Archiv: Februar 2016

Schlau drauf – mit Mystik

22.02.2016 Buchvorstellung, Pamphlet, Werbung Keine Kommentare

‚Schlau drauf – mit Mystik. Wer das sein möchte, informiert sich für kleines Geld über das Generalthema *Wesen der irdischen Existenz* mithilfe einer Leseprobe. Die Broschüre mit einigen ausgesuchten Texten aus der „Wahren Tetralogie“ finden Sie bei Amazon unter dem Titel: Thema Mystik: Die Fünf Wege Leseprobe

Schlau drauf - mit Mystik

Schlau drauf – mit Mystik. Zum Thema Mystik – Die Fünf Wege Leseprobe

Nun denn, wer von Ihnen erwartet eigentlich einen Erlöser? Glaubt jemand, er könne sein Leben lang „Scheiße bauen“, für seine Mitmenschen ein Arschloch sein, den Ärmsten noch „das Schwarze unter den Fingenägeln klauen“, die Umwelt zerstören und käme trotzdem in den Himmel? Weil nämlich ein Erlöser ihn bei der Hand nähme und an Petrus vorbei ins Paradies schmuggeln würde? Es kann doch keiner ernsthaft der Ansicht sein, obwohl er womöglich unstreitig ein Charakterschwein ist, würde sich der Himmel für ihn ohne seelische Prüfung auftun.

Natürlich: Sie leben nur einmal und – weil Sie reich und schön sind – werden Sie von Gott besonders geliebt. Und wenn Sie körperlich wiedererweckt werden (wie eigentlich, beim völligen Zerfall der Körper und den ganzen Kreisläufen?) ist alles beim Alten: Sie sind wieder König und schauen mit Ihrem fetten Wanst in die Gesichter verhungernder Afrikaner, die dann auf ewig weiter Hunger leiden, während Sie immer fetter werden. Herrschaften, das einmalige Leben ist eine rein körperliche Betrachtung und geht auf das 5. Ökumenische Konzil im Jahre 553 nach Christus zurück. Begründung: Jesus sei nur einmal am Kreuz gestorben, also lebe der Mensch nur einmal. Körperlich betrachtet ist das auch richtig, aber wollten Sie denn nicht mit irgendwas in den Himmel? Wie hoffentlich nachvollziehbar ist, funktioniert das mit dem Körper nicht, allenfalls mit der Seele – und deren Existenz ist ebenso in Kreisläufe eingebettet, wie alles Andere auf der Erde wie im Weltall.

Somit: Wenn Sie also ‚Schlau drauf – mit Mystik‘ sein wollen, dann halten Sie sich an den „GP“: Goethe: „Dem frommen Manne nötig wie dem bösen“ – Peters: „Ein jeder muss sich selbst erlösen.“ Der „G“-„P“, dass ist der „Große Preis der menschlichen Existenz“ lautet mithin: „Dem fommen Manne nötig wie dem bösen, ein jeder muss sich selbst erlösen!“ Und das bitte aus einem Seelen-KREISLAUF. Nicht gut? Sacken lassen und wenn Ihnen dann noch nicht schlecht ist, würde ich an Ihrer Stelle dem eigenen Verstand keinen Glauben mehr schenken.

Wozu wir im Übrigen solche Anstrengungen unternehmen möchten, eben ‚Schlau drauf – mit Mystik‘ sein, wusste erneut Goethe: „Um (nämlich) Zeus zu amüsieren.“ Zugleich berichtete er, dass sich Gott in bestimmten Prozessen als Frau zeigt und schloss daher den Faust mit den Worten: „Jungfrau, Mutter, Königin, bleibe gnädig“ (weil man nämlich nicht immer freundlich ist). Und weiter: „Das ewig Weibliche zieht uns hinan.“ Kein Einzelwissen des großen Dichterfürsten, der im ersten Teil des „Faust“ schamanisch reiste und im zweiten Teil mystisch auflöste. Gott wird nämlich auf bestimmten schamanischen Seelereisen und in bestimmten mystischen Prozessen immer als Frau wahrgenommen. Das wusste wiederum Laotse bereits vor 2500 Jahren (41. Spruch) und präzisierte seine Erkenntnis im 42. Spruch, als er sie als eine Trinität aus Frau-Mann und Liebe identifizierte. – Am Rande notiert: Wie ‚gaga’ muss man eigentlich sein, Goethes „Wilhelm Meister“ um das Affentheater hier, Leben genannt, sowie seine unaufgelösten Schlüsselerlebnisse für sein Hauptwerk zu halten, wenn er selbst immer vom „Faust“ als seinem ‚Hauptgeschäft’ sprach? Und wie besoffen erst war diese Welt, statt auf Laotse oder die großen Dichter und Denker zu hören, sich zweieinhalbtausend Jahre idiotischer Religionsgeschichte reinzuballern?

Der Unterzeichner selbst gehört übrigens zu einem Dutzend fassbarer Rätselmeister in der Menschheitsgeschichte. Wenn es Sie also interessiert und Sie Ihre Seele nicht ins Klo geben wollen, dann fragen Sie doch einfach mal jemanden, der sich mit Gott und Seele auskennt oder erwerben Sie die Leseprobe Thema Mystik: Die Fünf Wege Leseprobe und seien Sie ‚Schlau drauf – mit Mystik‘. Und weil es so schön ist: Wenn jemand die Wahrheit über Gott und Seele darzustellen weiß, sich das von den Überlegungen heutiger Religionen völlig unterscheidet, nennt sich die Veranstaltung auch noch „Paradigmenwechsel“.

 

Astrophysik, Schamanismus, Mystik

08.02.2016 Allgemein, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Philosophisches Keine Kommentare

Astrophysik, Schamanismus, Mystik – geht das überhaupt zusammen? Spartenübergreifend waren Astrophysik, Psychologie, Hirnforschung, Computerspiele und Religion Themen der Sendereihe „Mysterien des Weltalls“, die im ZDF-Info-Kanal am 07.02.2016 ausgestrahlt wurde. Versteckt gehörten jedoch ebenso Schamanismus und Mystik dazu. Denn immer dort, wo die Wissenschaften in Bereiche von Seele und Gott und damit zu den Fragen des wahren Lebens vordringen, überschreiten sie häufig (unbewusst) Grenzen. Ganz offenbar hat dies nicht selten weitreichende Konsequenzen für die Probanden zur Folge, wie ich mit einigem Erschrecken feststellen musste.

Relativ unproblematisch sind natürlich Untersuchungen zum Aufbau der Materie, selbst wenn die Spuren von Antimaterie in und unter uns zunächst einmal Unbehagen bereiten. Schließlich reagieren diese besonders heftig und lösen sich bei Kontakt miteinander in pure Energie auf. Recht witzig fand ich zudem die Vorstellung, dass wir aus Teilchen bestehen, die keine Ausdehnung haben und daher unsichtbar sind. Im Grunde sind wir wohl nur ein Konglomerat aus vier verschiedenen Kräften, die miteinander in Wechselwirkung treten. Erfreulicherweise haben die kleinsten Teilchen, die Quarks, dann jedoch Masse, sodass ich meiner Waage trauen darf. Eine Higgs-Diät könnte ich mir dazu vorstellen, bei der ich mich nur von einigen besonders schweren Teilchen trennen muss, um ordentlich abzunehmen. Doch Scherz beiseite: Viel interessanter fand ich, dass wir aus Sternenstaub bestehen und damit recht genau dem Weltbild des Schamanen Mani entsprechen. Er vertrat neben einem radikalen Dualismus von Gut und Böse, Licht und Finsternis, Geist und Materie die Auffassung eines Kampfes von Lichtteilchen aus der Finsternis. Darüber hinaus geht es in seiner Lehre um (dann allerdings eher mystische) Überlegungen einer Rückkehr der Teilchen zum Licht. Mithin finden sich bei ihm, schon vor 1.800 Jahren, neben mystischen Erfahrungen, Überlegungen zum Urknall, zu Materie und Antimaterie sowie zur Herkunft unserer Atome aus den Exoplosionen von Supernovae. Das darf man spannend finden: Ein Schamane, der um 220 nach Christus bereits zu solch tiefgreifenden Einsichten gelangte. Allein Bewusstseins-Informationen etwa aus Mikrotuboli, also Strukturen unserer Zellen, die womöglich mit dem Universum verschränkt sind, werden es wohl kaum gewesen sein.

Ich mutmaße, Mani griff auf ein im All vorhandenes Wissen zu, sodass er bereits auf einfachste Weise die Bereiche Astrophysik, Schamanismus, Mystik vereinen konnte. Zugleich gab er über Raum und Zeit hinaus Antworten auf weitere Fragen, nämlich auf solche hinsichtlich eines Schöpfers des Alls, einer Seele sowie dem Sinn des Lebens. Selbstredend muss ich mich als Mystiker dazu nicht Erkenntnissen der Wissenschaften bedienen, ist mit schließlich bekannt, dass wissenschaftliche Ansätze dazu nicht taugen. Dennoch war es für mich aufschlussreich, was sich Wissenschaftler aufgrund ihrer Forschungen zu den Fragestellungen überlegten. So vermuten manche Astrophysiker aufgrund der Möglichkeiten, alles mathematisch erfassen zu können, in ihren Formeln das Wirken eines Schöpfergottes. Hirnforscher glauben im Gehirn Gott zu entdecken und Computerwissenschaftler vermuten eine virtuelle Welt, weil sie in der künstlichen Intelligenz Parallelen zu unserer Denkweisen finden. Sie könnten sich Gott etwa als Wesen hinter einer „Welt am Draht“ vorstellen. Damit gäbe es mehrere Modelle, die einen Schöpfer wahrscheinlich erscheinen lassen.

Astrophysik, Schamanismus, Mystik - übergreifendes Denken bedarf fundierter Kenntnisse aller Bereiche

Die Seele verlässt den Körper, um ihre Hülle (den Körper) zu betrachten

Allerdings bliebe noch ein weiterer Aspekt der Lehre Manis, zu erhellen: Seine Vorstellung von der Notwendigkeit, sich als Lichtteilchen auf der Erde zu vervollkommnen. Die Voraussetzung dafür wäre natürlich die Existenz eines himmlischen Richters/einer eben solchen Richterin, sodass Gott und Seele für mich untrennbar zueinander gehören. Wissenschaftler sehen das teils anders, trennen und ordnen dann aber doch Dinge zueinander, die sie anderen Bereichen entnommen zu haben glauben. Doch langsam: Für Materialisten ist Seele natürlich kein Thema, da sie ohne Nachweis einer „Lichtgestalt“ grundsätzlich deren Existenz in Zweifel ziehen. Für viele andere Forscher ist Seele eine bloße Verknüpfung von Nervenzellen und Hirnforscher glauben teilweise an ein ausschließlich reines Ideengewebe.

Ein Professor namens Michael Persinger nahm sich dann auf seine Weise der Frage einer Existenz Gottes an – und landete mit einem tatsächlichen „Nachweis von Seele“ und einer Seelenwanderung seiner Probandin im Schamanismus. Er selbst sprach allerdings anschließend, ohne Kenntnis dessen, was er da tat, von durch ihn generierten „Gotteserfahrungen“. Im Einzelnen: Seine, dann auch in der Sendung interviewte Probandin „Domenica“, erfuhr zunächst nur, dass sie an einem Experiment für „Entspannung“ teilnähme. Sodann stimulierte er mittels Magnetspule in einem (von ihm so genannten) „Gotteshelm“ den rechten Temporallappen in ihrem Gehirn. Während das linke Äquivalent des Gehirns offenbar für Sprache und Bilder zuständig ist, ist er auf der rechten Seite der Sitz für außerkörperliche Erfahrungen. Prof. Persingers interviewte Probandin berichtete danach jedoch nicht von einem Schauen der höchsten Wesenheit, sondern von fünf gesichtslosen Gestalten, die ihr nicht sonderlich Freude bereiteten. Auch erzählte sie von einem Feuer, dem sie sich ausgesetzt sah. Im Gegensatz zu einem früheren, ersten Mal, wo eine außerkörperliche Erfahrung als angenehm empfunden wurde, trat sie nun wohl nur noch halb aus sich heraus. Was war geschehen?

Wenn sich Prof. Persinger im Komplettpaket mit Astrophysik, Schamanismus, Mystik auseinandergesetzt hätte, hätte er erkennen können, dass seine Probandin beim ersten Mal eine (mystische) Seelenwanderung vollzogen hatte, die sie zugleich als angenehm empfand. Eine Frage, die sich der Forscher in diesem Zusammenhang hätte stellen müssen: Verfügt die Schwesternschülerin etwa aufgrund eines frühkindlichen Prügelerlebnisses über eine leicht aufspaltbare Seele und – welcher Seelenteil reiste? Beim zweiten Mal war es dann das „Spiel mit dem Feuer“, das die Probandin auch genau so wahrnahm. Denn die fünf gesichtslosen Gestalten verweisen nicht auf Gott, sondern auf schamanisches Reisen, insbesondere auf die schamanischen Schutzgeister, die Schamanen bei ihren Reisen zu begleiten haben. Nicht also eine „Gotteserfahrung“ generierte er, sondern er stürzte seine Probandin womöglich in das Schamanentum, damit eine „heiße Initiationen“, die zugleich wie Feuer empfunden wird. War das also eine tatsächlich „entspannende Übung“?

Für mich ist diese Art der Forschung ohne Kenntnis der Feinheiten von Schamanismus und Mystik mit großen Bedenken behaftet, denn wenn man sich mit den beiden Wegen zur Erkenntnis nicht auskennt. Man wirft Menschen, die sich einem anvertrauen, womöglich um Jahre oder sogar um ein ganzes Leben zurück. Ich würde mich das an Stelle eines unbedarften Wissenschaftlers nicht trauen. Ohnehin hielt ich es für sinnvoller, die bereits vorhandenen Erkenntnisse aus mehreren tausend Jahren Kulturgeschichte aufzuarbeiten, anstatt mit problematischen Experimenten Mitmenschen in die Irre zu leiten. Zudem – und das ist für viele ja noch wichtiger als das Seelenheil eines x-beliebigen Mitmenschen – damit sinnlos Geld zu verschleudern. Also fasst man besser sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch die Erfahrungen der alten Wege strukturiert zusammen zu ‚Astrophysik, Schamanismus, Mystik‘.

Zu Mani bliebe anzumerken, dass neben seinen „astrophysikalischen Grundkenntnissen“ auch seine mystischen Einsichten von einer „Zwischenstation“ Kenntnis zu geben scheinen, aus der heraus er sich mit Einsichten bediente und die im berichteten Falle zugleich die Heimat der „fünf noch gesichtslosen Schutzgeister Domenicas“ gewesen sein könnte. Die alten Ägypter nannten es das „Zwischenreich des Ach“, in dem alle noch der Vervollkommnung zustrebenden Seelen zwischen zwei körperlichen Existenzen „geparkt“ werden. Und das scheint zugleich eine Station zu sein, in der es keine Zeitachse in dem uns bekannten Sinne zu geben scheint. Im Grunde wissen wir dank solcherlei Überlegungen zur Religions- und Kulturgeschichte schon seit Jahrtausenden, um was es geht. Da bleibt mir nur zu hoffen, dass Prof. Persingers Probandin „Domenica“ ohne seelische Blessuren davonkam. Zugleich möchte ich dem Wunsch Ausdruck verleihen dürfen, dass künftige Forschergenerationen wieder zu lesen lernen und dies bitte nicht allein in ihrer Fachliteratur.

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