Archiv: März 2016

Die Alternative zu Religion

28.03.2016 Grundlagen zur Mystik, Philosophisches, Politik Keine Kommentare

Gibt es ‚die Alternative zu Religion‘ oder ist die Verhaftung in den Glaubenslehren ein unabwendbares Schicksal der Menschheit? Sicher nicht wenige werden diese Frage in Anbetracht der Terroranschläge der jüngeren Geschichte bereits aufgeworfen haben. Und auch der Blick in die Geschichte der Glaubenslehren zeigt, dass diese bis auf wenige Ausnahmen eben nicht zu einer Befriedung der Welt, sondern zu mehr Krieg geführt haben. Was also wäre zu tun?

Eine vertiefte Analyse der Glaubenslehren beginnt mit der Betrachtung der wesentlichen Kernaussagen einer jeden Religion. Welcher Weg zur Erkenntnis lässt sich erkennen, die der (oder mehrere der ursprünglichen) Stifter der Religion beschritten hat? Hier ist strukturiert zu ermitteln. Auf „welcher Schiene“ war eigentlich derjenige (oder waren diejenigen) unterwegs? Mit einigem Bedauern am Rande notiert, dass wir an dieser Stelle ein Wissen der Frauen im Wesentlichen (leider) vernachlässigen können, was nicht bedeutet, dass wir dieser Erkenntnisse nicht bedürften.

Wie also finden wir ‚die Alternative zu Religion‘? Zunächst einmal wären in grundsätzlicher Betrachtung fünf Wege zu nennen, die für die Schöpfung einer Glaubenslehre in Betracht kommen: Mystik, Schamanentum, Okkultismus/Spiritismus, Philosophie und priesterliche Riten. Selbstredend gehört Politik ebenso mit dazu, sonst würden sich die Anhänger der einzelnen Schulen nicht gegenseitig die Köpfe einschlagen. Doch lassen wir Politik einmal außen vor, weil die Agierenden auf den verschiedenen Wegen nicht identisch sind. Zunächst also zu den fünf Wegen an sich:

Zwischen Mystik und Schamanentum wäre 'die Alternative zu Religion' zu suchen

Grundstrukturen der Religionen – Zwischen Mystik und Schamanentum

Zuvorderst zu nennen, wären Mystik und Schamanentum, wobei beide nur durch einen Seelenentscheid im Prozess um die „leidvolle Aufarbeitung eigener Lebenserlebnisse“ getrennt sind. Beide Wegen bieten sich zudem als ‚die Alternative zu Religion‘ an, weil sie Kernpunkte der alten Zweiwegelehren waren. Entscheidet sich der Adept für die Arbeit mit der weiblichen Seite der Seele, hat dies den inneren Weg und damit Mystik zur Folge. Entscheidet er sich stattdessen für die Arbeit mit dem männlichen Teil der Seele, zieht dies das Schamanentum und Seelenreisen nach sich. Auf beiden Wegen muss der Adept allerdings massiv Opfer und sich damit gegebenenfalls an der Rand der eigenen physischen Existenz bringen. Beide Wege sind somit gefahrvoll, werden andererseits dafür auch mit ordentlich Erkenntnissen „belohnt“. Mystik hat zudem Einsichten über das weitere persönliche Schicksal, nämlich Antworten auf die Frage nach göttlicher Aufnahme nach diesem Leben zum Inhalt. Dagegen dreht sich Schamanentum wesentlich um Heilwissen und Kenntnisse um die Welt. Viele Schöpfungsgeschichten und manche (wissenschaftlich zu erklärende) Glaubensinhalte stammen aus Seelenreisen in das – wie die alten Ägypter es genannt hätten – Zwischenreich des Ach(s), in dem noch nicht vervollkommnete Seelen – zeitlos – auf ihre Wiedergeburten warten.

Zu den übrigen Wegen: Wenig Sinnvolles stammt aus dem Bereich Okkultismus/Spiritismus, weil man keine Einsichten erhält, die man sich selbst erarbeitet hat, sondern Geister befragt. Die können wohl gesonnen oder böse sein, vor dem Hintergrund eigenen Unwissens kein guter Ansatz. Ob dagegen „priesterlichen Riten“ taugen, sprich Hokuspokus taugt, mag ein jeder für sich selbst entscheiden. Und was man schließlich von „Gehirn Auswringen“, sprich Philosophie, erwarten kann, zeigt uns das Extrem auf: So war es keine gute Idee, Spirituelles im Stile der Sozialisten/Kommuninsten auszuklammern. Bislang hat es nämlich keine Gesellschaft geschafft, der Religion „nüchterne Wissenschaften“ entgegenzusetzen. Hintergrund, warum dies nie funktionierte, ist die jedem Menschen von Gott mitgegebene Seele, die zugleich Motor jeden Antriebs der Rückkehr zu Gott ist. Mit anderen Worten, der Mensch kann gar nicht ohne – Religion. Ist ‚die Alternative zu Religion‘ daher nur eine möglicherweise unrealistischer Wunsch, wenn doch der Mensch nicht ohne Religion leben kann? Wie zuvor gesehen, gibt uns jedoch die Mystik und nur die Mystik Antwort auf die Frage, ob nach diesem Leben göttliche Aufnahme zu erwarten ist. Daher sollte – selbst wenn dies gefahrvoll ist – die Mystik sinnvolle Alternative zu den Glaubenslehren sein.

Belohnung war kurz angeschnitten, daher noch einige Worte zu den Wegen und den darin innewohnenden Belohnungen.

Erste Faustformel: Zu unterscheiden sind Tätererlebnisse (wie Mord, Tötung in Notwehr etc.) von Opfererlebnissen (etwa sexuelle Nötigung, Kindesmisshandlung usw.) Dabei hat jeder Weg ganz eigene Einsichten zum Inhalt. So werden Opfer ob ihres bereits auf der Erde erlittenen Leids besonders belohnt, dgegen erfahren Täter häufig von Strafen, nämlich von zusätzlichen Existenzen, in denen sie sich – in Unkenntnis dieser Umstände – nichts zu Schulden kommen lassen dürfen. Größtmögliche Einsichten hält übrigens die Abtreibung vor, da hier neben Opfertum auch Fragen um Leben und Tod im Leiden zu erörtern sind.

Zweite Faustformel: Täter dürfen Gott nicht schauen, Opfer werden damit belohnt. Es ist daher nur Opfern möglich, etwas über das Bildnis des Göttlichen zu erfahren.

Und dritte Faustformel: Über das tiefe Wesen des Göttlichen erfährt nur derjenige etwas, der auf dem Weg der Abtreibung unter Zusammenführung eigenen Erlebnisse im Wege des Martyriums um Erkenntnisse leidet. Er erfährt nämlich, dass Gott sich zwar in mystischen Erkenntnisprozessen zumeist als Frau zeigt (ebenso wie „große“ Schamanen sie als Tiermutter kennenlernen), sie jedoch in ihrem tiefen Wesen eine Trinität aus Frau-Mann-Liebe ist. Damit allerdings sind wir bereits ein gutes Stück über die Eingangsfrage hinausgekommen. Dazu am Rande notiert, bestimmt Gott über Mystik und Schamanentum die Geschicke der Menschheit mit, bei den drei übrigen „Zutaten für Glaubenslehren“ mischt sich nur die menschliche Politik ein.

Fassen wir zusammen, beschert allein die Mystik ‚die Alternative zu Religion‘, weil der Mensch Wissen um seine göttliche Aufnahme erlangen kann. Dies bedeutet, dass jeder Mensch des anderen Einsichten respektieren und Toleranz üben muss. Zu notieren war des Weiteren, dass sich Gott in mystischen Erkenntnisprozessen als Frau zeigt (ebenso wie bei den großen Schamanen), sie jedoch in ihrer Tiefe eine Trinität aus Frau-Mann-Liebe ist.

Wozu Mystik? – 5 Gründe

06.03.2016 Allgemein, Pamphlet, Politik, Werbung Keine Kommentare

Wozu Mystik?, ist eine spannende Frage, die sicher mancher Leser in Anbetracht meiner Bemühungen aufwirft. Im Wesentlichen sind folgende Gründe zu nennen:

Wozu Mystik? Grund 1: Religionen beseitigen. Religionen lassen sich nicht von außen „knacken“, sie müssen von innen heraus erläutert und einer Auflösung zugeführt werden. Denn die Lehren der Stifter entstammen Prozessen der Aufarbeitung von Lebensgeschichten. Folglich sind Eigeneinsichten und göttliche Selbsterkenntnisse verschiedener Lebenswege zu analysieren, um dann mithilfe der Ergebnisse jede der Glaubenslehren einzeln für sich zu erläutern. Dazu war es sinnvoll, dass ein Mensch einmal alles für sich durchdenkt (und dennoch alle Überlegungen am Ende mit den Ergebnissen anderer Meister vergleicht, seine eigenen Gedanken also verifiziert oder falsifiziert).

Wozu Mystik? Grund 2: Neue Religionen verhindern. Mithilfe einer Vielzahl von Ergebnissen für verschiedene Lebenserlebnisse lassen sich vergleichbare Erkenntnisse herausarbeiten und Unterschiede verdeutlichen. Man kann gemeinsame Einsichten aller Menschen weltweit und zu allen Zeiten als Weisheiten definieren. Zudem lässt sich ein Belohnungs- und Bestrafungssystem ablesen, dass sich aus Täter- und Opfererlebnissen ergibt. Damit können Aussagen etwa zur Person des Göttlichen getroffen, zugleich neue Religionen für alle Zukunft ausgeschlossen werden.

Wozu Mystik? Grund 3: Gemeinsam die Erde retten. Ohne Religionen hat die Menschheit die Möglichkeit, den Planeten aufzuräumen und die Welt zu retten. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich als Teil des großen Ganzen zu erkennen. Wir sitzen nämlich alle in demselben Boot mit den gleichen Anforderungen an unsere seelische Entwicklung.

Wozu Mystik? Grund 4: Wissen um die eigene göttliche Aufnahme erfahren. Seelische Entwicklung als Aufgabe aller Menschen bedeutet, dass ein Jeder sein eigener Religionsstifter wird und Toleranz übt. Zugleich besteht die Möglichkeit, für sich in Erfahrung zu bringen, ob man nach diesem Leben göttliche Aufnahme erwarten darf.

Wozu Mystik? Grund 5: Führung durch Mystiker statt Politiker (die Welt gewinnen durch Nichtstun). Wird die Menschheit zugleich von Meistern geführt, so ist deren Wirken ein solches, ohne vorzuschreiben, denn das Leben eines jeden Menschen muss eine göttliche Prüfung der Seele bleiben. Das bedeutet Basisdemokratie, Beteiligung aller an Gesellschaft, Eigenverantwortung eines Jeden etc. Dazu bedarf es gemeinsamer Anstrengungen hinsichtlich Nahrung, Kleidung, Bildung aller Menschen sowie eines Denkens in Kreisläufen.

Nachtrag: Aktuell ist nicht zu erkennen, dass es Bestrebungen gäbe, die aktuelle politische Situation zu hinterfragen oder gar zu ändern. Ich habe inzwischen gut zwei Jahrzehnte der Mühsal neben der Erwerbsarbeit gestemmt, zudem auf private Erfüllung verzichten müssen. Mir langt es überdies auch mit dem Anrennen gegen Wände, selbst wenn ich als alter „Hard-Rocker“ den Spruch der Band Metallica „Bang that head, that doesn’t bang“ gerne beherzigt habe. Nun muss es die Große Mutter selbst richten und den Wandel in die Spur bringen. Ich kann Ihnen dazu im Übrigen nur empfehlen, die vielen (Mystik beinhaltenden) Veröffentlichungen in unserer Sprache zu nutzen, wenn sie das Leiden um die eigene Entwicklung trifft. Besonders ans Herz legen möchte ich Ihnen bereits jetzt „Die Wahre Tetralogie„, erschienen bei Amazon mit Kosten von 12,80 EUR je Band. Denn wenn dereinst alle Menschen weltweit begreifen, um was es geht, muss man sich in einem Geplärre aus sieben Milliarden Kehlen göttliches Gehör verschaffen. Und dass es so kommen wird, dürfen Sie mir gerne glauben. Schließlich ist mir bekannt, wohin mich meine Arbeit in der Zukunft einmal führen wird.