Kategorie: Allgemein

Mystik ist kein Hexenwerk

schrieb am 09.07.2017 - Allgemein, Grundlagen zur Mystik - Noch keine Kommentare

Trotz manch gegenteiliger Auffassungen: Mystik ist kein Hexenwerk. Das gilt, selbst wenn Goethe im Faust zum Blocksberg zieht und Gott in vielen Traumoffenbarungen als Frau erscheint. Denn solche Gottes-Erlebnisse sind jeweils Teil bestimmter Prozesse, um die persönliche Lebensgeschichte aufzuarbeiten.

Gleich von mir dazu gefragt: Halten Sie es denn für schlecht, in einer Traumoffenbarung Gott als Frau zu sehen und daraus zu schließen, dass Gott eine Frau sei? – Vielleicht antworten Sie mir: Nein, aber Gott als Frau zu sehen kann doch nur Teil mancher Prozesse sein, nicht aller. Denn nicht alle Mystiker sprechen von Gott als einer Frau. Und dann nennen Sie mir Moses oder Mohammed als glorreiche Beispiele, dass Gott bei den großen Propheten doch eben ein Greis sei mit weißem Bart. Ein Mann, ausgestattet übrigens mit einem so üblen Mundgeruch, dass sogar Ton lebendig wird und wegläuft.

Dazu sage ich Ihnen: Mystik ist kein Hexenwerk und ein großer Prophet ist noch lange kein großer Mystiker. Ein Prophet war nur ein Licht an einem dunklen Ort und deshalb ist er meist zum Mittler zwischen Gott und den Menschen avanciert. Mystik entsteht nämlich, liebe Leser, in der Hinwendung eines jeden Menschen persönlich – und ohne Vermittlung – zu Gott.

Am Rande notiert: Wenn nun, wie in den Fällen von Moses oder Mohammed, ein Prophet zum Mittler zwischen Gott und den Menschen wurde, spricht das im Grunde für – Schamanismus. Denn Schamanen reisen mit ihrer Seele, um Welt- und Heilwissen zu erlangen. Bedeutet, dass Moses oder Mohammed neben mystischem Wissen um ihre Person auch schamanisch tätig wurden oder Schamanismus zuließen. (Bei Mohammed weiß man es, da er in einer Höhle mit einem Geistwesen kommunizierte. Bei Moses kann und darf man es bei den Gesetzestafeln vermuten, wenn es denn nicht eine Traumoffenbarung war, die ein geschickter Steinmetz in Tafeln umwandelte.) Im Übrigen und damit noch zur Randnotiz am Rande notiert: Wenn Schamanen „große“ genannt werden, dann reisen sie mit ihrer Seele zur Herrin der Tiere. Man beachte daher: Schon wieder Gott als Frau.

Mystik ist kein Hexenwerk

Laotse wie er auf dem Ochsen nach Westen in die Immigration reitet.

Man könnte sich nun Gedanken machen, warum Gott von den Propheten und nachfolgend in den Religionen regelmäßig als Mann dargestellt oder angesprochen wurde. Laotse, ein alter mystischer Großmeister aus China, ordnete dazu männliche Gottesbilder den niederen Meistern zu, ein diffuses Gottesbild den mittleren Meistern und nur den hohen Meistern ein Gottesbild von einer Führerin des Alls. Da niedere Meister nur ein Gottesurteil erfahren, können sie auch mit ihren überkommenen Anschauungen aus den Naturreligionen in ihren Erkenntnisprozess starten. Für sie bleibt am Ende mit nur dem Urteil über ihr Leben oder ihre Verfehlungen eh alles beim Alten. Die mittleren Meister dagegen lavieren herum, so wie man eben sexuelle Erlebnisse auflöst. Man wechselt dazu aus der Opfersicht in die Tätersicht oder umgekehrt. Alles korrekt, denn – richtig – Mystik ist kein Hexenwerk.

Fakt jedenfalls ist, dass nur große Mystiker Gott als Frau wahrnehmen. Und das wiederum, war schon angesprochen, ist die Parallele zum Schamanentum, wo auch nur große Schamanen es schaffen, mit ihrer Seele bis zur Herrin der Tiere zu reisen.

Bedeutet für Moses und Mohammed: Beide können keine großen Mystiker oder Schamanen gewesen sein, denn Mystik ist kein Hexenwerk. Des Weiteren darf festgestellt werden, waren beide ob ihres Gottesbildes nur niedere Meister. Von Moses ist niedere Meisterschaft bekannt, denn er tötete den ägyptischen Aufseher, der seinen Bruder übelst zurichtete. Dass er dennoch kein Mörder war, dafür setzte sich Mohammed ein, der dazu von irgendwoher beizusteuern wusste, dass Gott gern verzeiht. Nur wem und warum Gott verzeiht, ließ er offen. Wenn man sich dazu Täterprozesse und Ergebnisse bei Mördern betrachtet, bleibt nur die Tötung in Notwehr als Schlüsselerlebnis für den mystischen Prozess beider Herren übrig.

Daher dürfen wir uns freuen, dass laut Mohammed mit ihm, dem Siegel aller Propheten, denn auch Schluss sei mit den Schamanen-Vermittlern mit ihrem ungesunden Halbwissen. Eine richtig gute Nachricht für alle Mystiker und dafür danken wir ihm letztens Endes alle.

Ein Hinweis auf die literarische Auseinandersetzung mit Religionen, Märchen und Literaur bietet die Installation des Autors bei der Künstlergruppe Falter: Die Metaphysik-Literatur-Installation. Zudem erscheint in Kürze mit „17+4 – Kruger und die Politik“ ein Stadtkrimi zum Thema bis hinein in die göttliche Politik.

Religions-Käse

schrieb am 18.12.2016 - Allgemein, Pamphlet, Werbung - Noch keine Kommentare

Mir geht die ganze verlogene Veranstaltung hier auf den Senkel, vor allem der Religions-Käse. Zu Zeiten von Hermes Trismegistos im alten Ägypten, Laotse in alten China oder Zarathustra im alten Persien gab es nämlich neben der Religion noch zusätzlich die Möglichkeit von persönlicher Entwicklung. In Ansätzen bieten diese Möglichkeiten noch heute der Hinduismus oder auch der Buddhismus. Wer also die Kraft, den Intellekt und die Lebenserlebnisse zum eigenen Erkennen hat, den versucht man, zu führen. Die anderen müssen stattdessen das Feuer anbeten oder anderes religiöses Brimborium über sich ergehen lassen. Sie werden dennoch angeleitet und können etwas für ihr Seelenheil im nächsten Leben unternehmen. Keine schlechte Einrichtung, will ich meinen.

Die „modernen“ Glaubenslehren

Völlig anders die sogenannten modernen Religionen, die im Übrigen nur für eine beschleunigte Entwicklung auf der Erde gedacht waren, nie aber, Menschen von Gott und eigener Erkenntnis abzuschneiden. Statt mit Bedacht vorzugehen und abweichende Meinugnen zuzulassen, sind die Verteter der neuen Lehren aufgrund Machtstrebens, Geltungsbedürfnisses und persönlicher Bereicherung weit übers Ziel hinausgeschossen. Sie wissen, von welchen Glaubenslehren ich rede? Das sind Christentum und Islam, die beide aus dem Judentum hervorgegangen sind. Und beide Sekten bekämpfen sich noch immer bis aufs Blut, anstatt zu kooperieren. Und beide Sekten schneiden zugleich deren Anhänger von Gott und eigener Erkenntnis ab.

Stellen Sie sich vor, da gibt es die ältere der drei Lehren, in der man sich für Gottes auserwähltes Volk hält, obwohl (erkennbar) nur Moses einen Bund mit Gott schloss. Über jenen erfahren wir im Übrigen, dass er einen Ägypter erschlug. Glaubt man der Bibel, war Moses also ein Mörder. Das Christentum kennt darüber hinaus einen Stifter namens Paulus, der im zweiten Brief an die Korinther einräumen musste, dass er eine Erhebung in den Himmel für sich selbst nicht zu deuten wusste. Ein Trottel also, der eine Seelenwanderung für sich selbst nicht erkannte, diese nicht auflöste und deshalb die schamanische Seelenreise des Jesus als körperliche Wiederauferstehung missinterpretierte. Spitze!

Der dritte im Bunde legte sich für Moses ins Zeugs, Gott wäre jemand, der gerne verzeihen würde. Herrschaften, woher wusste er das, wenn er es nicht selbst am eigenen Leib erfahren hätte? Von einem seiner Onkel wird berichtet, dass der freundliche Prophet zudem schamanisierte, also mit der Seele reiste. Des Weiteren setzte er die Verheiratung mit einer älteren Kaufmannswitwe nach deren Tod in die Ehe mit einer Zehnjährigen (!) um. Und die Verluste naher Angehöriger werden auch nicht aufgelöst. Ja Menschenskinder, was sind denn das für Religionsstifter? Was sind das denn für herausragende Persönlichkeiten, an denen ich mich orientieren soll?

Wahrheiten statt Religions-Käse

Besonders preiswert ist „Die Seelenfibel“, gibt’s im Handverkauf bei der IG-KLM

Folgen von Religions-Käse und Quintessenz

Es ist unfassbar dreist, wie sich Religionen in unseren heutigen Gesellschaften breit gemacht haben. Wer sich bei Problemen mit der eigenen Lebensgeschichte nicht im Beten ergeht, wird zu Psychologen geschickt und mit Psychopharmaka vollgepumpt. Halte Deine Schnauze und friss die Pillen, bis du verblödet bist, ist die Botschaft. Hierzulande erreicht der Religions-Käse seinen Höhepunkt zu Weihnachten’, an dem vorgeblich das Jesukindlein geboren wurde, alle Schuld hinwegzunehmen. Meine Schuld hinwegzunehmen? Das hilft schon vom Grunde her nur den Mächtigen, nicht denen, die hin und her gestoßen werden. Herrschaften, ich weiß, Ihr wollt nur Geld verdienen, wollt, dass Alles beim Alten bleibt, weil ihr Euch eingerichtet habt. Nur dazu kommt Ihr jedes Jahr an Weihnachten mit dem Religions-Käse und es ist Euch egal, ob die Leute dabei so richtig verarscht werden. Denkt aber bitte daran, dass Ihr mit Euren kleinen Krämerseele dennoch in das Himmelreich wollt. Und ich glaube kaum, dass Euch die Mutter Eurer Seelen abnimmt, dass Ihr es nur gut meintet und im Übrigen von dem Allen nichts gewusst oder geahnt habt. Und falls doch, dann schlaft weiter. Gute Nacht! Für alle anderen, die sich für die Entwicklung ihrer selbst und für die Erkenntnisse aus allen Prozessen interessieren, egal ob umgesetzt in Religion, Märchen oder Literatur, gibt’s meine Bücher bei: AMAZON

Wahre Welt

schrieb am 16.11.2016 - Allgemein, Pamphlet - Noch keine Kommentare

Gibt es Informationen über so etwas wie die Wahre Welt? Aktuell verboten wurde die Organisation die „Wahre Religion“, sodass hier Klärungsbedarf bestehen könnte.

Wahre Welt – Unstreitiges

Unstreitig kommt der Mensch alleine zur Welt. Und ebenso unstreitig verlässt er diese Welt alleine wieder, selbst wenn sich viele Menschen um sein Sterbelager versammelt hätten. Ebenfalls noch unstreitig hat das letzte Hemd keine Taschen, was bedeutet, dass der Mensch alle seine Habseligkeiten zurück lässt. Für Menschen, die an Gott und Seele glauben, kann daher unstreitig nur die Seele etwas aus diesem Leben mitnehmen – vor das göttliche Gericht. Daher kommt es in diesem Leben darauf an, die Seele zu entwickeln. Nachtrag für alle Ungläubigen, die sich auf Nietzsche berufen: Nietzsche war nachweisbar nicht Atheist oder Nihilist, sondern Mystiker. Er hatte eine göttliche „Spezialaufgabe“, nämlich den „vermeintlich Gottlosen“ eine Stimme zu geben. Heißt für alle Atheisten: Herein gefallen!

Wahre Welt – Seelenentwicklung

Wenn die Wahre Welt seelische Entwicklung einfordert, wie sähe die aus? Im Laufe seines – insbesondere jugendlichen – Lebens begegnet dem Menschen allerhand Unverständliches. Das wird zumeist verdrängt. Es sind jedoch Berührungen der Seele in seinem Leben, die später aufzulösen sind. Man nennt diese Begebenheiten „Knotenpunkte des Lebens“ oder „Schlüsselerlebnisse“ oder mit Zarathustra gesprochen „Kindheitswunder“. Diese „poppen im Unterbewusstsein“ in der Midlife-Crisis „wieder auf“, müssen dann hervorgeholt und aufgearbeitet werden. Dieser Prozess bedeutet Seelenentwicklung und wird am Ende mit Weisheit belohnt. Mein Tipp: Nicht Psychologen bemühen, weil die nicht Ihr Leben gelebt haben. Keine Psychopharmaka schlucken, sondern mit qualitätvollen Märchen und Literatur an seiner Entwicklung selbst arbeiten, auch wenn es schmerzt (denn das wird es). Ein Internet-Literatur-Tipp dazu außerhalb dieser Webseite wäre die „Metaphysik-Literatur-Installation“ auf der Webseite der IG-KLM (Falter Langenfeld).

Wahre Welt - Kümmere Dich um Dich selbst.

Falter in der Installation um Metaphysik und Religion

Wahre Welt – Kontemplationslehrer

Die Wahre Welt braucht keine Lehrer, denn das Leben lehrt Sie. Wenn Sie über genügend Bildung verfügen, Selbst- und Gottvertrauen mitbringen, bedarf es sonst keiner Anleitung. (Ist aber verdammt schwer.) Greifen Sie sonst zu den Schriften der sieben fassbaren Rätselmeister der Menschheitsgeschichte: Hermes Trismegistos, Laotse, Hafis, Dante, Goethe, Nietzsche oder meiner Wenigkeit. Greifen Sie zu den Werken großer Dichter und Denker, etwa Zarathustra, Djuang Dsi, Rumi, Parmenides, Descartes, Hesse, Peter Kingsley um einmal einige der großen Literaten zu nennen. Mir ist andererseits bewusst, dass man vieles erst versteht, wenn man den Prozess für sich abgeschlossen hat. Wenn Sie daher wirklich Hilfe benötigen und dabei nicht auf meine Schriften zugreifen möchten, dann nehmen Sie für den Prozess die Märchensammlung der Brüder Grimm. Die Bilder der Märchen wurden erzählt, Ihnen Hilfen zu bieten. Sie sollten die (Traum-)Bilder selbst erleben, um immer wieder ein Angekommen zu verspüren. Viele Märchen waren und sind deshalb echte Handreichungen im Prozess und für den Prozess.

Wahre Welt – Gott und Seele

Die Wahre Welt entlässt Sie nach Ihrem Prozess (je nach Ihren Erlebnissen) mit der Einsicht, ob Sie nach diesem Leben göttliche Aufnahme erfahren werden oder ob Sie sich noch in weiteren körperlichen Existenzen mit Ihrer Seele beweisen müssen. Der Fachmann spricht von einem „Göttlichen Belohnungs- und Bestrafungssystem“. Es gilt zudem die Faustformel: Täter dürfen Gott nicht schauen, Opfer werden damit belohnt. Hat man (für die Mittlere Meisterschaft / Buddhaschaft) von der Opfer- auf die Täterseite zu wechseln, darf man sich (statt der Schau des Göttlichen, weil auf die Täterseite gewechselt) aussuchen, wiedergeboren zu werden oder zu verlöschen. Letzteres bedeutet übrigens nichts anderes als „seelische Aufnahme“. Gott wird dabei in vielen Opferprozessen als Frau wahrgenommen, entpuppt sich dann jedoch in den Martyrien zur Rätselmeisterschaft regelmäßig als eine Trinität aus Frau-Mann-Liebe. So können Sie das ebenfalls in den Schriften aller Rätselmeister nachlesen, die ihren Prozess um ein frühkindliches Prügelerlebnis, eine Seelenwanderung und den Verlust eines nahen Angehörigen zur Auflösung der Abtreibung zusammengefasst haben.

Wahre Welt – wahre Religion?

Die Wahre Welt kennt sieben Milliarden Religionen, so viele Religionen wie es Menschen gibt. „Wahre Religion“ würde bedeuten, dass es nur einen Religionsstifter gab, der alles wusste. Ihm müssten alle nachlaufen, ohne selbst je zur Weisheit gelangen zu können, noch schlimmer: ohne selbst jemals in den Himmel gelangen zu können. Denn merke: Religion schneidet Menschen von eigener Erkenntnis ab. Religion verhindert, dass Menschen in den Himmel kommen. Und: Religion ist die verlogenste Erfindung in der Menschheit, damit Geld zu verdienen. Denn Freunde: Was juckt es einen Religionsführer, der weiß, dass er mit seiner Seele keine göttliche Aufnahme findet, wenn er ebenso sicher sein kann, dass seine Schäfchen nicht ins Himmelreich kommen. Ja Herrschaften: Wie blöd seid Ihr eigentlich, Euch so verscheißern zu lassen?

Mir wurde jüngst angetragen, weil ich so „erleuchtet“ sei, den nächsten Religionsstifter zu mimen. Einmal davon ab, dass es meine Aufgabe ist, alle bisherigen Glaubenslehren zu beseitigen, ist es zugleich meine Aufgabe, in einer Gesellschaft von sieben Milliarden Religionsstiftern für Toleranz zu sorgen. Taucht noch einmal einer aus der Masse auf, weil er die Menschen mittels Beten führen will, müsste ich ihm (im übertragenen Sinne) die Rübe von den Schultern hauen. Und Freunde, ich hätte keine Bange, diese Aufgabe anzugehen. Was schließlich meine „Erleuchtung“ anbelangt: Ich hatte einmal alles alleine zu durchdenken und das ist Arbeit, nicht „Erleuchtung“. Mit solchen religiösen Begrifflichkeiten kann und möchte ich nichts anfangen. Das bitte ist eine Botschaft in die Wahre Welt.

Kopf in Sand stecken

schrieb am 05.11.2016 - Allgemein, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Werbung - Noch keine Kommentare

Es muss niemand den Kopf in Sand stecken, weil er zunächst nichts begreift. Es muss niemand den Kopf in Sand stecken, weil er nicht weiß, was ein Schlüsselerlebnis (Kindheitswunder, Knotenpunkt des Lebens) ist. Es muss niemand den Kopf in Sand stecken, weil er zu Gott noch nie Kontakt hatte und sich das auch nicht vorstellen kann. Dass Menschen dies glauben, resultiert aus Bildung, Erziehung und religiöser Anleitung. Das kommt davon, wenn man stets gesagt bekommt: „Das begreift Du sowieso nicht. Konzentriere Dich auf Deine Fähigkeiten und füge Dich in die Gesellschaft ein.“ Allerdings bleibt dann bis an das Lebensende ein Minderwertigkeitsgefühl. Man steckt den Kopf in den Sand (und flüchtet sich womöglich sich in seine persönliche Parallelwelt).

Auch ich musste mich übrigens erst einmal meiner „geistigen Altlasten“ entledigen, bevor ich kreativ denken konnte. Nichts Großes schien mir vorbestimmt, weil ich aus einfachsten Verhältnissen stammte und nicht über Beziehungen verfügte. Welch schnell vergessenes Wunder war es daher, als ich mich mit 15 dem Himmel andiente, dafür mit 16 das Rätsel um die „Sage vom versunkenen Schloss“ löste und erfuhr, dass ich die Auflösung später einmal schreiben würde. Welch rasch verdrängtes Wunder war es, als ich mit 22 einen ersten Leidensprozess um die Bewusstwerdung der „Kindheitswunder“ führte und dafür im Traum ein Buch gezeigt bekam, welches ich ungläubig als mein Werk präsentiert erhielt. Welch befremdlicher Gedanke, als ich Silvester auf 1994 plötzlich im Kopfe hatte, jetzt geht’s los usw. Kein einziges Mal hielt ich es für möglich, dass tatsächlich ich gemeint war. Ich, ein einst sehr durchschnittlicher Schüler mit „verkorkstem Examen“. Später ein kleiner Schadensachbearbeiter, der reichlich Mühe hatte, seinen Job irgendwie hinzubekommen. Ja, das war mein Gefühl zu mir selbst, ein „Looser“, einzig geboren, den Kopf in Sand zu stecken. So jedenfalls dachte ich über mich.

Selbst als ich bereits schrieb und ich auf die himmlische Frage, für wen das Alles, spontan entschied: „Für die ganze Welt“, selbst da zweifelte ich noch daran, ob ich tatsächlich derjenige sein sollte, die Welt alleine zu durchdenken und Menschen eines Tages anzuleiten. Man hatte mir mein Selbstwertgefühl ordentlich zerstört, mir zuvor mein Rückgrat gebrochen und mich dann als Müll ausgekotzt. So war ich völlig überrascht, wohl schon im Prozess, als eines Nachts im Traum das Gesicht eines verstorbenen Freundes vor mir auftauchte. Er sah mich völlig belämmert an und bedurfte offenbar meines Zuspruchs – vor dem göttlichen Gericht. Ich hörte mich spontan „Nein“ sagen und wachte darüber erschrocken auf. Ich hatte auf dem Bauch geschlafen, jedoch sein Gesicht derart real vor meinem geistigen Auge gehabt, als stände er direkt vor mir. „Was hast Du getan?“, war die bange Frage, die das im Schlaf abgenötigte „Nein“ in mir auslöste. – „Kölsch Klaus“ nannten wir ihn übrigens, einen taffen Sportsmann, von Beruf Betriebswirt mit herausragenden Mathematik und Inormatik-Kenntnissen, der allerdings stets vehement Gott und Seele negiert hatte. Er wurde sogar böse, wenn jemand in seiner Gegenwart von Glauben oder Gott erzählte. „Ich bin Mathematiker, das All ist Mathematik und Physik und sonst ist da nichts.“ So oder so ähnlich klangen seine Worte. Mit dem geschilderten Erlebnis jedenfalls wurde mir erstmals bewusst, dass mein Urteil zählt, wenn auch nicht hier. Doch mir wurde klar, dass ich es in jedem Falle nicht mehr nötig habe, trotz meiner Herkunft und meiner Niederlagen, den Kopf in Sand zu stecken.

Kopf in Sand stecken - keine gute Idee

Metaphysik-Literatur-Installation, eine Anleitung zu Gott und Seele

Was ich Ihnen damit sagen möchte: Haben Sie den Mut, bei Gott und Ihrer Seele selbstständig zu denken. Haben Sie den Mut, sich aufzumachen. Haben Sie den Mut, sich selbst zu begegnen und Ihre Seele zu entwickeln, so wie ich es in der „Großen Falter-Installation“ beschrieben habe. Haben Sie auch dem Mut, der Gebärerin Ihrer Seele zu begegnen. Eines Tages – nach Ihrem Ableben – wird Ihnen das ohnehin blühen.

Sie müssen also nicht vor sich selbst den Kopf in Sand stecken. Wenn Ihnen noch Einsichten zuteil werden können, wenn sie sich noch in diesem Leben etwas verdienen möchten, wenn Sie sich eine bessere Basis verschaffen wollen, dann tun Sie es. Wir brauchen hier jeden, der sich nicht in eine Parallelwelt flüchtet, sondern seine Kreativität für unser aller Gemeinwohl einzusetzen bereit ist (selbst wenn uns Parallelwelten in Büchern, Film und Fernsehen immer wieder für Stunden Freude bereiten). Also bitte: Übertreiben Sie es nicht. Bleiben Sie bodenständig, offenen Herzens und wachen Verstandes.

Parallelwelt

schrieb am 29.10.2016 - Allgemein, Grundlagen zur Mystik, Lebenshilfe - Noch keine Kommentare

Viele ertragen Ihr Dasein nur noch durch die Flucht in eine Parallelwelt. So richtig zu Bewusstsein kommt mir der Gedanke regelmäßig bei Veranstaltungen wie der „Kitty Moan Convention“, kurz „Kitty Con“, die Freund Helmut Dunkel veranstaltet.

Mit Verkleidung in die Freizeit-Parallelwelt

Parallelwelt: Verkleidete auf der 1. Kitty Con

So begegneten mir heute morgen die ersten Verkleideten schon beim Brötchenholen. Das bedeutet, wenn es nicht Karneval oder Helloween ist, die Kitty Con öffnet wieder ihre Tore. Als Piraten, Zombies, Mittelalter- oder Sternenritter, Traumwelt-Prinzen und Prinzessinnen, Superhelden und Superheldinnen, Iron-Fighter und weiß was sonst noch kommen sie daher, frisch geschlüpft in die Rolle von irgendwem zu irgendeiner Zeit, nur um für Stunden nicht sie selbst sein zu müssen. Neben den Verkleideten gibt es Unverkleidete, solche, die ihre Welt im Kopf entstehen lassen und Comics, Vampire, Drachen oder sonst was zeichnen. Andere lassen ihre Figuren in der erdachten Welt von Romanen agieren. Allgemein bekannte Beispiele solch vollständiger Fabelwelten sind die Romanserien um Harry Potter oder auch den Herrn der Ringe, die weltweit viele Freunde haben. Letztendlich bleiben es jedoch Fluchten aus einer real existierenden Wirklichkeit in eine Parallelwelt am Wochenende, nur um den bescheidenen Arbeitsalltag ertragen zu können.

Parallelwelt Wochenende

Ein Retter der Menschheit fürs Wochenende

Auch ich bewege mich übrigens in einer Parallelwelt, jedoch nicht einer von Menschen erdachten Traumwelt, sondern in der tatsächlichen Realität. Im Ansatz unterscheide ich mich somit nicht von den Flüchtlingen aus der real existierenden Wirklichkeit. Doch könnte ich nicht wie sie in einer Fiktion leben. Denn das haben die uns bekannte, vermeintliche Wirklichkeit und die von Menschen erdachten Traumwelten gemein: Alle sind von Menschen erfunden und in letzter Konsequenz nicht auf Dauer erträglich. So wie sich kaum jemand am Wochenende noch über seine Arbeit definieren möchte, so wenig würde er in der Woche ein Superheld sein wollen. Er kann deshalb und muss es auch nicht, nämlich seine Rolle bis in die letzte Konsequenz ausleben, sonst müsste er vermutlich vor sich selber kotzen. Ihm reichen daher die Flucht in die Parallelwelt des Wochenendes, um an den übrigen fünf Tagen die real existierende Welt ertragen zu können.

Nicht verstanden? Dann werde ich deutlicher: Es gibt eine Wirklichkeit, nämlich die wahre Welt, die uns erwartet, wenn wir uns auf den Tod vorbereiten. Ab dem Zeitpunkt wird alles, was wir Realität nannten, Makulatur. Dann wird alles, was wir Traumwelt nannten, Makulatur. Dann zählen mit einem Male Fragen, die sich viele zu ihren guten Lebenszeiten nie zu stellen wagten oder zu stellen wagen wollten: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Gibt es einen Schöpfer und/oder ein Leben nach dem Tod? Was wird aus mir, wenn man sich nicht mehr verkleiden kann, sondern vom Körper entkleidet wird? Hilft mir dazu eine Religion oder ist dieses halbgare Wissen konkurrierender Systeme für mein Fortkommen (auch von der Erde) eher hinderlich?

Vor diesem Hintergrund macht es wohl Sinn, wenn man schon zu Lebzeiten in die parallele, wahre Welt eingetaucht ist. Wenn man mit der Gebärerin der eigenen Seele seinen tiefen inneren Frieden geschlossen hat. Wenn man weiß, wer man ist und wohin man geht. Wenn man seine Funktion für die Weltgeschichte kennt, so man denn eine hat. Dieses Eintauchen in die Parallelwelt einer von vielen Menschen zu allen Zeiten nachweisbar als „Wahrheit“ empfundenen Realität ist sehr beruhigend, weil sie ertragen hilft. Auch die Hirngespinste der Reichen, so sie denn an Gott glauben, etwa sie seien von ihr besonders geliebt, weil sie reich, weiß und schön sind. Wie borniert muss man dafür sein? Ich empfehle ihnen daher, wenn sie einen Rat hören möchten, die Parallelwelt „Wahre Welt“. Die findet sich übrigens in der hohen Literatur und gehaltvollen Märchen wiedergespiegelt. Und gelegentlich lässt sie sich, dann allerdings zumeist nur ansatzweise, ebenso aus Religionen herauslesen. Dafür jedoch ist es erforderlich, um das Ganze zu wissen, um nämlich seelisch unbeschadet mit dem halbgaren Wssen der Religionsstifter umgehen zu können.

Juristen-Qualität

schrieb am 18.07.2016 - Allgemein, Pamphlet - 2 Kommentare

Die Juristen-Qualität scheint in den letzten Jahren schwer nachgelassen zu haben. Jedenfalls kam die Leitung unserer Firma nach jüngsten Bewerbungen zu dem Schluss, dass man künftig für die Neubesetzung der Stelle eines Schadensachbearbeiters keine Juristen mehr einladen möchte. Selbstwahrnehmung, Ausbildungsniveau, Auftreten und Gehaltsvorstellungen hätten eine derartige Schieflage erreicht, dass man mit diesen Herrschaften, gefühlt, nur noch Zeit vergeude.

Ein Urteil wie dieses über nachfolgende Generation weckt zwiespältige Gefühle. Einerseits hört man es als sogenannter „gescheiterter Jurist“ gerne, wenn die Newcomer nichts taugen, andererseits werden händeringend Leute für immer mehr Arbeit gesucht. Zum sogenannten Scheitern selbst notiert, wurde ich übrigens von einem Juristen ohne Examen eingestellt. Und auch die besten meiner Kollegen sind keine Volljuristen, sondern „verkrachte Existenzen“ wie ich. Denn ein solches „Scheitern“ hat mutmaßlich, neben den notwendigen Kenntnissen des bürgerlichen Rechts, ein hohes Leistungsniveau als Sachbearbeiter zur Folge, weil ohne Examen nicht mehr viele Berufs-Möglichkeiten gegeben sind. Die vergeigte Prüfung wird als wundester Punkt der persönlichen Geschichte aufgefasst, weshalb wohl jeder Jurist ohne Examen (vom System erwünscht) richtig reinhaut. Am Rande notiert, waren es zu meiner Zeit in Köln 25% der Absolventen, die durchfielen, und das am Ende eines Studiums, aus dem sich bereits gut 80% vorzeitig verabschieden mussten. Ordentlich gesiebt und nur gute Leute übrig behalten, von denen man Juristen ohne Examen als anstellige und unterbezahlte Mitarbeiter ohne Schamesröte an die Versicherungswirtschaft weiterreichen konnte.

Diese Zeiten scheinen sich grundlegend geändert zu haben. Statt neuer Kollegen für wachsende Arbeit bleiben daher nur Durchhalteparolen, was hier allerdings nicht Thema sei soll. Es geht mir in erster Linie um die seelische Narbe, die das Scheitern zurückgelassen hat. Wohl müsste ich mir nach 25 Jahren in gefestigter Position mit ordentlich Berufserfahrung zu allen Sparten und in Schäden aller Größenordnungen keinen Kopf mehr machen, da ich mich längst bewährt habe. Doch auch die bestandene Lebensprüfung sowie das zur Beseitigung des Makels durchgeführte BWL-Studium mit erfolgreichem Abschluss halfen mir bislang wenig. „Mein Makel“ sitzt mir im Hinterkopf, weshalb ich (übrigens nicht ich alleine) dann und wann noch von der Prüfung und dem Scheitern träume. Damals hätte ich es mir nicht ausmalen können, wie mich dieser Mist noch nach 25 Jahren nicht in Ruhe lässt.

So bin ich trotz verschiedener Ansätze zur „Überwindung der Niederlage“ nach all den Jahren noch nicht schlauer, wie man eine solche „Schande“ denn verarbeitet. Dabei kann ich mittlerweile so ziemlich alles auflösen, Schlüsselerlebnisse und Religionen, die Werke hoher Literaten sowie sämtliche Märchen. Alle Einsichten und die Umsetzungen daraus kann ich zudem bis auf die zugrunde liegende Lebenserfahrung zurückführen und den Erkenntnisweg erklären. Doch bezüglich des Jura-Studiums bleibt mir das unrühmliche Ende erhalten, vielleicht auch, weil mir als Mystiker bislang niemand richtig zuhörte. Selbstredend könnte ich deshalb zu meiner Selbsterhöhung mit der bestandenen Lebensprüfung protzen oder gar damit Rache für Niederlagen üben. Es wäre für mich jedoch albern und deswegen keine Lösung.

So bleibt mir, nach der eigenen Befreiung vor 20 Jahren, statt des Startschusses in ein selbst bestimmtes Leben, der Rückblick auf zu viele Jahre in abhängiger Arbeit. Gestalten zu können, ohne Gelegenheit dazu zu erhalten, ist im Übrigen auch dem Selbstwertgefühl wenig zuträglich. Da helfen selbst die „nebenbei“ geschriebenen Bücher wenig, obwohl diese mehr als ordentlich geworden sind. Die üblichen Strukturen jedenfalls schnüren einen Mystiker mehr ein als dass sie nach vorne bringen. Und so etwas wie Karriere lässt sich mit guten Büchern im anhängiger Arbeit nicht verwirklichen. Mit aus diesen Gründen geht daher in Kürze eine neue Webseite, nämlich die Nektar & Ambrosia Consult, an den Start. Dazu wünsche ich mir Erfolg und wenn Sie möchten, dürfen Sie sich meinen guten Wünschen anschließen. Vielen Dank dafür.

Brüder Grimm und Mystik

schrieb am 12.07.2016 - Allgemein, Buchvorstellung, Werbung - Noch keine Kommentare

Oft angesprochen: Die Brüder Grimm und Mystik. Doch wie hielten es die Brüder Grimm mit der Mystik? Die Antwort gibt uns das Märchen „Die drei schwarzen Prinzessinnen“, das Sie per Mausklick folgend gerne erst einmal lesen dürfen.

Der vom Fischersohn aufsteigende Held der Geschichte, fischte um Erkenntnisse und errang einen Schatz, der ihn zum Bürgermeister machte. Dass sich die Geschichte um einen Kampf ereignete, sei, wie im Märchen, hier nur am Rande notiert. Im Rahmen weiterer Prüfungen gerät der Fischersohn sodann an ein Schloss mit drei verwunschenen Prinzessinnen, die vollständig schwarz sind, bis auf ihr ein wenig weißes Gesicht. Der kundige Leser erinnert sich darob sofort an schamanische Märchen wie „Die Prinzessin von Tiefenthal“, „Sie zwölf Brüder“ oder „Von der schönen Schwanenjungfer“, die Johann Wilhelm Wolf aufzeichnen ließ. Auch dort geht es um schwarze Prinzessinnen und nachfolgende Prüfungen zum Schamanen.

Lassen wir die Feinheiten außen vor, steht der Galgen für den jederzeit drohenden Tod, weil der Weg gefährlich ist. Das Schweigen ist prozessimmanent, weil es um Schlüsselerlebnisse und deren Auflösung geht und weil man in (seiner) Geschichte „verhaftet“ ist. Am Rande notiert, musste auch ich mich erst einmal meiner Sprachlosigkeit erwehren.

Jedenfalls kommt der Fischersohn irgendwie frei und erhält einen guten Rat, nämlich per Kerze für Erhellung / Erleuchtung zu sorgen. Er tropft den Damen dazu von der Leuchte der Erkenntnis (nämlich Wachs) ins Gesicht, worauf diese erwachen. Das Ende ist klar: Das Schloss mit den drei Prinzessinnen versinkt im Boden, die daraufhin klagen (nicht erlöst werden zu können) und sieben Brüder ins Feld führen, deren Kräfte man sich hätte nutzbar machen können. Der Entscheid für die Mystik ist jedoch unumkehrbar (sodass heute niemand mehr weiß, wo das Schloss einst stand).

Die Geschichte ist ein klares Bekenntnis zur Mystik und beweist zudem, dass die Brüder Grimm schamanische Märchen kannten, diese jedoch offenbar bewusst nicht in ihre Sammlung aufnahmen. Ob allerdings der Standpunkt der Grimms aus eigener mystischer Erkenntnis oder einem Bauchgefühl heraus erwuchs, muss an dieser Stelle erst einmal offen bleiben.

Die Brüder Grimm und Mystik sowie J.W. Wolf mit schamanischen Märchen werden hier erklärt.

Die Mystik in Märchen aus Deutschland, Band 1 der“Wahren Tretralogie“.

Die Brüder Grimm und Mystik sind ein wesentlicher Teil des Bandes 1 der „Wahren Tetralogie“. Zudem erhalten Sie weitere Informationen zu schamanischen und mystischen Märchen und deren Auflösung (reine Interpretationen im Sinne von Mutmaßungen wären mir zu wenig) in meinem Buch „Mystisches Deutschland“.

Erworben werden kann das Buch für 12,80 EUR bei amazon

Besser Mystik statt Unsinn

schrieb am 12.06.2016 - Allgemein, Literatur, Philosophisches - Noch keine Kommentare

Besser Mystik statt Unsinn zu lauschen, ist die klügere Wahl. Nehmen Sie daher lieber für sich Weisheiten aus den Werken der großen Dichter und Denker auf, als falschen Informationen aufzusitzen. Denn allzu viele dieser Fehler prägen unser Leben.

Fehlinformation 1: Viele Märchen seien einst erzählt worden, Menschen in seelischen Notsituationen Hilfe und Stütze sein zu können. Durch die Aufzeichner sei jedoch deren Sinn so verstümmelt oder gar verfälscht worden, dass diese heute nur noch als Kinderbelustigung durchgehen könnten. – Besser Mystik statt Unsinn, denn diese Information ist falsch: Es ist noch heute alles in den Märchen (etwa der Brüder Grimm) enthalten, was einst an Informationen hineingebracht wurde. Märchen können noch heute Hilfe und Stütze sein. Nur der tiefe Sinn wird von fast niemandem mehr verstanden.

Fehlinformation 2: Es gäbe keine Menschen mehr, die noch „Hohe Litetratur“ verfassen könnten. Wir wären also dazu verdammt, uns an den Ergüssen minderbemittelter und unterdurchschnittlicher Autoren zu erfreuen, wenn wir denn aktuelle Literatur lesen möchten. – Besser Mystik statt Unsinn, denn diese Information ist falsch: Wenn sich Autoren, anstatt sich in Banalitäten und der Schilderung ihres vermaledeiten Lebens zu ergehen, um Weisheit bemühen würden, könnte auch wieder „Hohe Literatur“ geschaffen werden.

Fehlinformation 3: Die Religionsstifter waren so unglaublich besondere Menschen, von Gott erwählt, uns göttliche Weisheit zu präsentieren. Niemals wären wir in der Lage, die Gegensätze zwischen den Lehren aufzuheben. Ein jeder müsste sich in der Konkurrenz von Glaubenslehren einen Weg für sich suchen. – Besser Mystik statt Unsinn, denn diese Information ist falsch: Es besteht sehr wohl die Möglichkeit, eine jede religiöse Lehre seit Anbeginn der Zeit auf die Lebenserlebnisse des oder der Stifter zurückzuführen. Damit kann jede der Lehren in einen Kontext gestellt werden, in dem sie mit verarbeiteter Lebenserfahrung von Märchenerzählern und Literaten verglichen werden kann. Es gibt und gab nie exklusive Weisheit für einzelne Menschen, nur unterschiedliche Einsichten abhängig von verschiedenen Voraussetzungen und Ausgangspunkten. Damit wird ein jeder Mensch in der Lage versetzt, aus seiner Erfahrung heraus neben besonderem Wissen sich seine eigene Glaubenslehre zu schöpfen.

Fehlinformation 4: Die Psychoanalyse ist der goldene Weg zum eigen Selbst. Im Kumul mit Gehirnforschern würde uns eine rosige Zukunft eröffnet. – Besser Mystik statt Unsinn, denn diese Information ist falsch: Immer schon mussten sich Menschen mit ihrer Lebensgeschichte auseinandersetzen. Sie wählten dazu Wege der Märchenerzähler, Literaten oder Religionsstifter. Mit strukturierter Arbeit und Analyse der alten Wege Mystik und Schamanentum (sogenannte 2-Wege-Lehren) erfahren wir mehr über uns, den Sinn des Lebens oder über Gott, als mit jeder modernen Wissenschaft. Denn es war immer Gottes Wille, dass jeder Mensch an jedem Punkt des Universums mit seiner Erfahrung aus sich heraus Kenntnisse über sich, das Leben an sich und Gott schöpfen kann.

Die „Wahre Tetralogie“ des Autors führt deshalb alle Informationen aus Märchen, Literatur und Glaubenslehren zusammen. Dies erfolgt zudem ehrlich, offen und jederzeit nachprüfbar. Dazu werden alle Einsichten aus jeglicher Arten von Prozessen in ihren Gesamtzusammenhang (Göttliches Belohnungs- und Bestrafungssystem) gebettet. Die genannten Prozesse sind natürlich insbesondere solche der Auseinandersetzung mit verschiedenen und besonderen Lebenserlebnissen (auch Schlüsselerlebnisse oder Knotenpunkte des Lebens genannt). Zwei Wege werden dabei als „Königswege zur Erkenntnis“ offenbar, „Schamanentum“ und „Mystik“, die deshalb in allen Einzelheiten dargestellt werden. Wenn allerdings schließlich der „Mystik“ der Vorzug gegeben wird, so weil wir in modernen Gesellschaften dank der Wissenschaften keine schamanischen Seelenreisen mehr benötigen, damit Erkenntnisse über die Welt oder Heilwissen auf die Erde zu bringen. Also: Wenn Sie sich sachkundig informieren möchten, dann tun Sie es hier, statt jeder Menge falscher Infos aufzusitzen. Diese Empfehlung geht insbesondere an diejenigen, die sich stark genug fühlen, mit Selbst- und Gottvertrauen ihren eigenen Weg zu meistern. Denken und Fühlen allerdings müssen Sie beherrschen oder aber auf mehr Glück in einem nächsten Leben hoffen. Hört sich womöglich böse an und ist es wohl auch. Denn wer seinen Verstand nicht trainiert, wer prägende Lebens-Erlebnisse und den Schmerz darin nicht zulässt, wird sein Ziel in der Welt nicht erreichen.

Mystik Pepe und Mord ?

schrieb am 28.04.2016 - Allgemein, Lebensgeschichte, Literatur, Philosophisches - Noch keine Kommentare

Gehen ‚Mystik Pepe und Mord‘ zusammen, sprich: gelangte ich über einen Mord zur Erkenntnis? Schon manches Mal wurde ich das gefragt, nämlich welche Schlüsselerlebnisse meinem Erkennen zugrunde lagen. Uns in diesem Zusammenhang vermute schon mancher einen Mord als Ausgangspunkt des Leidens. Nein Herrschaften, nichts dergleichen, denn Gott würde nicht mit einem Mörder zusammenarbeiten, weil sich jener von göttlicher Aufnahme weiter entfernte, als dass er sich Aufnahme nach diesem Leben verdiente. „Der gewalttätig Balkenstarke erlangt nicht seinen eigenen Tod“, dichtete hierzu der chinesicsche Spruchdichter Laotse vor 2.600 Jahren, und meinte damit den Verdienst des Austritts aus dem Geburtenkreislauf.

Statt der unsinnigen Frage ‚Mystik Pepe und Mord?‘ liegen der Rätselmeisterschaft ein Prügelerlebnis, eine Seelenwanderung sowie der Verlust eines nahen Angehörigen zugrunde. Alle drei Erlebnisse werden im Leiden zusammengeführt, die Abtreibung aufzulösen. Denn diese bietet in einem Erlebnis erstens die Last, zweitens ein „Seele rein raus“ sowie drittens eine Anmutung zum Tod, mithin die Inhalte der drei vorgenannten Erlebnisse. Von den gleichen drei Erlebnissen berichtete übrigens auch Goethe im „Wilhelm Meister“. Seine Erinnerungen bettete er ein in das banale Dasein einer Theatergruppe, diese als Sinnbild einer vorgeblich realen Welt (in der wir alle leben).

Doch zurück: Darüber hinaus galt es, sich wie Buddha mit einem Erlebnis gegen die sexuelle Selbstbestimmung herumzuschlagen. Am Rande notiert, wie es Nietzsche im Zarathustra anschnitt, nämlich nebenbei zum „Abkühlen“. Denn zur Auflösung einer „Vergewaltigung“ (selbst einer „Kopfgeburt“), ebenso von Tötungsdelikten, bedarf es keinem „Sterben, bevor man stirbt“. Übrigens werden Ergebnisse letzterer (Mord, Notwehr etc.) von Betroffenen „kostenfrei“ vorgetragen, denn von Frauen, die um das Thema „Abtreibung“ leiden, bekommen „Mörder“ in der Regel keine Antworten. Ein Grund dafür ist das dem Leiden immanente Schweigen. Andererseits sieht kaum jemand eine Notwendigkeit, sich der eigenen Sprachlosigkeit zu erwehren. Ausgenommen davon sind Rätselmeister, denn bei ihnen geht es ja um die Fortentwicklung der Menschheit, weshalb sie „Reden“ und „Erklärungen abgeben“ können müssen.

Noch einmal: Auf zwei verschiedenen Schienen gelangte ich zur Erkenntnis. Als Mann mit eigenen Erlebnissen, um die Abtreibung leidend, und zudem – der Abkühlung wegen – auf Buddhas „glorreichem“, mittleren Weg. Da ich zudem nicht zur Abtreibung nötigte, war Ersteres zugleich ein reines Martyrium, dies gegenüber dem „gewöhnlichen“ Mitleiden noch einmal mit zusätzlichen Einsichten belohnt. Dazu gehörten neben Einsichten um das Wesen des Göttlichen, einer Trinität von Frau-Mann-Liebe mit Schwerpunkt auf einer „Führerin des Alls“ (einer Erden- oder Weltenmutter, wie auch immer), zugleich eben solche Einsichten in alle anderen Basis-Prozesse um Schlüsselerlebnisse. Das bietet den Vorteil, die Grundzüge des gesamten göttlichen Belohnungs- und Bestrafungssystem herausarbeiten zu können. Also weit entfernt von ‚Mystik Pepe und Mord‘.

Dieses Wissen erlaubt es anschließend, aufgrund der aus allen Prozessen bekannten göttlichen Selbsterkenntnisse, im Umkehrschluss aus bislang verschlossenen Prozessen Einsichten zu extrahieren und diese wiederum zweifelsfrei Schlüsselerlebnissen zuzuordnen. Weiß ich etwa, was bei Vergewaltigung „herauskommt“, komme ich dahinter, wie ein Vergewaltigungsopfer tickt und wie es sich mit göttlicher Selbsterkenntnis sein Weltbild „strickt“, und so weiter. Damit können verschiedene Meisterschaftsstufen identifiziert sowie Literatur, Märchen und Religionen auf einzelne Knotenpunkte des Lebens zurückgeführt werden. So entpuppte sich Buddha eben als mittlerer Meister, als nämlich das Opfer eines Erlebnisses um die sexuelle Selbstbestimmung, dagegen Moses oder auch Mohammed als niedere Meister, deren Ausgangspunkte des Erkennens in Notwehrtaten lagen. Bedeutet im Weiteren natürlich, dass man die Lehren der Religionsstifter allesamt dorthin stellen kann, wohin sie gehören. Und mit dieser Aussage noch einmal zurück zur Eingangsfrage: Könnte es also doch die Kombi ‚Mystik Pepe und Mord‘ gewesen sein? Nein Herrschaften, solche Einsichten, bitteschön, gewährt Gott keinem Mörder, keinem Menschen, der sich von göttlicher Aufnahme durch seine Tat weiter entfernte, als wenn er das Töten gelassen hätte.

Wozu Mystik? – 5 Gründe

schrieb am 06.03.2016 - Allgemein, Pamphlet, Politik, Werbung - Noch keine Kommentare

Wozu Mystik?, ist eine spannende Frage, die sicher mancher Leser in Anbetracht meiner Bemühungen aufwirft. Im Wesentlichen sind folgende Gründe zu nennen:

Wozu Mystik? Grund 1: Religionen beseitigen. Religionen lassen sich nicht von außen „knacken“, sie müssen von innen heraus erläutert und einer Auflösung zugeführt werden. Denn die Lehren der Stifter entstammen Prozessen der Aufarbeitung von Lebensgeschichten. Folglich sind Eigeneinsichten und göttliche Selbsterkenntnisse verschiedener Lebenswege zu analysieren, um dann mithilfe der Ergebnisse jede der Glaubenslehren einzeln für sich zu erläutern. Dazu war es sinnvoll, dass ein Mensch einmal alles für sich durchdenkt (und dennoch alle Überlegungen am Ende mit den Ergebnissen anderer Meister vergleicht, seine eigenen Gedanken also verifiziert oder falsifiziert).

Wozu Mystik? Grund 2: Neue Religionen verhindern. Mithilfe einer Vielzahl von Ergebnissen für verschiedene Lebenserlebnisse lassen sich vergleichbare Erkenntnisse herausarbeiten und Unterschiede verdeutlichen. Man kann gemeinsame Einsichten aller Menschen weltweit und zu allen Zeiten als Weisheiten definieren. Zudem lässt sich ein Belohnungs- und Bestrafungssystem ablesen, dass sich aus Täter- und Opfererlebnissen ergibt. Damit können Aussagen etwa zur Person des Göttlichen getroffen, zugleich neue Religionen für alle Zukunft ausgeschlossen werden.

Wozu Mystik? Grund 3: Gemeinsam die Erde retten. Ohne Religionen hat die Menschheit die Möglichkeit, den Planeten aufzuräumen und die Welt zu retten. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich als Teil des großen Ganzen zu erkennen. Wir sitzen nämlich alle in demselben Boot mit den gleichen Anforderungen an unsere seelische Entwicklung.

Wozu Mystik? Grund 4: Wissen um die eigene göttliche Aufnahme erfahren. Seelische Entwicklung als Aufgabe aller Menschen bedeutet, dass ein Jeder sein eigener Religionsstifter wird und Toleranz übt. Zugleich besteht die Möglichkeit, für sich in Erfahrung zu bringen, ob man nach diesem Leben göttliche Aufnahme erwarten darf.

Wozu Mystik? Grund 5: Führung durch Mystiker statt Politiker (die Welt gewinnen durch Nichtstun). Wird die Menschheit zugleich von Meistern geführt, so ist deren Wirken ein solches, ohne vorzuschreiben, denn das Leben eines jeden Menschen muss eine göttliche Prüfung der Seele bleiben. Das bedeutet Basisdemokratie, Beteiligung aller an Gesellschaft, Eigenverantwortung eines Jeden etc. Dazu bedarf es gemeinsamer Anstrengungen hinsichtlich Nahrung, Kleidung, Bildung aller Menschen sowie eines Denkens in Kreisläufen.

Nachtrag: Aktuell ist nicht zu erkennen, dass es Bestrebungen gäbe, die aktuelle politische Situation zu hinterfragen oder gar zu ändern. Ich habe inzwischen gut zwei Jahrzehnte der Mühsal neben der Erwerbsarbeit gestemmt, zudem auf private Erfüllung verzichten müssen. Mir langt es überdies auch mit dem Anrennen gegen Wände, selbst wenn ich als alter „Hard-Rocker“ den Spruch der Band Metallica „Bang that head, that doesn’t bang“ gerne beherzigt habe. Nun muss es die Große Mutter selbst richten und den Wandel in die Spur bringen. Ich kann Ihnen dazu im Übrigen nur empfehlen, die vielen (Mystik beinhaltenden) Veröffentlichungen in unserer Sprache zu nutzen, wenn sie das Leiden um die eigene Entwicklung trifft. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen bereits jetzt „Die Wahre Tetralogie„, erschienen bei Amazon mit Kosten von 12,80 EUR je Band. Denn wenn dereinst alle Menschen weltweit begreifen, um was es geht, muss man sich in einem Geplärre aus sieben Milliarden Kehlen göttliches Gehör verschaffen. Und dass es so kommen wird, dürfen Sie mir gerne glauben. Schließlich ist mir bekannt, wohin mich meine Arbeit in der Zukunft einmal führen wird.

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