Archiv: November 2015

Über die ‚Wahre Tetralogie‘ und deren Autor

13.11.2015 Allgemein, Buchvorstellung, Werbung Keine Kommentare

„Über die ‚Wahre Tetralogie‘ und deren Autor“ aus einem Brief an die Presse: Sehr geehrte Damen und Herren,

womöglich hat man Ihnen beigebracht, dass es ewig und unüberbrückbar kulturelle Gegensätze geben wird, geboren aus unterschiedlichen Anschauungen, Religionen und politischen Systemen. Womöglich hat man Sie zudem gelehrt, dass Platons Philosophie ohne Alternative sei, obwohl sich seit seiner Abkehr von Parmenides ein Manko an Spiritualität zeigt, welches unterdessen in der westlichen Welt mannigfach zu psychischen Erkrankungen führt. Womöglich hat man Ihnen ebenso die Hoffnung genommen, dass Sie je die Lehren eines Laotse oder die eines der anderen großen Dichter oder Denker würden verstehen können. Dazu hat man Sie womöglich noch überzeugt, dass die Grimmschen Märchen nur etwas für Kinder, weil ihres tiefen Sinns beraubt seien. Darüber hinaus hat man Ihnen zu unguter Letzt womöglich noch Spökes zu den Glaubenslehren erzählt, nämlich dass Jesus, Mohammed, Buddha & Co. über Einsichten verfügten, die kein Normalsterblicher je würde gewinnen können.

Dabei geht es in diesem Leben darum, dass Sie selbst Ihr eigener Religionsstifter werden. Sie sollen also auf bestem Wege Jesus nachfolgen und Ihr Kreuz für sich aufnehmen. Dass diese Aufgabe nicht allein durch ein körperliches Leiden gelöst werden kann, sondern die Seele als unsterblicher Teil mit einbezogen werden muss, versteht sich im Grunde von selbst. Denn nur über eine entwickelte innere Lichtgestalt können Sie Ihr Ziel in der Welt erreichen und göttliche Aufnahme erlangen. Damit Sie sich nicht verlieren, dazu eine ordentliche und verlässliche Handreichung erhalten, dafür steht der Unterzeichner ein. Bei ihm zeigt sich, dass Gottvertrauen nicht immer eine Einbahnstraße sein muss.

Ihnen wird womöglich nun bei der Vorstellung unbehaglich, Ihr eigener Religionsstifter sein zu sollen? Ihre enge Bindung zu Gott haben sich die Herrschaften früher erarbeiten müssen und zwar über die Auflösung von Schlüsselerlebnissen. Das wird Ihnen mittels Anleitung und Hilfestellung gleichfalls möglich werden, wenn Sie es denn möchten. Dabei, das darf ich bereits verraten, führt nur der mystische Weg, nicht der schamanische zu Gott, nachfolgend überdies zu göttlicher Aufnahme. Dies wussten bereits viele Märchenerzähler, ebenso mancher Dichter und Denker. In der Gesamtschau aller dieser Einsichten lassen sich im Übrigen nicht nur die Grundstrukturen ausmachen, lassen sich nicht nur Übereinstimmungen und Unterschiede erkennen, nein selbst die Widersprüche zwischen den einzelnen Lehren können aufgelöst werden. Es ist beileibe kein Schicksal der Menschheit, nur zu glauben und in Dummheit zu sterben. Dabei sei nicht verschwiegen, dass Bildung sowie die Fähigkeit selbstständig zu denken, natürlich Grundvoraussetzungen eigenen Erkennens sind.

Damit noch einige Worte zu mir:. Nicht erst mein Studium „ohne Abschluss“ ließ mich bereitwillig für die Große Mutter in den Ring steigen. Bereits als 15-jähriger diente ich mich Gott an. Denn nur wer rechtzeitig einen Wunsch anzeigt, dem kann Gott durch reichlich Niederlagen den eigenen Weg bereiten. Daneben muss man natürlich zugleich verzichten können, muss sich Prüfungen stellen, bei mir im Übrigen nicht über 40 Tage, sondern über 40 Jahre.

So kann ich Ihnen heute mit der „Wahren Tetralogie“ (erschienen bei Amazon, je Band 12,80 EUR) einen Abriss über das Wirken der Märchenerzähler, der Dichter und Denker, der Religionsstifter sowie mein eigenes Erleben präsentieren. Ich bin zudem in der Lage, Ihnen einige der Handreichungen zu geben, derer Sie benötigen. Dass ich nicht mehr höchstselbst Ihren Prozess begleiten kann, dürfte einleuchten, denn mein eigener diesbezüglicher Prozess liegt inzwischen 20 Jahre zurück. Ich möchte Sie jedoch einladen, sich mittels meiner Schriften aus dieser Zeit über die Religionen zu erheben, dazu ein wahrhaft selbstständig denkender Mensch zu werden und zugleich die Kraft zu erlangen, diesen Planeten in ein Paradies zurückzuverwandeln.

Mit freundlichen Grüßen

Leseempfehlung Folgebrief: „Zur Wahren Tetralogie“

Ein weiterer Hinweis, dieses Mal auf die IG-KLM und eine Stellungnahme zu den Terroranschlägen von Paris: „Offener Brief zu den Anschlägen vom 13.11.2015

Die Seelenfibel – Hilfe zur Selbsthilfe

03.11.2015 Buchvorstellung, Lebenshilfe, Philosophisches, Werbung Keine Kommentare

‚Die Seelenfibel‘ ist ein Werk um alle alten Wege, Weisheit zu generieren. Es wurde aus der Vorläuferin der „Wahren Tetralogie“ (alle Bände bei Amazon für 12,80 EUR erschienen) mit ausgesuchten Texten zusammengestellt, künftig wie ein Bibel-Veden-Koran Ihr Begleiter für die nächsten Jahrtausende zu werden.

Ein Heft aus dem Verlag „Spekrum der Wissenschaft zum Thema „Gehirn und Geist“ titelte jüngst: „Unsere Seele – Die Wahrheit über eine unsterbliche Idee“. In dieser Aufmachung wird die Aussage erkennbar: Die moderne Psychologie möchte am Liebsten davon ausgehen, dass es sich bei der Seele um eine Fiktion handelt, vom Gehirn nur deshalb produziert, weil sich der Mensch mit seiner Endlichkeit nicht abfinden kann. Man würde es deshalb den Neurowissenschaften wünschen (sonst wäre es kein Thema für „Gehirn und Geist“), dass sie eines Tages den Punkt im Gehirn finden, der für die Vorstellung von Seele zuständig sei. Andererseits bleibt etwa das Phänomen, wie sich aus einem Säugling eine eigenständige Persönlichkeit entwickelt. Es bleiben weitere Fragen offen (so Affekte, Triebe, Traumata etc., ebenso die Abgrenzung zum Verstand, sodass wir einen ganz merkwürdigen Balanceakt vorfinden, der zunächst einmal nur der uralten Diskussion um die Existenz und das Wesen von Seele geschuldet zu sein scheint. Dennoch liegt das Problem tiefer: Man möchte als Diziplin ernst genommen werden und im Kanon der Wissenschaften aufgehoben sein, sodass man sich aus diesen Gründen nicht auf die Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns durch „Grenzgänger“ einlassen kann oder will.

Denn es gäbe ja Möglichkeiten, Einsichten über die Seele zu gewinnen, wie sie in ‚Die Seelenfibel‘ beschrieben sind. Man müsste sich dazu nur auf Jahrtausende alte Formen des Erkenntnisgewinns einlassen, nämlich auf Mystik und Schamanentum. Doch, wie schon gesagt, versperren an dieser Stelle womöglich die übrigen Wissenschaften der Psychologie den unbedarften Zugang, so etwa die Ethnologie mit einem überheblichen Blick auf schamanische Praktiken in Jäger- und Sammlergesellschaften, oder auch Theologien, die sämtliche Formen des Mystizierens mit Mystik gleichsetzen, um damit alle Bestrebungen außerhalb von Religion/Kirchenpolitik zu unterbinden.

Da schneidet man sich lieber ab, bleibt wie die Philosophie nun auf die Neurowissenschaften angewiesen, tritt stattdessen hinsichtlich Erkenntnissen auf der Stelle und behindert sich selbst noch aus weiteren Gründen: Seit der letzten Jahrtausendwende, so Wikipedia, sah und sieht sich die Wissenschaft vor zahlreiche Herausforderungen gestellt, nämlich einer aggressiven Entidealisierung (besonders in den USA), mangelnder Kommunikation zwischen den verschiedenen Schulen sowie einem sich aus der Ökonomisierung des Gesundheitswesens ergebenden Druck zu kürzeren Behandlungen etc. Gleichzeitig bestände, so sahen wir es bereits im ersten Abschnitt, ein verstärktes Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Neurowissenschaften. Die Gründe für all das werden nicht genannt, sind dennoch für den außenstehenden Beobachter augenfällig. Seitdem nämlich „das Aufschlagsrecht“ (nach 1945) „in die USA wechselte“, steht die Behandlung von Kriegsveteranen im Vordergrund, die traumatisiert von ihren Erfahrungen, in die Gesellschaft zu reintegrieren sind. Wie einfach erscheint da die Vorstellung, die Seele sei nicht existent und nur ein Produkt des Geistes. Die bereits seit Anbeginn enthaltene Religionskritik (der die Psychoanalyse begründende Sigmund Freud war zugleich Religionskritiker) gipfelt nunmehr in einer völligen Ablehnung von Seele, weil sich nämlich damit die Behandlungszeiten verkürzen, weil zudem Hilfmittel wie die Transaktionsanalyse den betroffenen Veteranen Möglichkeiten eröffnen, psychotische Schübe in den Griff zu bekommen. Von einer wirklichen Therapie allerdings ist die Psychoanalyse immer noch weit entfernt und aus eigenen Möglichkeiten (wie aufgezeigt) können oder dürfen keine substanziellen Erkenntnisse über die Existenz oder das Wesen von Seele gewonnen werden. Welch ein Fiasko für den Psychoanalytiker, so will ich meinen.

Denn nehmen wir nur einmal die Behandlung von Kriegsveteranen heraus, so zeigen uns Märchen wie „Die eisernen Stiefel“ oder „Das goldene Königreich“ auf, in welcher Weise Mörder von Gott bestraft werden. In der Erzählung „Der gläserne Sarg“ erfahren wir, wie ein in Notwehr Tötender sich eine mittlere Meisterin angelte, weil er ihr in ihrer Furcht über einem fehlgegangenen Versuch der Notwehr mit seinem Wissen (göttlicher Aufnahme nach diesem Leben) helfen konnte. An dieser Stelle sei daher noch einmal auf das Märchen- und Analyse-Buch „Mystisches Deutschland“ aus der „Wahren Tetralogie“ verwiesen, sofern Sie nicht zum Komplettkompendium ‚Die Seelenfibel‘ greifen möchten.

Elementarlehrbuch über die Wege zur Weisheit: Die Seelenfibel

Die Seelenfibel – Ihr Bibel-Veden-Koran bis zum Ende der Zeit

Doch geht es um weit mehr als nur um die Hilfe für Kriegsveteranen, es geht ebenfalls um mehr als eine Hilfe für die Auflösung aller Schlüsselerlebnisse. Es gilt, über Selbsterkenntnis hinaus für sich in Erfahrung zu bringen, ob der eigenen Seele nach diesem Leben göttliche Aufnahme zuteil wird. Der Fachmann spricht hier von göttlicher Selbsterkenntnis. Und erst an dieser Stelle schließt sich der Kreis zur Religionskritik. Denn in aller Regel wurden solche persönlichen Einsichten von Religionsstiftern dazu „missbraucht“, ihren Anhängern eine vorgebliche Erwählung von Gott vorzugaukeln, am Ende allerdings nur, um sich auf deren Kosten ein schönes Leben zu machen. Das Buch ‚Die Seelenfibel‘ nimmt deshalb mystisches wie schamanisches Streben zum Anlass, das Entstehen der Religionen zu erklären, alte Hilfen aus Märchen offenzulegen und neue Hilfen zum Erkenntnisgewinn, sei es aus Texten der hohen Literatur heraus oder aus Traktaten des Unterzeichners, anzubieten. Die Einsichten aller Grenzgänger werden so eröffnet und der Psychologie aufgrund der Breite der Basis die Möglichkeit einer wissenschaftlichen, interdisziplinären Auseinandersetzung geboten. Zugleich ist das Buch ein Arbeitsbuch für alle, die gerne zwischen historischen und modernen Hilfen „hin- und herswitchen“, um am Ende ihren eigenen Weg zu finden. Nicht verschwiegen werden soll, dass das Werk als ein „Best-Of“ und als eine preiswerte Alternative aus der blauen Trilogie heraus (der „Wahren Tetralogie“) entstanden ist. Es soll im Übrigen in nicht ferner Zukunft statt religiöser Schriften in den Schubladen und Schränken von Hotelzimmern zu finden sein, mit Illustartionen versehen Familienbücher ersetzen und zur Pflichtlektüre für alle Wissenschaften werden.