Archiv: September 2015

‚Grundstrukturen der Religionen‘

25.09.2015 Buchvorstellung, Lebensgeschichte, Philosophisches, Politik, Werbung Keine Kommentare

‚Grundstrukturen der Religionen‘ gewährt Ihnen Einblicke in eben jene ‚Grundstrukturen der Religionen‘, damit Sie für sich Klarheit gewinnen. In diesem Zusammenhang notiert, beklagte eine bekannte arabische Nachrichtenmoderatorin jüngst, dass ihre Generation nur verhärtete Fronten zwischen den Glaubenssystemen, vorgeblich religiös bedingtes Morden sowie einen weiter zerstörten Planeten an die nachfolgenden Generationen weitergeben würde. Ihre Scham ob des eigenen Unvermögens kann man selbstredend damit begründen, dass sie aus dem mittleren Osten stammt, wo den Menschen jeden Tag Bomben um die Ohren fliegen. In Mitteleuropa ist man ja deshalb – erfreulicherweise – von so viel Gefühlsduselei weit entfernt.

Aus der Auflösung von Schlüsselerlebnissen erwuchsen die 'Grundstrukturen der Religionen'

Grundstrukturen der Religionen – Zwischen Mystik und Schamanentum

Dabei hat sie Recht – und es gäbe sogar realistische Chancen, die religiösen Grabenkämpfe zu überwinden. Denn inzwischen liegt in der dritten Auflage (inklusive „Die Mystik“ und „Die Entstehung der Religionen“ sogar in fünfter Auflage) ein Werk vor, das die Religionen dorthin zurückführt, woher sie kommen, nämlich in das Spannungsfeld zwischen Mystik und Schamanentum. Das Buch trägt den Titel „Grundstrukturen der Religionen“ und kann bei Amazon für 12,80 EUR erworben werden. Darin werden sämtliche, heute noch bekannten, einzeln agierenden Religionsstifter hinsichtlich ihrer Herkunft sowie ihrer persönlichen Entwicklung analysiert. Es wird beantwortet, welche Erlebnisse deren Lehren prägend zugrunde lagen, oder anders ausgedrückt, wie und woher deren Erkenntnisse stammten. In der gleichen Weise werden gemeinsam gestiftete Glaubenslehren untersucht und ebenso Strukturen aller Systeme aufgedeckt. Es wird weiter Fragen nachgegangen, was etwa philosophische Fortentwicklung war, was allein religiöse Riten sind und was durch Spiritismus oder Okkultismus erworben wurde. In der Gesamtschau stellten sich mir übrigens die Glaubenslehren allein als ein Mittel zur Beschleunigung der Menschheitsentwicklung dar. Aus heutiger Sicht wäre jedoch entgegenzuhalten: Was einst Segen war, ist heute Fluch. Um allerdings die Religionen zu überwinden und die Erde zu erhalten, müssten wir zunächst in unseren Köpfen aufräumen.

Meine Sicht der Dinge in ‚Grundstrukturen der Religionen‘ ist beileibe keine Einzelmeinung, denn zur Analyse und Bestätigung meiner Vermutungen habe ich zusätzlich Texte von Menschen beigezogen, die ihren Weg des Erkennens nicht in die Stiftung einer Religion umsetzten. Hier zu nennen, sind besonders Dichter und Denker, so Laotse, Hafis, Rumi, Dante, Goethe, Nietzsche und Hesse. Zudem kommen einige der Erzähler zu Wort, deren in Bildern dargestellte Erlebnisse auflösender Leidensprozesse sich in Märchen erhalten haben. Wenige Anmerkungen an dieser Stelle zu Nietzsche: Im Zarathustra hat er nicht nur bewusst diesen Religionsstifter als Namensgeber gewählt, er hat den Text zusätzlich chiffriert. So bezieht sich der Ausspruch „Gott ist tot“ abwechselnd auf sein Gottesbild oder aber auf seine für Erkenntnisse ausgegebene Seele. Und zu Nietzsches „Rettungsmittel Seelenopfer“ der die vorgenannte Verknüpfung postulierende Hafis: „Bin ich lebend ohne Leben, mag es Wunder dich nicht nehmen. Denn wer würd’ der Trennung Stunden rechnen zum Betrag des Lebens.“ Eine Innenansicht, die sich ebenso etwa wiederfindet im Märchen „Der treue Johannes“ bei den Brüdern Grimm.

Der arabischen Kollegin könnten Sie jedenfalls entgegnen: Es gibt ein Land auf dieser Welt, in dem sich seit Jahrhunderten Mystiker als Dichter, Denker oder Märchenerzähler die Klinke in die Hand geben, in der jedoch niemand deren Erkenntnisse hören möchte, erst recht nicht seit dem unseligen zweiten Weltkrieg. Ja, es gäbe die Möglichkeit, die Religionen endgültig zu überwinden, wenn ein jeder Mensch begreifen würde, dass er selbst für sein Seelenheil Verantwortung trägt. Dass dafür sogenannte „religiöse Gefühle“ zu verletzen wären, kann dahinstehen, wenn sich ein jeder seiner Konditionierung bewusst würde. Seine Gefühle sind nämlich nicht Produkte eigenen Erlebens oder selbst geschöpfter Einsichten, sondern diese stammen allein aus Erziehung, Bildung und kultureller Prägung.

Vielleicht möchten Sie statt der Bewegung am alten Quark festhalten, lässt es sich doch mit schlechten Nachrichten gutes Geld verdienen. Da sei mir die Frage erlaubt, was dann mit dem Sterbebett ist, wenn Sie alleine abtreten und vor Gott hintreten müssen. Was haben Sie da vorzuweisen? Spätestens an dieser Stelle werden Sie erkennen müssen, dass nichts gesichert ist und Sie keine eigenen Einsichten erwarben. – Aber, wenn Sie es denn so möchten…

Mit freundlichen Grüßen

(Der Text oben geht auf einen Brief an die Presse zurück)

Ein Flyer für Falter

05.09.2015 Allgemein, Buchvorstellung, Lebenshilfe, Politik, Werbung Keine Kommentare

Die vielen Aktivitäten der „Künstlergruppe Falter“ (IG-KLM.de) erfordern für Veranstaltungen die enge Zusammenarbeit mit der Presse (Pressearbeit), zugleich Eigenwerbung in Bezug auf dafür benötigte „Manpower“. Anlässlich letztgenannter Arbeiten entschied ich mich, meine eigenen Intentionen und Werke in einem Flyer zu präsentieren. Zum Thema „Mystik“ ergaben sich folgende Vorüberlegungen:

Alle alten Kulturen kannten nur zwei Grund-Wege zur Erkenntnis, nämlich Schamanismus und Mystik. Man spricht deshalb von den Zweiwege-Lehren (etwa in Ägypten, Mesopotamien, Indien, Australien, Mittel- und Südamerika). Alle, zugleich nachfolgenden, Glaubenslehren bauen darauf auf. (Selbst die alten Vielgötterlehren in Griechenland oder Germanien haben Rudimente der beiden Grundwege zum Inhalt.) Diese Religionen haben einerseits durch Konkurrenz die Menschheitsentwicklung beflügelt. Andererseits sind sie heutzutage – mit den modernen Waffen – die Geißel der Erde. Brauchen wir also noch theologische Systeme?

Religionen, egal ob von einer oder mehreren Personen gestiftet, hatten ihren Wert und ihre Zeit. Ebenso wenig sich damals jedermann als Stifter betätigen durfte, stellt sich Gottvertrauen heute als Einbahnstraße dar. Als einem Mystiker aus der Reihe der Rätselmeister fällt nämlich dem Autor die Aufgabe zu, in Anbetracht eines maroden Planeten, die Ära konkurrierender theologischer Systeme zu überwinden und dabei an Altbewährtes anzuknüpfen. Der moderne Mensch mag also künftig nicht mehr, blind einem Religionsführer folgend, beten und morden, sondern er soll, demokratisch und tolerant, selbstverantwortlich sein eigenes Leben sowie sein Lebensumfeld gestalten. Dazu sind alte und neue Texte aufzuschließen, was der Autor mit nachfolgenden Werken zu bewerkstelligen sucht:

Flyer für Falter

Der Eigenentwurf des Werbemittels „Handzettel“

– Mystisches Deutschland – Lebenseinsichten aus Märchen und Sagen
– Lebenssinn und Weisheit – Erkenntnisse historischer Persönlichkeiten, wie von Dichtern und Denkern
– Grundstrukturen der Religionen – Die Entstehung der Glaubenslehren aus Mystik und Schamanentum (erscheint 09/14)
– Die Reise in die Seele – Persönliche Seelen-Entwicklung mithilfe moderner Texte (erscheint 12/14)

(Alle Werke als Ebook je 4,99 EUR, als Buch je 12,80 EUR. Die Erscheinungsdaten sind übrigens der Fremdvergabe von In-Design und Covergestaltung gesdchuldet. Die Bücher sind seit August 2014 fertig)

Die Seelenfibel – Ein „Best-Of“ aus den obigen vier Werken der „Wahren Tetralogie“ kostet 25 EUR und gibt es nur bei „Falter“ in Langenfeld