zu überwinden, wenn ein jeder Mensch begreifen würde, dass er selbst für sein Seelenheil Verantwortung trägt. Dass dafür sogenannte „religiöse Gefühle“ zu verletzen wären, kann dahinstehen, wenn sich ein jeder seiner Konditionierung bewusst würde. Seine Gefühle sind nämlich nicht Produkte eigenen Erlebens oder selbst geschöpfter Einsichten, sondern diese stammen allein aus Erziehung, Bildung und kultureller Prägung.

Vielleicht möchten Sie statt der Bewegung am alten Quark festhalten, lässt es sich doch mit schlechten Nachrichten gutes Geld verdienen. Da sei mir die Frage erlaubt, was dann mit dem Sterbebett ist, wenn Sie alleine abtreten und vor Gott hintreten müssen. Was haben Sie da vorzuweisen? Spätestens an dieser Stelle werden Sie erkennen müssen, dass nichts gesichert ist und Sie keine eigenen Einsichten erwarben. – Aber, wenn Sie es denn so möchten…

Mit freundlichen Grüßen

(Der Text oben geht auf einen Brief an die Presse zurück)

Ein Flyer für Falter

schrieb am 05.09.2015 - Allgemein, Buchvorstellung, Lebenshilfe, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

Die vielen Aktivitäten der „Künstlergruppe Falter“ (IG-KLM.de) erfordern für Veranstaltungen die enge Zusammenarbeit mit der Presse (Pressearbeit), zugleich Eigenwerbung in Bezug auf dafür benötigte „Manpower“. Anlässlich letztgenannter Arbeiten entschied ich mich, meine eigenen Intentionen und Werke in einem Flyer zu präsentieren. Zum Thema „Mystik“ ergaben sich folgende Vorüberlegungen:

Alle alten Kulturen kannten nur zwei Grund-Wege zur Erkenntnis, nämlich Schamanismus und Mystik. Man spricht deshalb von den Zweiwege-Lehren (etwa in Ägypten, Mesopotamien, Indien, Australien, Mittel- und Südamerika). Alle, zugleich nachfolgenden, Glaubenslehren bauen darauf auf. (Selbst die alten Vielgötterlehren in Griechenland oder Germanien haben Rudimente der beiden Grundwege zum Inhalt.) Diese Religionen haben einerseits durch Konkurrenz die Menschheitsentwicklung beflügelt. Andererseits sind sie heutzutage – mit den modernen Waffen – die Geißel der Erde. Brauchen wir also noch theologische Systeme?

Religionen, egal ob von einer oder mehreren Personen gestiftet, hatten ihren Wert und ihre Zeit. Ebenso wenig sich damals jedermann als Stifter betätigen durfte, stellt sich Gottvertrauen heute als Einbahnstraße dar. Als einem Mystiker aus der Reihe der Rätselmeister fällt nämlich dem Autor die Aufgabe zu, in Anbetracht eines maroden Planeten, die Ära konkurrierender theologischer Systeme zu überwinden und dabei an Altbewährtes anzuknüpfen. Der moderne Mensch mag also künftig nicht mehr, blind einem Religionsführer folgend, beten und morden, sondern er soll, demokratisch und tolerant, selbstverantwortlich sein eigenes Leben sowie sein Lebensumfeld gestalten. Dazu sind alte und neue Texte aufzuschließen, was der Autor mit nachfolgenden Werken zu bewerkstelligen sucht:

Flyer für Falter

Der Eigenentwurf des Werbemittels „Handzettel“

– Mystisches Deutschland – Lebenseinsichten aus Märchen und Sagen
– Lebenssinn und Weisheit – Erkenntnisse historischer Persönlichkeiten, wie von Dichtern und Denkern
– Grundstrukturen der Religionen – Die Entstehung der Glaubenslehren aus Mystik und Schamanentum (erscheint 09/14)
– Die Reise in die Seele – Persönliche Seelen-Entwicklung mithilfe moderner Texte (erscheint 12/14)

(Alle Werke als Ebook je 4,99 EUR, als Buch je 12,80 EUR. Die Erscheinungsdaten sind übrigens der Fremdvergabe von In-Design und Covergestaltung gesdchuldet. Die Bücher sind seit August 2014 fertig)

Die Seelenfibel – Ein „Best-Of“ aus den obigen vier Werken der „Wahren Tetralogie“ kostet 25 EUR und gibt es nur bei „Falter“ in Langenfeld

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