Archiv: Dezember 2014

Alles nur Interpretation?

20.12.2014 Allgemein, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Philosophisches, Politik 1 Kommentar

Am 9. 12.2014 war ich im Rahmen der Lesungs-Reihe „Das grüne Sofa“ der IG-KLM mit Stadtgeschichte sowie Geschichte(n) aus der Stadt unterwegs. Neben Ausführungen zu Urkunden aus Juristensicht, archäologischen Grabungen sowie Einflüssen von Geografie und Geologie auf Stadtgeschichte, stellte ich „Langenfeld im Wandel der Zeiten“ sowie „Die Seelenfibel“ am Rande auch einmal in ihrer Entstehungsgeschichte dar. Zu Letzterem (nämlich wie das Alles gekommen ist) erlaubte ich mir vorzutragen, wie sich das Projekt „Mystik“ aus persönlich Erlebtem und Stadtgeschichte zusammensetze, als man mir hinsichtlich meiner Ergebnisse zurief: „Das ist doch alles nur Interpretation.“ Vielen Dank, dachte ich mir, für das Stichwort und verfertigte zum Titel gleich nachfolgenden Text:

Die wohl mystischen Venusfiguren (von Hohle Fels, von Willendorf, von Dolni, von Malta, usw.) sowie die Vorstellung einer Tiermutter bei den Schamanen (so die Göttin auf dem Leopardenthron von Catal Höyük) verweisen auf eine Muttervorstellung als höchster Gottheit seit gut 40.000 Jahren. Dass es im Übrigen noch aktuell Vorstellungen einer solchen Tiermutter im Schamanentum gibt, zeigt etwa die Untersuchung von Klaus E. Müller, „Schamanismus“, erschienen im Beck-Verlag. Diese „Große Mutter“, „Magna Mater“, „Tiermutter“ etc ist aber nicht allein eine Herzensangelegeheit des einfachen Volkes, sondern sie fand ebenso Eingang in die philosophische Literatur. Im Taoteking, 6. Spruch, nennt sie der Autor, ich vermute Huang Di und daher zitiert, die todlose Tiermutter, die mittels Fäden (bzw. schamanischer Luftseile) bewegt. Der eigentliche Autor des Buches, Laotse, selbst ein Mystiker, spricht in seinem, vor 2600 Jahren erschienenen Werk durchgehend von der „Führerin des Alls“. Auch in der metaphysischen Literatur und Philosophie der Neuzeit hat sie ihren Platz, so etwa bei Goethe als „Jungfrau, Mutter, Königin“ sowie als Trinität mit Namen „Diana, Luna, Hekate“. Lassen wir großzügig die Unterscheidung in Anima und/oder numinoser Größe dahingestellt, heißt die Erdmutter bei Hesse „Gertrud“, bei Nietzsche gut getarnt „Mandy“und als „Beatrix“ ist die Namenlose schließlich Synonym der höchsten Wesenheit im Paradies bei Dante. Die wenigen Beispiele aus der Literatur mögen hier einmal genügen. Stellt sich somit die Frage die Frage nach der Herkunft solcher Überlegungen. „Einsichten“ dieser Art entstammen persönlichen Erfahrungen, wie ich sie ebenso kennenlernen durfte, im Rahmen von grenzwertig realistischen Tagträumen, ebensolchen nächtlichen Träumen oder Auditionen. Da unterscheidet sich meine Erfahrung nicht von denen der vorgenannten Dichter, auch nicht von denen von Märchenerzählern insbesondere aus Deutschland und sogar nicht, selbst wenn ich Mystiker bin, von den Erfahrungen von Schamanen. Die daher spannende Frage: Ist das Alles deshalb nur Interpretation?

Resümieren wir noch einmal: Bis vor etwa zweieinhalbtausend Jahren war die Große Mutter in allen großen Kulturen eine durchgehend anzutreffende Vorstellung des Göttlichen, ob nun Rhea oder Pachamama, ob nun Shakti oder Isis. Selbst die spätere Muttergottes, respektive die „Großmutter Heilige Anna“, sind Vorstellungen des Weiblichen als etwas Höchstem. Dazu gesellen sich Erscheinungen der sogenannten „Gottesmutter“ wie der von Guadalupe in Mexiko, wo sie sich als „Ich bin die Mutter der Welt“ vorstellte. Alles nur Interpretation? Wenn sich neben der weiblichen Gottheit ein Göttliches Belohnungs- und Bestrafungssystem“ dergestalt abzeichnet, dass verschiedene Schlüsselerlebnisse unterschiedliche Einsichten zur Folge haben – und wir sprechen hier noch immer von allen Kulturen weltweit und zu allen Zeiten – dann ist das auch nur Interpretation? Wenn also ein Mörder erfährt, wie viele Leben er noch vor sich hat, unter anderem dargelegt in manchen Märchen, oder ein Vergewaltigungsopfer dagegen mit göttlicher Aufnahme rechnen darf, nämlich dem Verlöschen der Seele, dann ist das wiederum nur Interpretation? Wenn Frauen oder selbst schon vermeintliche Täter sexueller Erlebnisse Gott im Traum als Frau wahrnehmen können, ist das ebenso nur Interpretation?

Die Aufzählung ließe sich fortführen. Barabara Walker hat jahrelang zum Thema gesammelt und ein Werk geschaffen, dass aus Gründen des Umfangs hier nicht wiedergegeben werden kann. Es lautet: „Das geheime Wissen der Frauen“. Natürlich ist das dort Niedergelegte kein Geheimwissen der Frauen. Vielmehr baut Gott auf Leute wie Laotse, Hafis, Dante, Goethe, Nietzsche, Hesse oder sogar auf mich, wenn es darum geht, die Erinnerung an sie nicht untergehen zu lassen. Zugleich sollen wir den Anknüpfungspunkt für einen Neuanfang nach den Religionen setzen. Denn darauf kommt es an, die Menschheit von den Religionen hin zu Kunst und Literatur zu führen. Unglaublich, aber wahr, bereits im Märchen Goethes wurde dargelegt, wie die Menschheit einst den zusammengesetzten König (Mohammed) als Sinnbild für die Glaubenslehren verlachen und sich fröhlich den Dichtern und Denkern zuwenden wird.

Und das Alles sei nur Interpretation? Das soll es wohl sein, denn es scheint offenbar angenehmer zu sein, Tabletten zu nehmen, zum Psychologen zu gehen, diverse Möglichkeiten kennenzulernen, vor sich selbst wegzulaufen, als zu wissen, ob man nach diesem Leben göttliche Aufnahme erwarten darf – und obendrein glücklich wird. – Freunde, Freunde: Es mag tatsächlich sein, weil wir nämlich alle eng miteinander verwandt sind, denselben Vater oder aber dieselbe Mutter in Afrika hatten, dass wir allesamt deshalb mit demselben „Ratsch im Kappes“ unterwegs sind. Doch in diesem Fall könnte ich mit meinen „Spinnereien“ und meinen „Interpretationen“ gut leben. Denn mir tut nichts weh und ich habe zudem den Schlüssel für den Paradigmenwechsel in der Tasche. Selbst wenn ich keine Kinder habe, weiß ich zudem, wie man den Planeten retten kann. Darüber hinaus habe ich bereits Überlegungen angestellt, wie man die Menschheit wieder mit der Natur versöhnen kann und wie die Menschen ohne Religionen und ohne Pillen gegen Depressionen glücklich werden könnten. Warum sollte ich mir da einen Kopf machen über einen eventuellen „Defekt im Kopf“ oder auch darüber, dass alle Menschen, die ihre Seele ausgaben für Erkenntnisse, zu ihr gefunden haben und glücklich wurden?

Damit ein letztes Mal: Alles nur Interpretation? – Was soll ich Ihnen als Mystiker, als ein „Lichtarbeiter Gottes“, noch dazu mitgeben, ohne darüber zu lachen oder zu weinen? – Von mir aus, Leute, lauft weg, mich kümmert Euer Seelenheil nicht. Ich für meinen Teil bin glücklich, inzwischen erreicht zu haben, was ich mir einst vom Himmel erbeten hatte: Soviel über Gott und die Welt in Erfahrung zu bringen, wie ein Mensch für sich alleine in Erfahrung bringen kann. Gestatten Sie mir daher zu guter Letzt vielleicht dennoch ein bissiges Wort des Dichters, Denkers, Märchenerzählers an die Freunde des „Alles nur Interpretation“: Liebe Mitmenschen, Ihr braucht Euch um nichts zu kümmern, am Ende geht sogar das Licht von alleine aus!

Bungee-Jumping ohne Seil

19.12.2014 Allgemein, Lebensgeschichte, Lebenshilfe, Philosophisches, Politik, Werbung Keine Kommentare

Das Bungeespringen gehört zu den Extremsportarten. Der Springer lässt sich, an den Knöcheln mit einem Gummiseil mit der Absprung-Plattform verbunden, von dieser in die Tiefe fallen. Ohne Einsatz dieses den Sprung abfedernden Seils kann ein Bungee-Springen nicht ausgeführt werden. Einzig beim historischen Vorbild, den Lianenspringern von Pentecost in Melanesien, werden statt des Gummiseils Lianen verwendet. Ein Fall ohne Seil oder Liane wäre deshalb auch kein Bungee-Sprung, sondern reiner Selbstmord. Ganz ähnlich sähe es bei einem Absprung ohne Fallschirm aus. Auch hier spielt das Sportgerät die lebenserhaltende Funktion. Bislang wurden auch nur wenige Absprünge ohne Schirm bekannt, durch Bäume etc. derart abgemildert, bei denen der Springer (schwerstverletzt) überlebte. Vor diesem Hintergrund hatten bisher nur wenige Menschen wie Jürgen W. Möllemann den Mut, den sicheren Tod vor Augen, ihren Schirm zu manipulieren.

Ähnlich extrem war es übrigens für mich, ohne Kenntnisse des Wegs, ohne Wissen um den Verlust beider Seelenteile und damit verbunden eines zeitweiligen Lebens ohne Seele, als Mann in den mystischen Erkenntnisprozess um die Auflösung der Abtreibung zu schlittern. Bungee-Jumping und Fallschirmspringen sind bekannt. Bei beiden ist die sichere Funktion der Sportgeräte weit verbreitetes Wissen. Anders ist es in der Mystik, wo es noch nichtmals um den Körper, die Hülle der Seele auf Zeit, sondern unmittelbar um den unsterblichen Teil des Menschen, seine Seele selbst geht. Diese ist im Prozess – und das ohne Sportgerät, ohne Halt, ohne irgendwas, sondern nur mit Selbst- und Gottvertrauen – zu opfern. Wo schon jeder Hanswurst wegen ein paar psychischen Problemen zum Psychiater läuft, der von Seele soviel weiß wie von Leberwurst (in aller Regel wird diese von Psychologen als Fiktion betrachtet), musste ich, ohne eine mir damals bekannte Hilfe völlig allein zurechtkommen. Das war, verglichen mit den beiden Extremsportarten Bungee- oder Fallschirmspringen, ein Vorgehen ohne Sportgerät und ohne Wissen, was auf mich zukommen würde.

Hinterher ist man natürlich immer schlauer. Wenn die Seele wiedergeboren wird, diese dann, wie von Augustinus beschrieben, im erwachsenen Körper mit erwachsenem Kopf zu entwickeln ist, begreift man erst, dass der Prozess tatsächlich ohne Verlust geschafft wurde. Man erkennt jetzt auch die „Pappenheimer um sich herum“, die sich, wie man selbst, „ohne Netz und doppelten Boden“ gleich Harakiri-Kämpfern in mystische Erkenntnisprozesse gestürzt haben. Goethe gehörte zu ihnen und ebenso Friedrich Nietzsche. Wenn Hafis, der Goethe zur Hilfe wurde, das „Seelenopfer“ ein „Rettungsmittel nennt“ oder „der Trennung Stunden zum Betrag des Lebens“ dazuaddiert, wird Ihnen vielleicht deutlich, das Nietzsches „Gott ist tot“, nur sein eigenes Seelenopfer bezeichnete. Die von Gott geborene, unsterbliche Seele musste für Erkenntnisse ausgegeben werden. Lesen Sie dazu doch bitte einmal Goethes Faust, zweiter Teil, „Grablegung“. Darin findet sich unter anderem: „Das ist das Seelchen, Psyche mit den Flügeln. Die rupft ihr aus, so ist’s ein garstiger Wurm. Mit meinem Stempel will ich sie besiegeln, dann fort mit ihr im Feuer-Wirbelsturm.“ Oder: „Ihr scheltet uns verdammte Geister und seid die wahren Hexenmeister, denn ihr verführet Mann und Weib. Welch ein verfluchtes Abenteuer. Ist das das Liebeselement? Der ganze Körper steht im Feuer,“ usw. Vor diesem Hintergrund mag deutlich werden, warum Nietzsche im Zarathustra, „Von den Priestern“ postulierte: „Und wenn einer durch’s Feuer geht für seine Lehre, – was beweist dies! Mehr ist’s wahrlich, dass aus eigenem Brande die eigene Lehre kommt.“

Um also zu begreifen, muss man sich selbst aufmachen. Denn kein Sesselfurzer hat es je in den Himmel geschafft und auch kein Professor allein durch das Studium von ihm in der Tiefe unverstandener Texte. Was wissen diese Herren und Damen denn vom Herausziehen des männlichen Seelenteils aus der Brust im Leidensfeuer? Dazu Goethe: „Dem ein Plastron, asketisch zu rapieren.“ Und wie soll bitteschön so ein Elfenbeintürmer etwas über das den Körper ausbrennende Feuer und damit über die Seele in Erfahrung bringen, wenn er zu unerfahren, zu dumm oder zu feige ist, sich dafür selbst aufzumachen? Was soll ich bitte mit Religionswissenschaftlern, die mangels eigenen Leidensprozesses über das Beschreiben nicht hinauskommen, oder mit Theologen, die mangels eigener Einsichten (siehe Nietzsche) wohl auf den Scheiterhaufen steigen, aber keinen Arsch in der Hose haben, mit der Seele ins eigene Feuer zu gehen? Was soll ich mit Psychologen, die mangels medizinischen Wissens um die Seele gleich deren Existenz in Frage stellen? Was helfen mir Literaturwissenschaftler, wenn sie bei dem Satz „Gott ist tot“ vor Schreck umfallen und von Atheismus und Nihilismus faseln, weil sie den mystischen Leidensprozess nicht erkennen? Was soll ich mit Leuten, die sich den Paradigmenwechsel wünschen, aber dafür nicht bereit sind, für eigene Erkenntnisse auch zu leiden. Bei Gott, das sind alles coole Bungee-Jumper wenn es zum Sprungseil auch noch Netz und doppelten Boden hat.

Wenn ich Ihnen ein Rat geben darf, halten Sie sich an die Herren im Kopf der Seite. Ob Laotse, Rumi, Goethe, Hesse, Nietzsche, Dante oder Hafis (wobei der Herr zu ihrer Rechten nicht der iranische Dichter, sondern ein weiterer Rätselmeister aus Deutschland ist), sie haben die Wahl, sich für Ihren Prozess des Erkennens einen wahren Meister zu erwählen. Und wenn Sie weitere Aufklärung benötigen, Hilfen brauchen, zu verstehen, wählen Sie meine Werke. Empfehlen kann ich Ihnen derzeit noch „Die Seelenfibel“ oder aber die „Blaue Trilogie“. In Kürze dazu treten wird die Tetralogie aus: „Mystisches Deutschland“ (über Märchenerzähler), „Lebenssinn und Weisheit“ (über Dichter und Denker“), „Grundstrukturen der Religionen“ (über die Entstehung der Glaubenslehren und was dahinter steckt) sowie „Die Reise in die Seele“ (ein Arbeitsbuch zur Mystik). Statt des Letzteren könnten Sie auch bei „Die 5 Wege zur Weisheit“ mit erprobten älteren Textfassungen zugreifen, alles preiswert bei Amazon. Denn Ihnen soll es nicht gehen wie mir, „ohne Sportgerät“ im Blindflug in den Seelentod stürzen.

Meine Bücher können unter anderem bei Amazon erworben werden.

„Die 5 Wege zur Weisheit“

05.12.2014 Buchvorstellung, Lebensgeschichte, Lebenshilfe Keine Kommentare

oder: Der Vergleich mit einem Wasserschaden im Keller

Was tun bei einem Wasserschaden im Keller? Die Antwort weiß im Grunde jeder: Wasserrohrbruch ausfindig machen, das Leck beseitigen oder den Wassereintritt stoppen, den Keller auspumpen, ausräumen, reinigen, trocknen, renovieren und dann das zwischenzeitlich nachbehandelte Inventar wieder einräumen. Die logische Abfolge kennt sogar derjenige, der noch keinen Wasserschaden im Keller hatte.

Erstaunlich ist allerdings, dass mancher mit einem psychischen Problem nicht genauso logisch vorgeht: Problem abstellen, bei sich selbst ordnen, aufräumen und säubern, um hernach mit den gewonnenen Einsichten neue Ziele anzusteuern. (Nach Buddhas Lehre klingt das im Übrigen ganz ähnlich: Das Leid beseitigen, Erkenntnis gewinnen und anschließend redlich und achtsam handeln. Streng nach seiner Lehre formuliert: Nach Erreichen der vier edlen Wahrheiten auf dem achtfachen Pfad weiter wandeln.)

Doch bei vielen Mitmenschen sieht das völlig anders aus: Nicht nur, dass viele gar nichts tun, es finden sich unter den Leuten mit einem „Knick im Lebenslauf“ sogar solche, die ihre psychische Störung versuchen, „produktiv zu nutzen“. Anstatt also bei sich aufzuräumen und an sich zu arbeiten, werden die bedrückenden Erlebnisse von Zeit zu Zeit hervorgeholt und betrachtet. Dann kommt es zu Ausbrüchen der Verzweiflung, die für irgendwelchen Unsinn (etwa überflüssige Bücher) Verwendung finden, um die Dinge anschließend genauso unbearbeitet wieder weg zu packen. Das ist gerade so, als ob man nachschaut, ob der Wasserrohrbruch im Keller noch vorhanden ist, mit Gummistiefeln einmal durch den Keller watet, um sich danach auf der Couch auszuheulen.

Ja Herrschaften. Das braucht doch tatsächlich kein Mensch. Genauso wenig solche Mitmenschen, die mit stolz geschwellter Brust berichten, dass sie nun ganz ohne Tabletten auskommen, weil sie jetzt drei oder vier, alternativ oder kumulativ anzuwendende Tricks kennen, vor sich selber wegzulaufen. Was wollen sie erreichen? Soll noch etwas Produktives auf den Lebensweg gebracht werden oder resigniert man? Oder kapituliert man sogar vor der eigenen Lebensgeschichte?

Nun bin ich ganz gewiss kein Buddhist, aber Buddha hatte es im Ansatz richtig erkannt: Mit einer ganz ähnlichen Logik wie der solchen bei Beseitigung eines Wasserschadens im Keller hat er bei sich den „eigenen Schaden“ beseitigt. Zugleich entdeckte er, dass es ein innerer Weg ist, den ein jeder für sich selbst gehen muss. Was er sich indes nicht zutreffend erschloss, war, dass nicht jeder seinen Weg beschreiten kann, weil dieser nur auf ein einziges Schlüsselerlebnis passt, nämlich eines gegen die sexuelle Selbstbestimmung.

Andere Erlebnisse benötigen andere Auflösungswege. Daher finden Sie in meinen Büchern, insbesondere auch in dem nun neu vorliegenden Werk „Die 5 Wege zur Weisheit“, Ansätze und Hilfen, sich aus den eigenen Erlebnissen heraus selbst zu erkennen, um sich zu befreien. Fünf verschiedene Lösungsansätze werden dazu vorgestellt von der Tötung eines Menschen bis hin zu den Geheimnissen des Lebens, verborgen im Schwangerschaftsabbruch. Ganz weit gefasst ist es ein Arbeitsbuch für Täter, Opfer, vermeintliche Opfer oder ebensolche Täter sowie für Martyrer, mithin für alle, die das Auflösen, sich-selbst-Erkennen und/oder die Frage nach göttlicher Aufnahme nach diesem Leben noch vor sich haben.

Wenn Sie Ihren persönlichen Weg beschreiten möchten, ob nun mit den „Fünf Wegen zur Weisheit“ oder aber mit einem der Werke der Tetralogie, empfehle ich den Einkauf bei Amazon.